{"id":5655,"date":"2022-05-24T15:01:27","date_gmt":"2022-05-24T13:01:27","guid":{"rendered":"https:\/\/2022.hsb1846.de\/?page_id=5655"},"modified":"2022-07-07T11:51:57","modified_gmt":"2022-07-07T09:51:57","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/home\/abteilungen\/athletik\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#02147e;font-size:25px\">Zur Geschichte der Sportarten Rasenkraftsport und Tauziehen und zur Entwicklung des Verbandes<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Vom Tauziehen liest man fast t\u00e4glich in den Zeitungen, doch fast ausschlie\u00dflich auf den Politik-Seiten. Auch von \u201eSeilschaften&#8220; ist da die Rede, doch am Seil standen die, die davon reden, h\u00f6chst selten: Vielleicht bei einem Kinderfest in der Jugendzeit oder bei einem Prominentenwettbewerb. Dass das Tauziehen von 1900 bis 1920 olympisch war, es seit 1964 Europameisterschaften und seit 1975 im j\u00e4hrlichen Wechsel auch Weltmeisterschaften gibt, wissen nur wenige.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Das Tauziehen ist die eine Sportart, die dem Deutschen Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband den Namen gab. Die andere ist der nicht ganz so bekannte Rasenkraftsport. Eine Disziplin des Rasenkraftsport-Dreikampfes, das Hammerwerfen, ist heute noch olympisch. In der zweiten Disziplin, dem Gewichtwerfen, wurden 1904 und 1920 Olympiasieger gek\u00fcrt. Die dritte Disziplin, das Steinsto\u00dfen, geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Sportarten der Menschheit. Sie wurde von den Turnern \u201ewiederentdeckt&#8220; und beim ersten Deutschen Turnfest 1860 in Coburg ins Wettkampfprogramm aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Das Tauziehen fand bei uns nicht die Verbreitung wie in den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern, obwohl bei der Zwischenolympiade 1906 eine deutsche Mannschaft mit drei Turnern und f\u00fcnf Kraftsportlern die Goldmedaille im Tauziehen gewann. Dass diese Sportart in dieser Zeit keine gr\u00f6\u00dfere Verbreitung fand, ist auf den \u201eKompetenzstreit&#8220; zwischen Kraftsportlern und Leichtathleten zur\u00fcckzuf\u00fchren, der erst 1913 mit der Unterzeichnung eines Kartellvertrages beendet wurde. Auf internationalem Gebiet (auch bei Olympischen Spielen) war das Tauziehen der Leichtathletik zugeordnet. Der damalige Leichtathletik-Vorsitzende Carl Diem wollte das Tauziehen nicht an die Kraftsportler abgeben, wie im Protokoll des Verbandstages vom 17. Februar 1912 zum Kartellvertrag nachzulesen ist: \u201eBedenken bestehen nur hinsichtlich des Tauziehens. Wir wollen es aus unseren \u00dcbungen nicht streichen, aber zur internationalen Vertretung versp\u00fcren wir hier wenig Lust.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Diese Disharmonien in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg sind darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass zu Beginn des Jahrhunderts die \u201eRinger- und Stemmervereine&#8220; auch Lauf-, Wurf und Sprung\u00fcbungen in ihr Trainings- und Wettkampfprogramm aufnahmen. Da Vereine damals noch nicht mehreren Verb\u00e4nden angeh\u00f6ren konnten, mussten sie in \u201efremden Revieren wildern&#8220;, um ihre Mitglieder \u201ebei der Stange zu halten&#8220;. So entwickelten sich in Kraftsportvereinen auch Leichtathletik-Abteilungen. 