Multerer wieder auf Podest

Niklas Multerer auf Platz 3 beim Allstarcup in Reutlingen. Stephan Rein erreicht Platz 6.

12.11.2018

Mit hohen Ambitionen ging Niklas Multerer dieses Wochenende beim zweiten deutschen Ranglistenturnier, den Allstar Cup, in Reutlingen an den Start. Holte er bei diesem Turnier schon mal Bronze und Silber, wollte Multerer seinen Medaillensatz diesmal mit Gold komplettieren. Unmöglich schien dieses Unterfangen nicht, ist es gerade mal zwei Wochen her, dass er beim Ranglistenturnier in Heidelberg Gold gewann. Trotz einer etwas holprigen Vorrunde schaffte er es unter den 135 Teilnehmern souverän bis ins Viertelfinale. Beim Kampf ums Podium stand ihm das junge holländische Talent Rand Postma gegenüber. Multerer ließ sich aber nicht von dem seiner Schnelligkeit beeindrucken und gewann 15:11. Im Halbfinale kam es dann zum Duell gegen Richard Schmidt aus Offenbach, der im Juni die Bronzemedaille für Deutschland bei der Europameisterschaft in Novi Sad gewonnen hat. In den ersten zwei Dritteln geriet Multerer schnell mit 3:11 in Rückstand, um dann eine spannende Aufholjagd auf 9:12 zu beginnen, aber das Gefecht war schon zu weit fortgeschritten und Multerer musste sich 10:15 geschlagen geben. „ Ich hätte mich natürlich über den kompletten Medaillensatz gefreut, aber ich kann auch mit dem 3. Platz zufrieden sein, vor allem weil es die dritte Medaille bei deutschen Turnieren in Folge war, wenn man die deutschen Meisterschaften vom letzten Jahr noch mitzählt. Jetzt bin ich auf die internationalen Turniere gespannt " so Niklas Multerer. Stephan Rein, der den Allstarcup im Jahr 2011 und 2012 für sich entscheiden konnte, musste sich im Viertelfinale gegen die Nummer 1 aus Deutschland dem Leverkusener Marco Brinkmann mit 10:15 geschlagen geben und belegt im Endklassement den 6. Platz „Ich hatte mir mehr erhofft bei meinem Heimatturnier. Nun liegt der Fokus auf dem ersten Weltcup in Bern in zwei Wochen " so der gebürtige Reutlinger. Mit Philipp Kondring war noch ein weiterer HSB-Fechter unter den Besten 32.

 

Fotos: Melinda Koevecs


12.11.2018

Nadine Stahlberg 61. beim Schwert von Tallinn.

