2 mal Silber 2 mal Bronze

Deutsche Meisterschaften der A-Jugend in Leverkusen

Alexandra Zittel wird deutsche Vizemeisterin
2-mal Silber, 2-mal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend

Nachdem Alexandra Zittel vor einer Woche sich den Titel des deutschen Meisters bei den Junioren sichern konnte, schlug sie am Wochenende bei den A-Jugendlichen in Leverkusen erneut zu und krönte sich zum Vizemeister.
Mit einer makellosen Vorrunde stieg sie als Nummer 3 gesetzt ins K.O und konnte nach einem Freilos im 128er Tableau einen 11:5 Sieg gegen Laura Marshall vom TV Augsburg einfahren. Es folgten Siege gegen Klara Wirth zur Osten aus Warendorf 15:7, Jara Sophie Peterson von der Einheit Altenburg (15:10) und nach dem 15:12 Sieg gegen Anna Zens vom TV Hochwald Wadern war ein Platz auf dem Treppchen schon sicher. Im Halbfinale stieß sie Annika Eitner aus Wuppertal. Zittel konnte sehr schnell in Führung gehen und sich durch Konterangriffe klar mit 15:9 durchsetzen. Im Finale wartete Lina Zerrweck aus Tauberbischofsheim, Nummer 1 der deutschen Rangliste und Gewinnerin des Ranglistenturniers in Bonn. Zerrweck präsentierte sich an diesem Tag auch zu stark für Zittel und konnte sich den Titel mit 15:8 sichern. Insgesamt kann Zittel aber nun einen versöhnlichen Abschluss in ihrer Altersklasse hinnehmen. „Nachdem ich die ganze Saison über nicht gut bei den A-Jugendlichen gefochten hab, bin ich nun mit der Silbermedaille äußerst zufrieden. Nun freue ich mich auf die Pause, um dann wieder im September mit neuem Elan in die Saison zu starten." so das Fazit von Alexandra Zittel. Giulia Albrecht belegt Platz 9, Anna Karsten kommt noch auf Platz 13 unter 97 Teilnehmern

Mannschaft gewinnt Silber.
In der Mannschaft konnte sich der hsb im Viertelfinale souverän gegen Hochwald Wadern mit 35:16 durchsetzen und im Halbfinale einen starken Auftritt gegen Mitfavorit auf den Titel, Bayer Leverkusen mit 45:37 hinlegen. Aber im Finale zeigte sich wieder Tauberbischofsheim als zu stark und das Quartett Alexandra Zittel, Anna Karsten, Giulia Albrecht und Carolina Alves de Lima musste sich mit 45:38 geschlagen geben. „Diese Ausbeute war für uns nicht zufriedenstellend. Alexandra Zittel zeigte sich wieder in Topform, aber von den anderen Mädels muss man mehr erwarten und vor allem in der Mannschaft muss der Titel an die Brenz gehen" so Damendegentrainer Hans-Jürgen Hauch.

