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Die Saison 2021/2022 geht zu Ende – Ein Rückblick auf unsere Erfolge

 

Das Fechtzentrum Heidenheim bedankt sich für die Treue seiner Mitglieder. Zum Ende der Saison 2021/2022 freuen wir uns über die vielen sportlichen Erfolge der letzten Monate und blicken gespannt auf die kommende Saison, die für uns ab dem 29. August offiziell startet. Vorab geht ein riesiges Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer in jeglicher Funktion, die uns bei den zahlreichen Events der Fechtabteilung tatkräftig unterstützt haben. Danke auch an unsere treuen Sponsoren, ohne die wir unseren geliebten Fechtsport nicht in dieser Weise in Heidenheim betreiben und fördern könnten.

Im Herbst 2021 konnte nach langem Verzicht endlich wieder eine „normale" Fechtsaison starten. Da in der von Lockdowns geprägten Zeit von Frühling 2020 bis Sommer 2021 nur ausgewählte Kaderathleten das Training besuchen konnten, freuten sich die Trainer des Fechtzentrums umso mehr, im Sommer allen Fechterinnen und Fechtern wieder Gruppentraining anbieten zu können. Los ging es Ende August, bei dem die Trainingsgruppen traditionsgemäß die letzten zwei Wochen der Sommerferien nutzten, um sich optimal auf die Turniersaison vorzubereiten. Trotz des intensiven Konditionstrainings konnten sich die Athleten über die gemeinsame Zeit in der Halle freuen. So starteten die verschiedenen Altersgruppen auch nach und nach mit ihren ersten Wettkämpfen. Der Auftakt der U17 fand sogar in heimischen Hallen statt, als wir im September, obgleich des aufwendigen Hygienekonzeptes, das Internationale DFB-Qualifikationsturnier im Damen- und Herrendegen ausrichteten. So kehrte der Fechtsport nach zehnjähriger Pause zurück in die altgediente Karl-Rau-Halle und dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowie der langjährigen Erfahrung unserer Organisatoren, verlief diese und auch die folgenden Veranstaltungen zur besten Zufriedenheit. Die erfolgreichen Ergebnisse belohnten schlussendlich die Mühe, so freuten wir uns über den tollen 1. Platz und somit den Turniersieg von Matthew Bülau in der U17. Den nächsten Turniersieg gab es beim ersten U20 Wettkampf in Offenbach, bei dem sich Alexandra Zittel mit Gold krönte. Auch die folgenden Turniere brachten einige Erfolge mit sich, sodass die hsb Fechterinnen und Fechter kontinuierlich in den Ranglisten nach oben kletterten. Mit dem europäischen Cadet Circuit Turnier rund um den Hartmann-Cup besuchten uns erstmals wieder Sportlerinnen und Sportler aus ganz Europa. Auch diese Veranstaltung konnte reibungslos in der Karl-Rau-Halle stattfinden und Heidenheim konnte sich international von seiner besten Seite zeigen. Einen glänzenden Erfolg bei den CC Turnieren schaffte Matthew Bülau allerdings bei einem anderen Wettkampf. Er gewann eine wohlverdiente Silbermedaille bei der Turnierserie in Kopenhagen und platzierte sich unter die Top 10 der Europäischen U17 Rangliste.
Als im Herbst dann wieder die großen Weltcups der Aktiven anstanden, durfte weiter gejubelt werden. Nadine Stahlberg gelang der Gewinn der Silbermedaille mit dem Deutschen Nationalteam beim Mannschafts-Weltcup im estischen Tallinn und sorgte mit weiteren starken Ergebnissen im Laufe der Saison für einen tollen Eindruck. Die Nachwuchsathleten Alexandra Zittel und Matthew Bülau wussten ebenfalls zu überzeugen. Daher freute sich die hsb Fechtabteilung besonders über die Nominierung der dreien für die Europameisterschaften. Für die zwei Youngsters ging es also im Frühjahr zur Kadetten- und Junioren EM nach Novi Sad. Während Matthew wertvolle Erfahrung sammelte, beindruckte Alexandra mit dem Deutschen U20 Team und brachte schließlich die lang ersehnte Medaille mit nach Hause. Trainer Philipp Stein und seine Schülerin „Sascha" durften sich schließlich über Silber freuen. Im Juni kämpfte Nadine dann mit hsb Trainer Piotr Sozanski um den Erfolg bei der Aktiven EM in Antalya. Leider blieb den Deutschen Degendamen diesmal ein Medaillengewinn verwehrt.