258 Fechterinnen waren am Wochenende beim ersten Weltcup der Saison in der estnischen Hauptstadt Tallinn gemeldet, darunter fast die kompletten 50 Besten der Weltrangliste. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die verschiedenen Nationen die Olympiaqualifikation, die im April startet, schon ins Auge gefasst haben. Der HSB war mit sechs Fechterinnen am Start: Nadine Stahlberg, Anna Jonas, Vanessa Riedmüller, Anna Hornischer, Sophia Weitbrecht und die für Luxemburg startende Lis Rottler-Fautsch. Vor allem Anna Jonas präsentierte sich bei ihrem erst zweiten internationalen Auftritt in der Vorrunde mit 4 Siegen und nur einer Niederlage sehr gut und startete mit Platz 29 in die Direktausscheidung. Allerdings bescherte ihr dies kein Losglück, kam sie nach einem Freilos im 256er direkt gegen ihre Vereinskollegin Nadine Stahlberg, die nach der Vorrunde nur auf Platz 100 gesetzt war. Stahlberg entschied dieses Gefecht deutlich mit 15:5 für sich. Auch im 64er Vortableau kam es für Stahlberg wieder zu einem hausinternen Duell und stand hier Lis Rottler-Fautsch gegenüber. Nach dem ersten Drittel Passivität, konnte Rottler-Fautsch im zweiten Drittel eine 5:3 Führung herausarbeiten. Stahlberg schaffte mit viel Druck den Ausgleich, um dann selber eine Führung aufzubauen, wo Rottler-Fautsch aber noch zwei Sekunden vor Ablauf der regulären Zeit den Ausgleichtreffer setzte. Im Sudden Death setzte Stahlberg den entscheidenden Treffer und qualifizierte sich für die Top 64. Hier stand sie der Nummer sechs der Welt, Young Mi Kang aus Korea gegenüber. Stahlberg war in diesem Gefecht zu respektvoll und kam schnell in Rückstand. Erst im dritten Drittel schaffte Stahlberg es eigene Treffer zu kreieren, der Abstand war aber zu groß und die erfahrene Kang konnte das Gefecht nach Zeitablauf mit 14:11 für sich entscheiden und Stahlberg beendete das Turnier auf Platz 61. Weitbrecht schaffte es nicht über die Vorrunde heraus, Riedmüller verlor im 256er K.O. gegen Guangjan HOU aus China 15:10 und Hornischer musste sich an gleicher Stelle im Sudden Death 8:7 gegen Alexandra Predescu aus Rumänien geschlagen geben. „Die Leistung von Anna Jonas in der Runde muss man hervorheben, da es einer ihrer ersten Weltcups war und sie sich nicht von der internationalen Stärke hat beeindrucken lassen. Pech hatten wir natürlich, dass direkt drei Heidenheimer Fechterinnen im gleichen Lauf sind. Damit verlieren wir schon zwei Kandidatinnen für das 64er Hauptfeld. Von unserer U23 Mannschaft Hornischer, Riedmüller, Weitbrecht müsste es mindestens auch einer ins 64er Feld schaffen, auch wenn es diese Saison sehr schwer wird, merkt man doch deutlich das gestiegene Niveau mit baldigem Beginn der Olympiaqualifikation." so Cheftrainer Hans-Jürgen Hauch.

 

Fotos: Melinda Koevecs



12.11.2018

Till Giese 55. beim Cadet Circuit in Budapest.
Beim European Cadet Circuit am Wochenende präsentierte sich der Heidenheimer Till Giese gut in Form. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startete er beim mit 224 Fechtern stark besetzten Turnier in die Vorrunde. In einem sehr taktischen Gefecht schlug er im 128er Tableau den Serben Vid Petrovic im Sudden Death 5:4. Im darauffolgenden Gefecht ließ ihm der Ukrainer Mykhailo Kublitskyi aber keine Chance und er musste eine 15:3 Niederlage hinnehmen. Allerdings ist er mit Platz 55 drittbester Deutscher gewesen. Cedric Reiser startete sehr gut ins Turnier in ließ in der Vorrunde nur eine Niederlage zu. Nach einem Freilos zog er aber im 128er Tableau gegen den Österreicher Leo Zoelss mit 13:15 den Kürzeren und beendete das Turnier auf Platz 72. Reiser kann sich aber noch durchaus Hoffnungen auf eine mögliche Qualifikation für die Kadetteneuropameisterschaften Ende Februar in Foggia (ITA) machen.


