Erster Wettkampftag zweite Bundesliga

Mit Platz vier im ersten Wettkampf hat der hsb ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis erturnt

In Waging am See startete die Bundesliga am vergangenen Samstag.
Wieder stehen drei Wettkampftage für die Teams an. Der erste Wettkampf ist immer am schwierigsten einzuschätzen. Man kennt die Teams nicht, weiß nicht welche Ausländerinnen und sonstige Verstärkung zum Einsatz kommen werden.
Der hsb ging wie schon im vergangenen Jahr mit Verstärkung aus der Spielvereinigung Holzgerlingen an den Start.
Auch Nicole Fritz war nach langer Trainingspause wieder mit dabei.

Solide präsentierte sich das Team an allen vier Geräten.
Das Startgerät war der Stufenbarren. Nach wie vor das Gerät mit dem der hsb die wenigsten Punkte holen kann.
Dennoch waren die 38,05 erturnten Punkte durchaus im Mittelfeld.
Elisa Kuen begann als routinierte Turnerin und kam sicher durch ihre Übung. Sie erhielt 10,15 Pkt.
Ein Zehntel drauf setzte Nicole Fritz mit 10,25 Pkt. Sie war mit dieser Wertung beste Hsblerin. Nicht ganz fehlerfrei kamen Sarah Nolle und Tabea Preisendanz durch ihre Übungen. Sie erhielten 8,85 und 8,8 Pkt.

Weiter ging es am Schwebebalken. Hier punkteten vor allem Tabea Preisendanz und Tamea Friedl, Beide kamen fehlerfrei durch ihre Übungen und erturnten für das Team 11,55 und 11,4 Pkt.
Elisa Kuen hatte zwar den höchsten Schwierigkeitswert hatte allerdings sowohl bei der Verbindung aus Schrittsprung und direktem Absprung zum Seitsalto als auch bei der Verbindung aus freiem Überschlag mit anschließendem freien Rad einen Sturz und erhielt dafür 10,35 Pkt. Ihr Bundesligadebüt gab mit ihren erst zwölf Jahren Lia Frasch. Eigentlich ist der Balken ihr Paradegerät, an dem die junge Turnerin sonst sichere und schwierige Übungen zeigen kann. Sie musste ebenfalls zwei Stürze in Kauf nehmen und erhielt dafür 9,05 Pkt. Dennoch turnte das Team am Balken die zweithöchste Mannschaftswertung mit 42,35 Pkt. Lediglich der SSV Ulm der absolut fehlerfrei durch dieses Gerät kam hatte mit 44,15 Pkt das deutlich höchste Balkenergebnis.

Am Boden zeigten die Turnerinnen schöne und fehlerfreie Übungen.
Hier holte Jenna Dirczka mit 11,9 Pkt die höchste Wertung. Mit Doppelsalto in der ersten Akrobatikbahn, einer Doppelschraube in der zweiten und einem Strecksalto vorwärts in der Abschlussbahn, hatte sie alle notwendigen Anforderungen, verpackt in einer originellen Choreografie.
Sarah Nolle und Tamea Friedl erturnten 11,7 und 11,45 Pkt und Elisa Kuen steuerte 10,9 Pkt zum Mannschaftsergebnis bei. Ihr fehlt in der Übung der geforderte Doppelsalto, darum fiel ihr Endwerte niedriger aus.
Der Boden brachte dem Team 45,95 Pkt.

Am abschließenden Sprung sollte nichts mehr schief gehen.
Sarah Nolle, Tabea Preisendanz und Elisa Kuen zeigten jeweils einen gebückten Tsukahara und erhielten 12,15, 12,3 und 12,35 Pkt. Tamea Friedl turnte einen Überschlag mit anschließendem Salto vorwärts gehockt und erhielt nach einem Schritt aus der Landezone mit einem Punktabzug von 0,3 Pkt 12,4 Pkt.
49,2 Pkt turnte der hsb am Sprung.

Ganz klar setzten sich die beiden Teams aus Dresden (183,9 Pkt) und Ulm (181,4 Pkt) ab.
Sie belegten die Tabellenplätze eins und zwei.
Die drei dahinterliegenden Mannschaften lagen denkbar knapp beieinander.
Platz drei ging an den TSV Berkheim mit 176,35 Pkt. Heidenheim belegte mit 175,55 Pkt den vierten Platz. Fünfter wurde das TT Unterhaching /Ries mit 175, 3 Pkt.
Die Plätze sechs, sieben und acht gingen an Tittmoning (171,9 Pkt), Frankfurt (167,6 Pkt) und Kirchheim (159,8 Pkt).

Die beiden weiteren Wettkämpfe finden im Herbst statt. Am 14.10. geht die Bundesliga in Heidenheim in der Karl-Rau-Halle an die Geräte, der letzte und abschließende Wettkampf findet in Dresden statt.

 


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