1906 gab es in Stuttgart ein erstes Gau-Leichtathletiksportfest der Kraftsportvereine und 1909 in Frankfurt die vom Deutschen Athleten-Verband ausgerichteten ersten (inoffiziellen) Deutschen Meisterschaften, die aber bei den Verbandsoberen auf nicht allzuviel Gegenliebe stie\u00dfen, zumal sich fast nur s\u00fcddeutsche Vereine f\u00fcr die Leichtathletik in Kraftsportvereinen interessierten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Der ab 1911 ausgehandelte und 1913 unterzeichnete Kartell-Vertrag mit der \u201eSportbeh\u00f6rde f\u00fcr Athletik&#8220;, dem damaligen Leichtathletik-Verband, gestattete den Kraftsportlern die Austragung Deutscher Meisterschaften in internationalen Leichtathletik-Disziplinen, an denen die Leichtathleten kein Interesse hatten: Im Hammerwerfen, Gewichtwerfen, Steinsto\u00dfen und Tauziehen. Im Rahmen der Titelk\u00e4mpfe im Ringen und Gewichtheben wurden 1913 in Kassel die ersten Deutschen Meister im Gewichtwerfen, Steinsto\u00dfen und Tauziehen ermittelt. Bei den n\u00e4chsten Titelk\u00e4mpfen (durch den Krieg bedingt erst 1919) gab es einen zus\u00e4tzlichen Deutschen Meister im Hammerwerfen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Wurde das Tauziehen schon 1913 in zwei Gewichtsklassen ausgetragen, zogen die \u201eKraftsport-Leichtathleten&#8220; erst 1923 nach: Zuerst mit zwei, dann mit drei und ab 1928 mit vier Gewichtsklassen. In diesen Jahren gab es zwar einen \u201eVerbandssportwart f\u00fcr Leichtathletik&#8220;, in den Kraftsportvereinen redete man aber bereits vom \u201eRasenkraftsport&#8220;, von der Sportart, die von Kraftsportlern auf dem Rasen (Sportplatz) betrieben wurde und f\u00fcr viele Gewichtheber und Ringer die Sommersportart war.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Von 1927 bis 1933 gab es im Hammerwerfen zwei Deutsche Meister, da diese Disziplin 1927 auch ins Meisterschaftsprogramm der Leichtathleten aufgenommen wurde. Als nach der \u201eGleichschaltung&#8220; des deutschen Sports die Leichtathleten von 1933 bis 1938 auch das Steinsto\u00dfen f\u00fcr sich reklamierten und Deutsche Meister k\u00fcrten, mussten sich die Kraftsportler etwas neues einfallen lassen. Sie \u201eerfanden&#8220; den Rasenkraftsport-Dreikampf, bestehend aus Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinsto\u00dfen. Der Unterschied zu fr\u00fcher war, dass es jetzt in diesen Disziplinen keine Einzelmeister mehr gab, sondern in jeder Gewichtsklasse nur noch einen Dreikampf-Meister.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Nach dem Neubeginn Ende der vierziger Jahre einigten sich Kraftsportler und Leichtathleten darauf, dass die Rasenkraftsportler Deutsche Meisterschaften im Dreikampf, im Gewichtwerfen und im Steinsto\u00dfen austragen d\u00fcrfen. Dies galt seit den ersten Nachkriegsmeisterschaften 1949; mit dem kleinen Unterschied, dass es mittlerweile bei den M\u00e4nnern sechs Gewichtsklassen gibt, und dass im Laufe der Zeit auch Meisterschaften f\u00fcr Junioren, Jugendliche, Sch\u00fcler und Senioren in unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen eingef\u00fchrt wurden. Seit 1972 werden zudem Hallenmeisterschaften im Steinsto\u00dfen ausgetragen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Im November 1981 beschloss der Verbandstag, den Rasenkraftsport auch f\u00fcr Sportlerinnen zu \u00f6ffnen und ab 1982versuchsweisef\u00fcrFrauen(in vier Gewichtsklassen), die weibliche Jugend und die Sch\u00fclerinnen (je drei Gewichtsklassen) das Steinsto\u00dfen und Gewichtwerfen einzuf\u00fchren sowie das Hammerwerfen probeweise zu gestatten. Der zufriedenstellende Verlauf dieser Tests wird dadurch dokumentiert, dass 1983 erstmals Deutsche Meisterinnen gek\u00fcrt und 1986 die Zweik\u00e4mpfe in Dreik\u00e4mpfe (mit Hammerwerfen) umgewandelt wurden &#8211; zu einer Zeit, als man bei den Leichtathleten \u00fcber hammerwerfende Frauen nur l\u00e4chelte. Steigende Mitglieder- und Teilnehmerzahlen (insbesondere