04.11.2018

Junioren Q Turnier in Offenbach: Seyd als 17. Bester Heidenheimer


122 Fechter waren am Wochenende beim 2. Ranglistenturnier der Junioren in Offenbach am Start. Wie auch schon in Bad Segeberg zeigte Julian Seyd, dass die Vorrundengefechte seine Stärke sind: 5 Siege standen keiner Niederlage gegenüber. Dies bescherte ihm in der Direktausscheidung ein Freilos. Im 64er K.O. stand Seyd Moritz Willrett aus Ditzingen gegenüber, wo er mit 15:10 die Oberhand behielt. Im 32er K.O. trat er gegen den noch A-Jugendlichen Tauberaner Sedat Bakay an. Seyd fand nicht ins Gefecht und muss eine 13:15 Niederlage hinnehmen, womit es im Endklassement nur zu Platz 17 reichte. Insgesamt waren mit Jakob Blum, Henri Zimmermann, Jonas Boorz noch drei weitere HSBler unter den 32 Besten, von denen aber keiner den Sprung ins Achtelfinale schaffte. „Gut ist, dass wir 4 Fechter unter den 32 Besten haben, aber dass alle vier an gleicher Stelle ausscheiden ist nicht akzeptabel." so Landestrainer Wilhelm Ewert.
Damendegen blieb hinter den Erwartungen.
Mit gutem Gefühl fuhr das HSB Damendegen Team am Wochenende zum European Cadet Circuit in Grenoble, waren schließlich mit Guilia Albrecht, Alexandra Zittel und Carolina Alves de Lima und Anna Karsten vier Topfechterinnnen am Start. Doch keiner der vier Kadettinnen konnte sich in Grenoble in die vorderen Reihen reinfechten. Alves De Lima und Karsten schafften es nicht über die Vorrunde hinaus, Albrecht musste sich schon im ersten Gefecht gegen die Spanierin Zugasti 15:12 geschlagen geben und Zittel verlor gegen die Britin Keira Papadopoulos 15:10. „Dieses Ergebnis ist unterirdisch. Jetzt müssen wir die Moral wieder aufbauen um beim Heimturnier, dem Kneipp Cup am 25 November, eine bessere Figur abzugeben" so Damendegentrainer Hans-Jürgen Hauch.

 


Heidenheimer Fechter in Offenbach. Foto: Melinda Kövecs

Niklas Multerer (rechts) gewinnt das deutsche Ranglisten Turnier in Heidelberg. Stephan Rein wird 9. Foto: Melinda Kövecs

28.10.2018

Multerer gewinnt deutsches Ranglisten Turnier in Heidelberg.
Stahlberg erreicht Platz 2 bei den Damen.


Unter 154 Konkurrenten konnte hsbler Niklas Multerer am Wochenende beim ersten nationalen Aufritt überzeugen. Nach einer makellosen Vorrunde konnte er sich durch souveränene Gefechte ins Viertelfinale reinfechten. Auch der erst 18-jährigen Tobias Weckerle aus Böblingen stellte hier für Multerer keine Probleme dar und er gewann 15:11. Im Kampf ums Podest wurde es dann spannender: der Offenbacher Nikolaus Bodoczi, Nummer 11 der deutschen Rangliste, verlangte Multerer alles ab. Aber dieser behielt die Nerven und gewann im Sudden Death 12:11. Im Finale stand ihm die Nummer 1 der deutschen Rangliste Marco Brinkmann (Leverkusen) gegenüber. Der Youngster der deutschen Nationalmannschaft hatte sich im Halbfinale gegen Vereinskollege Lukas Bellmann durchgesetzt. Multere gewann 15:8 und sicherte sich somit den Turniersieg. „ Es war ein guter Auftakt in die Saison. Ich konnte einiges von dem umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte, denke aber, sehe aber noch Verbesserungsmöglichkeiten, bevor es ende November zum ersten Weltcup nach Bern geht." analysierte Multerer seine Leistung. Stephan Rein belegte den guten 9. Platz nach eine Niederlage gegen den Berliner Toni Kneist 14:12. Jakob Blum, der letzte Woche beim Junioren QB das Finale erreichte, konnte seine gute Form nochmal beweisen und belegte Platz 24.
Nadine Stahlberg, die seit der neuen Saison für den hsb im Einsatz ist, nutze bei den Damen das deutsche Ranglisten Turnier, um nochmals auf sich aufmerksam zu machen. Ohne Niederlage startete sie in die Direktausscheidung und liess bis ins Viertelfinale nichts anbrennen. Hier stand ihr die ehemalige Heidenheimerin Ricarda Multerer gegenüber, die sie 15:11 schlug. Im Halbfinale kam es gegen Beate Christmann aus Tauberbischofsheim zu einem sehr taktischen Gefecht, wo Stahlberg mit 6-2 die Oberhand behielt. Ihre Finalgegnerin hiess dann Alexandra Ehler aus Leverkusen. Mit einem Treffer Rückstand konnte sie in der letzten Minute noch den Ausgleich auf 5:5 treffen und somit kam es zum Sudden Death, den Ehler mit einen gelungenen Angriff für sich entscheidete. „ Ich bin sehr zufrieden mit meinem zweiten Platz. Die Zusammenarbeit mit Trainer Piotr Sozanski läuft sehr gut. Wir konnten uns schnell aufeinander einstellen und jetzt will ich auch international wieder attackieren."
Lis Rottler-Fautsch konnte den fünften Platz erreichen, musste sich im Viertelfinale gegen die Tauberbischofsheimerin Noemi Meszaros 15:11 geschlagen geben, die vorher schon die hsblerin Vanessa Riedmüller 15:14 besiegt hatte. Juniorin Franziska Mayr zeigte mit einem 10. Platz eine gute Leistung und Anna Jonas konnte mit dem 15. Platz sich einen Platz in der Weltcupquote sichern. „ Mit den Leistung einzelner wie Stahlberg, Mayr, Jonas sind wir zufrieden. Allerdings üben unsere U23 Fechterinnen zu wenig Druck auf die Nationalmannschaft aus. Hier kommen die Niederlagen doch noch zu früh. Daran müssen wir arbeiten" so Cheftrainer Hans-Jürgen Hauch und Piotr Sozanski.