Knapp ein Monat zuvor ging es bei den Heidenheimer Fechtertagen dagegen im Herrendegen heiß her. Endlich kehrte der Heidenheimer Pokal in seine Heimatstätte in der Karl-Rau-Halle zurück. Bei der dritten Veranstaltung in dieser Location saßen nun auch bei den neuen Vereinsmitgliedern die Laufwege und Handgriffe für die zahlreichen Aufgaben der Turnierorganisation. Die 268 Teilnehmer aus 44 Nationen aller Welt freuten sich ebenso auf das urige Flair der Halle, das mithilfe schwäbischer Planungskunst den modernen Anforderungen eines Fechtweltcups durchaus gewachsen war. Die Nähe der Zuschauer verleihte den Finalkämpfen zusätzlich eine ganz besondere Stimmung, so verfolgten nicht nur die nachkommenden Fechtgenerationen, sondern auch viele Laien die spannenden Gefechte der Weltelite. Aus Heidenheimer Sicht konnte leider kein Top-Ergebnis erzielt werden, auch wenn Degenass Stephan Rein mit seiner bisher 17. Teilnahme vermutlich den einen oder anderen Rekord gebrochen hatte.
Einen internationalen Erfolg bescherte Viktoria Hilbrig noch dem hsb: Sie erreichte gemeinsam mit den Deutschen Damenmannschaft bei der U23 Europameisterschaft in Tallinn Ende Mai eine weitere Podestplatzierung und sicherte sich Bronze! Damit sammelte der hsb jeweils in der U17, U20, U23 und Aktiven eine internationale Medaillenplatzierung.
Bei der Nachwuchs WM in Dubai, sowie der Aktiven WM in Kairo gab es zwar keinen Sensationsgewinn, allerdings freuten sich Alexandra und Matthew über die wertvollen Erfahrungen, die sie in dieser spannenden Saison mitnehmen konnte. Zudem feierten wir das WM Debut der hsb'lerin Anna Jonas, die die verletzte Nadine beim Saisonhöhepunkt vertreten durfte. Trotz Nervosität zeigte Anna eine gelungene Vorstellung sowohl im Einzel- als auch im Teamwettkampf und kehrte um einige Eindrücke reicher in die verdiente Sommerpause zurück.
Einige Statistiken dürfen zum Schluss nicht unerwähnt bleiben:
Im Frühjahr konnten unsere Fechterinnen und Fechter bei den Landesmeisterschaften aller Altersklasse mächtig abräumen. Insgesamt sicherte sich der hsb bei den Baden Nord - Württembergischen Meisterschaften in 23 Wettbewerben 19 x Gold, 7 x Silber, 7 x Bronze und unterstreicht damit sein großartiges Niveau auf Landesebene. Die Bilanz der Deutschen Meisterschaften war auch sehr erfreulich. Insgesamt schafften die Heidenheimerinnen und Heidenheimer es auf 2 x Gold, 5 x Silber und 6 x Bronze bei den nationalen Meisterschaften aller Altersklassen.

Glücklicherweise durften wir trotz Corona Auswirkungen einige neue Gesichter in den verschiedenen Trainingsgruppen begrüßen. Wir freuen uns, allen Interessierten den beeindruckenden Fechtsport näher bringen zu dürfen und unsere Leidenschaft mit euch zu teilen. Nun hoffen wir, dass alle die Sommerferien gut erholt überstehen und gemeinsam mit uns motiviert der neuen Saison entgegensehen.
Los geht es ab dem 29. August, wenn es für über 30 Sportlerinnen und Sportler ins gemeinschaftliche Trainingslager nach Wien geht. Ab dem 5. September findet das Aufbautraining dann auch wieder im Heidenheimer Fechtzentrum statt. Die Trainings der U11 starten ab dem 12. September ein neuer Anfängerkurs ist für den 04.10. geplant.

Wir freuen uns auf die kommende Zeit!


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