in den unteren und mittleren Gewichtsklassen) beweisen die Richtigkeit der \u00d6ffnung des Rasenkraftsports f\u00fcr Frauen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Frauenmannschaften im Tauziehen haben in der Bundesrepublik dagegen noch Seltenheitswert, obwohl auf internationaler Ebene Welt- und Europameisterschaften ausgetragen werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Bis zur Verselbst\u00e4ndigung der Sportarten Gewichtheben und Ringen zu Beginn der 70er Jahre geh\u00f6rten der Rasenkraftsport und das Tauziehen ebenso wie der damalige Kunstkraftsport (heute Sportakrobatik) zum Deutschen Athleten-Bund (DAB) bzw. seinen Vorg\u00e4ngerverb\u00e4nden. Bei der Aufl\u00f6sung des DAB hatten Ringer und Gewichtheber kein Interesse an den Rasenkraftsportlern. Wollten diese weiterhin ihren Sport betreiben, musste man einen eigenen Verband gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Bei den Tauziehern stellte sich diese Frage nicht mehr; sie mussten mangels Masse nach 1968 ihren Wettkampfbetrieb einstellen. Den Rundgewichtsriegen war es schon einige Jahre zuvor ebenso ergangen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">So wurde am 6. November 1971 in Ludwigshafen der Deutsche Rasenkraftsport-Verband (DRKV) gegr\u00fcndet und der damalige DAB-Sportwart f\u00fcr Rasenkraftsport, Franz Becker (Ensdorf), zum Vorsitzenden und Erich Bremicker (Ludwigshafen) in Personalunion zum Stellvertretenden Vorsitzenden und Schatzmeister gew\u00e4hlt. Bereits zwei Jahre sp\u00e4ter gab es einen F\u00fchrungswechsel: Richard Langhammer (Kassel) \u00fcbernahm das Amt von Becker, Robert Reimuth (Mannheim) das von Bremicker. Das Jahr 1973 war auch in anderer Hinsicht bedeutsam: Im Rasenkraftsport wurde gegen die Schweiz der erste L\u00e4nderkampf ausgetragen, und der S\u00fcdbadische Sportwart f\u00fcr Rasenkraftsport, Hermann Hirsch (Konstanz), baute den Tauziehsport in Deutschland wieder auf. 1974 folgte die Mitgliedschaft im 1960 gegr\u00fcndeten Tauzieh-Weltverband und die Anpassung der nationalen Wettkampfregeln: Anstelle von bisher sechs bildeten jetzt acht Mann eine Mannschaft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden trat Richard Langhammer 1983 ins zweite Glied zur\u00fcck und \u00fcbernahm bis zu seinem Tode im Fr\u00fchjahr 1985 das Amt des Schatzmeisters. Neuer Vorsitzender wurde M. Josef Bader (Augsburg), der bis 1998 erster Mann des Verbandes blieb.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Ebenfalls 1983 wurde die Sportart Tauziehen in den Verbandsnamen (jetzt Deutscher Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband, DRTV) aufgenommen und die Zahl der Stellvertretenden Vorsitzenden auf zwei erh\u00f6ht, wobei einer aus dem Lager der Tauzieher kommen sollte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Eine g\u00e4nzliche Umstrukturierung des Verbandes erfolgte 1985. F\u00fcr die Sportarten Rasenkraftsport und Tauziehen wurden zwei in sportlichen Belangen selbst\u00e4ndige Fachgebiete eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Die Vorsitzenden der Fachgebiete (Werner Kiener f\u00fcr den Rasenkraftsport, Rainer Schalck f\u00fcr das Tauziehen) geh\u00f6ren als Vizepr\u00e4sidenten dem sechsk\u00f6pfigen DRTV-Pr\u00e4sidium an, das seit 1998 von Gunter H. Fahrion (Stuttgart) als dem Pr\u00e4sidenten, Helmut Metschl (M\u00fcnchen) als dem Vizepr\u00e4sidenten und von Guido L\u00e4mmermann (Rodgau) als dem Schatzmeister geleitet wird. Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Jugendfragen ist Reimund Herrmann (Stadtsteinach). Eine haupt- oder nebenamtlich besetzte Gesch\u00e4ftsstelle kann sich der in 130 Vereinen rund 9.200 Mitglieder z\u00e4hlende Verband nicht leisten. Die Arbeit wird seit 1992 (mit einer halbj\u00e4hrigen Unterbrechung im Jahre 2000) ehrenamtlich von Rainer Schalck geleistet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Kopfzerbrechen bereitet dem Verband die Tatsache, dass Rasenkraftsport und Tauziehen n\u00f6rdlich der Mainlinie weniger Anh\u00e4nger als im S\u00fcden der Republik haben und in den neuen Bundesl\u00e4ndern nur wenige Mitglieder zuhause sind. Seit 2001 ist der Bereich n\u00f6rdlich von Hessen und Rheinland-Pfalz kein wei\u00dfer Fleck mehr im Tauziehbereich, seit sich in Nordrhein-Westfalen zwei Vereine diesem Sport verschrieben haben. Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen stellen auch keine Rasenkraftsportler (mehr).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Der Rasenkraftsport ist eine deutsche Sportart ohne gro\u00dfe internationale Verbreitung. Dies ist nicht zuletzt auf das Steinsto\u00dfen zur\u00fcckzuf\u00fchren, da der Bewegungsablauf vom Hammer- und Gewichtwerfen abweicht. Zudem ist die Gewichtsklasseneinteilung bei Leichtathleten, die international das Hammerwerfen betreiben, unbekannt. Da nicht zuletzt diese Gewichtsklasseneinteilung und die daraus erfolgende Mannschaftsbildung einen wesentlichen Reiz des Rasenkraftsports ausmacht, konnte sich diese Sportart in unserer auf internationale (olympische) Erfolge ausgerichteten Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten im Ausland nicht etablieren. Gespannt blickt man daher dem 15. und 16. September 2001 entgehen. An diesen beiden Tagen sollen im M\u00fcnchner Dante-Stadion die ersten Europameisterschaften im Rasenkraftsport ausgetragen werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:26px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Ein weiterer Lichtblick im Jahre 2001: Erstmals wurde mit dem Athletik-Sportverein Erfurt ein Verein unseres Verbandes mit dem Gr\u00fcnen Band der Dresdner Bank f\u00fcr vorbildliche Talentf\u00f6rderung im Verein ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Im Tauziehen geh\u00f6rt der DRTV zur internationalen Sportfamilie. Die langj\u00e4hrigen Bem\u00fchungen des internationalen Dachverbandes, der TWIF, das Tauziehen wieder in den Kreis der vom IOC anerkannten Verb\u00e4nde zur\u00fcckzuf\u00fchren, wurden 1999 von Erfolg gekr\u00f6nt. Bei den internationalen Meisterschaften geh\u00f6rt Deutschland mittlerweile zu den Mannschaften, die in Medaillenr\u00e4nge vorsto\u00dfen k\u00f6nnen. Viermal (1989, 1993, 1997 und 2001) qualifizierte sich unsere 720-kg- bzw. 680-kg-Mannschaft f\u00fcr die World Games, den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten, bei denen man 1993 Dritter wurde. Zugelassen waren dort jeweils nur die weltbesten sechs Mannschaften. Bei den Weltmeisterschaften konnte das deutsche 720-kg-Team zweimal die Bronzemedaille gewinnen: 1990 in Slagharen (Niederlande) und 1994 in Uppsala (Schweden). Dies gelang 1998 bei den Weltmeisterschaften in Rochester MN\/USA auch in der 640-kg-Klasse. Dieses Team wurde komplett von den Sportfreunden Goldscheuer gestellt. Mit der Silbermedaille kehrte von diesen Weltmeisterschaften gar die Jugendmannschaft zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide\" style=\"background-color:#02147e;color:#02147e\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Deutsche Tauzieh-Meisterschaften werden derzeit in drei Gewichtsklassen (Jugend, 600 kg und 720 kg) ausgetragen. Dazu kommt die Bundesliga, die an acht Wettkampftagen den Deutschen Meister in der 640-kg-Klasse ermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Gunther