 


Nadine Stahlberg im Finale gegen Alexandra Ehler Foto: Lis Fautsch

20.10.2018

Lea Mayer gewinnt deutsches Ranglistenturnier in Bad Segeberg vor Alexandra Zittel. Viktoria Hilbrig sichert sich Bronze.

 


Bad Segeberg Finalistinnen: Franziska Mayr, Carolin Teuber, Alexandra Zittel, Lea Mayer und Viktoria Hilbrig

Dass kein Weg im deutschen Fechten an Heidenheim vorbei führt, ist bekannt. Doch die Vorstellung, die die Heidenheimer Juniorinnen am Wochenende beim Nord Ostsee Pokal in Bad Segeberg zeigten war einzigartig. Unter 84 Teilnehmerinnen schafften alle 11 hsb-Starterinnen den Sprung nach der Vorrunde in die Direktausscheidung. Die erfahrene Fechterinnen Lea Mayer, Franziska Mayr, Carolin Teuber, Vanessa Heinz und Viktoria Hilbrig ließen auch bis ins Viertelfinale nichts anbrennen und überzeugten mit klaren Siegen. Für Nachwuchstrainer Philipp Stein ist es aber auch sehr erfreulich, dass mit Alexandra Zittel, Carolina Alves Di Lima und Guilia Albrecht gleich drei Fechterinnen aus der A-Jugend ins Achtelfinale vorgestoßen sind. Hier kam es zu zwei vereinsinternen Duellen: Mayr gewinnt gegen Heinz 15:6, Zittel gegen Albrecht mit 15:11. Hilbrig und Teuber zeigten beide Nervenstärke und konnten ihre Gefechte jeweils 15:14 für sich entscheiden. Mayer gewann gegen Melissa Yetkin vom Heidelberger FC, sodass nicht weniger als fünf Fechterinnen den Sprung ins Viertelfinale schafften. Hier stand Lea Mayer der Nummer 2 der deutschen Rangliste Lisa Maria Löhr vom Fechtzentrum Solingen gegenüber. Nach abgelaufener Regelzeit und Gleichstand ging es ins Sudden Death, wo Mayer den entscheidenden Treffer setzte. Das Halbfinale fiel für Mayer wesentlich leichter aus, sie siegte gegen Kristin Greul aus Ditzingen mit 15:7, die vorher Teuber 15:13 geschlagen hatte. Zittel überraschte mit einem deutlichen 15:8 Sieg gegen die Nummer 6 der deutschen Ranglisten Brenda Kolbinger (Fechtzentrum Solingen) und die erst 14-jährige besiegte zusätzlich noch Viktoria Hilbrig im Halbfinale, die vorher gegen Vereinskollegin Mayr 15:10 gewann. Das reine Heidenheimer Finale konnte Lea Mayer klar mit 15:12 für sich entscheiden und somit ihre Führung auf der deutschen Rangliste ausbauen. „Unser Ziel war es ein Podiumsplatz zu erringen und eine weitere Fechterin im Finale der Besten 8 zu haben. Nun kommen wir mit drei Medaillen und insgesamt fünf Fechterinnen unter den Besten 8 nach Hause. Dies war ein perfekter Saisonstart für die Juniorinnen", so Trainer Hans-Jürgen Hauch.


Jakob Blum mit gelungenem Einstieg bei den Junioren.

Unter insgesamt 106 Fechtern konnte sich Jakob Blum den 8. Platz sichern. Er musste sich erst im Gefecht um eine Medaille dem späteren Turniersieger Arthur Fischer (Leipzig) knapp 11:13 geschlagen geben. Dabei war Blum nur mittelmäßig mit drei Siegen und drei Niederlagen ins Turnier gestartet, konnte seine Leistung aber in den Direktausscheidungsgefechten kontinuierlich steigern. Schon im 32er Tableau stand er dem Heidenheimer Julian Seyd, der als Nummer 2 gesetzt gewesen war, gegenüber. Er gewann 15:12 und konnte mit gewonnenem Selbstvertrauen das Gefecht im Viertelfinale gegen Tobias Weckerle aus Böblingen mit 15:11 für sich entscheiden. Neben Julian Seyd schafften es noch Lucas Fendt und Henri Zimmermann unter die Besten 32. „Das Finale von Jakob Blum muss man als eine sehr gute Leistung ansehen, da Jakob erst erstes Jahr Junior ist. Wichtig war aber auch, dass unsere A-Jugendlichen hier mitfechten konnten und wichtige Erfahrungen gesammelt haben. Diese haben sich allesamt gut präsentiert" so Trainer Jannis Blank.


1. Jahr Junior und schon im Finale: Jakob Blum (rechts)

13.10.2018

Riedmüller trumpft auf


Trainer Hans-Jürgen HAUCH gibt taktische Anweisungen an Vanessa Riedmüller

152 Fechterinnen aus 30 Nationen, darunter die Nationalmannschaften aus Russland, Estland, Ungarn und Polen fanden den Weg zum Satelliten Weltcup in die kroatische Küstenstadt Split. Auch 5 Fechterinnen vom HSB waren am Start. Vor allem Neuzugang Nadine Stahlberg zeigte mit einer makellosen Vorrunde ohne Niederlage ihre Ambitionen. Sophia Weitbrecht und die für Luxemburg startende Wahlheidenheimerin Lis Rottler-Fautsch starteten mit 5 Siegen gut ins Turnier. Vanessa Riedmüller erreichte 3 Siege, Anna Jonas schaffte mit einem Sieg nicht den Sprung in die Direktausscheidung. Hier stellte Riedmüller ihr Können unter Bewies. Nach einem deutlichen Auftaktsieg gegen die Panamerikanerin Gonzalez, kam es im rein deutschen Duell gegen die Tauberbischofsheimerin und Nummer 2 der deutschen Rangliste Beate Christmann zum Sudden Death, welches Riedmüller mit 9-8 für sich entschied. Die Russin Anastasia Korneeva schlug sie mit 15-12 und nur die Kanadierin Malinka Hoppe Montanaro, Nr. 61 der Welt, stoppte die 21-Jährige äußerst knapp mit 15-14 auf ihrem Weg ins Finale. „ Ich bin sehr froh wie ich heute gefochten habe. Meine Vorrunde war nur mittelmäßig, aber ich habe mich nicht nervös machen lassen und bin in den K.O.-Gefechten immer besser reingekommen. Es wäre zum Schluss sogar noch mehr drin gewesen" so Riedmüller, die derzeit an ihrer Bachelor-Abschlussarbeit schreibt.. Weitbrecht erreicht Platz 23, nachdem sie souveräne Siege gegen die Kroatin Mesic und gegen die Roumänin Predescu erficht, aber gegen die Russin Komarova mit 12-15 den Kürzeren zieht. Rottler-Fautsch schlägt im 128er KO die Russin Zvereva 14-13, und ebnete sich ihren Weg über Botvinik aus Israel unter die letzten 32, wo aber die Russin Lukianova mit 15-12 die Oberhand behielt und Rottler-Fautsch das Turnier auf Platz 24 beendet. Stahlberg musste sich im 64er Tableau gegen die Ungarin Kata Mihaly 15-11 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 34. „Insgesamt sind wir zufrieden mit der Leistung unserer Fechterinnen. Das Turnier war sehr stark besetzt und unsere jungen Fechterinnen haben gezeigt, dass sie vorne mitmischen können. Wir sind auf einem guten Weg" so die Trainer Hans-Jürgen Hauch und Piotr Sozanski.