H. Fahrion<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#02147e;font-size:25px\">Die Schwerathletik in Heidenheim<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f6f6;font-size:16px\">Die Geschichte der Athletikabteilung des Heidenheimer Sport Bundes reicht bis ins Jahr 1900 zur\u00fcck. Damals traten ein paar Idealisten zusammen um im Gasthaus Schwanenkeller den Athletenclub Hellenstein zu gr\u00fcnden. Ringen, Gewichtheben, Rundgewichtsriege, Leichtathletik und Boxen waren die Sportarten die zu jener Zeit ausge\u00fcbt wurden. Im Jahre 1937 fusionierte der Athletenclub Hellenstein mit dem Turnverein und hie\u00df fortan Turn und Sportbund 1846 Heidenheim. Bis 1965 war die Sparte Schwerathletik im TSB integriert. Nach der Aufl\u00f6sung der Schwerathletikabteilung betrieben die Rasenkraftsportler innerhalb der Leichtathletikabteilung des TSB (ab 1972 HSB) um sich im Jahre 1985 erneut zu emanzipieren. Der erste Abteilungsleiter der innerhalb des HSB gegr\u00fcndeten Athletikabteilung war Thomas Spott. Ihm folgte 1989 Dieter Maier, dieser wiederum wurde 1991 von Wolfgang Schr\u00f6der abgel\u00f6st. Seit 1993 leitet Werner Kiener die Geschicke der Abteilung. Gleich im ersten Jahr der Selbst\u00e4ndigkeit konnte die M\u00e4nnermannschaft mit neuem Landesrekord die Deutsche Pokalmeisterschaft gewinnen. F\u00fcnf Jahre lang geh\u00f6rte die HSB &#8211; Mannschaft der ersten Rasenkraftsport Bundesliga an. Im Gegensatz zu anderen Vereinen dieser Liga konnte die Athletikabteilung des HSB mit wenigen Ausnahmen auf Eigengew\u00e4chse zur\u00fcckgreifen. Die Erfolgsbilanz der Abteilung in der zur\u00fcckliegenden Dekade ist beachtlich. Zu 19 w\u00fcrttembergischen, 10 s\u00fcddeutschen und einer deutschen Mannschaftsmeisterschaft kamen noch 283 w\u00fcrttembergische, 70 s\u00fcddeutsche, und 52 deutsche Einzeltitel hinzu. Erfolgreichste Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften waren Mali Berger mit 11, Willi Kiener mit 10 und Karl- Martin Erhart mit 9 Titeln. Siebenmal kamen Michael Hirsch, viermal Achim Keller und dreimal J\u00fcrgen Fr\u00fcholz zu deutschen Meisterehren. Neben den sportlichen Aktivit\u00e4ten kommt auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz. So geh\u00f6rt eine monatliche Stammtischrunde ebenso zum Programm wie die allj\u00e4hrlich stattfindende Weihnachtsfeier, sowie ein Trainingslager, das uns in den zur\u00fcckliegenden Jahren nach Riccione (Italien), Szombately (Ungarn) oder in den Bayrischen Wald nach Herzogau\/Waldm\u00fcnchen f\u00fchrte. An sportlichen Veranstaltungen haben wir in den letzten Jahren zahlreiche w\u00fcrttembergische und sogar deutsche Meisterschaften ausgerichtet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Geschichte der Sportarten Rasenkraftsport und Tauziehen und zur Entwicklung des Verbandes Vom Tauziehen liest man fast t\u00e4glich in den Zeitungen, doch fast ausschlie\u00dflich auf den Politik-Seiten. Auch von \u201eSeilschaften&#8220; ist da die Rede, doch am Seil standen die, die davon reden, h\u00f6chst selten: Vielleicht bei einem Kinderfest in der Jugendzeit oder bei einem Prominentenwettbewerb. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4391,"menu_order":21,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5655","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5655"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5655\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6748,"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5655\/revisions\/6748"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4391"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hsb1846.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}