13.10.2018

Cedric Reiser nutzt Heimvorteil.


Bronze-Medaille unter 160 Teilnehmern beim A-Jugend Ranglisten Turnier in Heidenheim.

Fechter Cedric Reiser zeigte am Wochenende, dass er zur Spitze der deutschen A-Jugend gehört. Unter 160 Teilnehmern startete er als 20. gesetzt nach den Vorrunden in die Direktausscheidung, wo er nach einem Freilos im 128er einen deutlichen Sieg mit 15-8 gegen den Leverkusener Tobias Schulz einfuhr. Im 32er KO-Gefecht gewann er im zum vereinsinternen Duell gegen Benedikt Schenkengel 15-12, der vorher ein gutes Gefecht gegen Otto Behnke aus Augsburg absolvierte und im Endklassement den 34 Platz belegt. Unter den Besten 16 befanden sich noch drei Heidenheimer: Jonas Boorz, der vorher sich den Weg mit Siegen gegen Nicolas Luther aus Segeberg und Michael Kramer aus Augsburg 15-13 geebnet hatte, musste sich gegen Bendix Kelpe aus Segeberg geschlagen geben und Janik Ritz, der nach seinen Siegen gegen Julius Katzmaier aus Reutlingen und gegen den Holländer Daan Warrema, eine klare Niederlage gegen Fabio Murru mit 15-4 hinnehmen musste. So ruhten alle Hoffnungen auf Reiser, dass ein Heidenheimer Fechter das Finale erreicht. Dieser hielt dem Druck stand, gewann im 16er Tableau 15-12 gegen Herne Breker aus Lohausen und konnte sich nach einem spannenden Gefecht gegen Sedat Bakay aus Tauberbischofsheim mit 15-14 sogar ein Platz auf dem Podest sichern. Dieses Gefecht hatte ihn aber zu viel Energie gekostet, sodass er im Halbfinale der Nummer 1 der deutschen Rangliste Fabio Murro aus Leverkusen nicht mehr Paroli bieten konnte und 15-5 verlor. Dieser sicherte sich durch ein 15-5 Sieg im Finale den Turniersieg gegen Keanu Nagel aus Krefeld.
„ Durch die guten Resultate unserer Jungs sind jetzt fünf Heidenheimer in der Quote, die mit auf das europäische Kadetten Turnier nach Budapest fahren dürfen. Außerdem hat Cedric mit Platz 6 der deutschen Rangliste realistische Chancen sich für die Europameisterschaft und Weltmeisterschaft zu qualifizieren.", so ein zufriedener Nachwuchstrainer Jannis Blank.


Ein glücklicher Cedric Reisermit Platz 3 beim A-Jugend Q Turnier


Die Platzierungen:
1. Fabio Murru (OFC Bonn)
2. Kean Nagel (Fecht Club Krefeld)
3. Kassian Meier (Fechtzentrum Solingen), Cedric Reiser (HSB)

12. Janik Ritz (HSB)
16. Jonas Boorz (HSB)
21. Benedikt Schenkengel (HSB)
25. Max Eberhardt (HSB)
27. Till Giese (HSB)
30. Gernot Kummer (HSB)
43. Matthew Bülau (HSB)
58. Sven Rust (HSB)
81. Marlon Früholz (HSB)
86. Felix Ritz (HSB)
95. Horant Kummer (HSB)
101. Tim Jurtschak (HSB)
124. Janik Nothelfer (HSB)
150. Joannes Schenkengel (HSB)
156. Kebbart Wulf (HSB)
158. Erik Busch (HSB)