Vogel und Eberhardt mit Bronze belohnt.
Mit Vince Vogel und Max Eberhardt konnten im Herrendegen sich gleich zwei Fechter ein Platz auf dem Treppchen sichern. Eberhardt startete mit 5 Siegen und einer Niederlage ins Turnier, gewann nach einem Freilos gegen Darius Siewert aus Heidelberg mit 15:9 und ebnete sich den Weg ins Finale mit Siegen gegen Benjamin Dithmar aus Berlin mit 15:9 und gegen Nikolo Wanking vom Fechterring Hochwald 15:10. Im Kampf um die Medaille wartete sein Teamkollege Cedric Reiser und Eberhardt setzte sich in einem spannenden Gefecht mit 15:13 durch. Im Halbfinale musste er aber dann eine deutliche 15:9 Niederlage gegen Tristan Matsulevits vom FC Grünewald hinnehmen. „Ich bin sehr zufrieden mit Max und seinen Gefechten heute. Er hat ein sehr souveränes Auftreten gehabt, hätte sogar das Halbfinale noch gewinnen können, aber da war er zu schnell unterwegs." so Trainer Wilhelm Ewert.
Auch Vince Vogel zeigte einen beherzten Wettkampf. Nach einer 5:1 Vorrunde, einem Siegen gegen Robert Brandts aus Lüdenscheid (15:12), schlug er Vereinskamerad Jannik Ritz 14:12. Dies war wie ein Befreiungsschlag für Vogel, sodass er sich auch gegen Michael Trebis aus Mannheim mit 15:13 und gegen den zweitgesetzten Valentin Rosenmayer aus Ditzingen 15:13 durchsetzen konnte. Im Halbfinale war aber gegen Keanu Nagel aus Leverkusen, Dritter der deutschen Rangliste, Schluss, aber Vogel konnte sich über seinen größten Erfolg bei einer deutschen Meisterschaft freuen.
Platz 4 in der Mannschaft.
Das Quartett Cedric Reiser, Max Eberhardt, Vince Vogel und Matthew Bülau konnte leider für keine Medaille sorgen. Nach einem klaren 45:34 Sieg gegen Hochwald Wadern im Achtelfinale, und einem 45:27 Sieg gegen den TV Augsburg im Viertelfinale, musste man sich im Halbfinale gegen die starke Mannschaft aus Leverkusen mit 37:45 geschlagen geben. Nach diesem Gefecht war der Kampfgeist gebrochen und im Kampf um Bronze gegen Tauberbischofsheim zog man mit 39:45 den Kürzeren.

 


6 aus 7.
Fautsch erreicht beim 7. Weltcup dieses Jahr zum 6. Mal die Top 64.

 


Mit 239 Fechterinnen war es in Dubai ein Teilnahmerekord bei einem Weltcup außerhalb Europas. So war klar, dass es für die hsb-Fechterinnen einen sehr anstrengenden ersten Wettkampftag werden wird, um sich für das Hauptfeld der Besten 64 qualifizieren zu können. Nadine Stahlberg kämpfte sie sich wegen einer Magenverstimmung mühsam mit 3 Siegen und 3 Niederlagen durch die Runde und musste im 256er K.O. eine 15:14 Niederlage gegen Yaping Wang aus China hinnehmen und erreicht in Endklassement Platz 161. Besser machte es Lis Fautsch: Nach einer 5:1 Vorrunde und einem Freilos im 256er K.O. stand sie der Italienerin Eleonore De Marchi gegenüber. Fautsch ging früh in Führung und konnte diese bis zum 15:11 Endstand auch verteidigen. Im Einzug ins Hauptfeld der Besten 64 stand sie der Polin Anna Mroszczak, Nummer 106 der Welt gegenüber. Auch hier fand Fautsch schnell ihren Rhythmus und konnte eine 8-3 Führung herausarbeiten. Doch die Polin gab nicht auf, schaffte es im letzten Drittel nochmal auf 12:11 den Anschluss zu finden. Fautsch bewahrte aber Ruhe und setzte in der Endphase die entscheidenden Treffer zum 15:13. Am zweiten Wettkampftag traf Fautsch auf Sera Song aus Korea (45 der Welt). Nach zwei ausgeglichenen Vierteln konnte Song eine Minute vor Schluss eine 12:10 Führung erarbeiten. Fautsch schaffte 20 Sekunden vor Schluss nochmals den Anschlusstreffer, doch Song konnte ihre Angriffe in den letzten Sekunden alle abwehren und sich 15:11 durchsetzen.
Damit erreicht Fautsch Platz 49 im Endklassement. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Wettkampftag. Es war nicht einfach, sich durch die Masse durchzukämpfen. Bei so einem großen Teilnehmerfeld zieht sich das Turnier und da muss man es schaffen die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das ist mir recht gut gelungen. Gegen Song hat mir zum Schluss das nötige Glück gefehlt. Klar hätte ich gerne das 32er Feld erreicht. Insgesamt muss ich aber sagen, kann ich zufrieden mit dem Verlauf dieser Saison sein." so das Resümee von Fautsch.
Shirin Vollrath aus Tauberbischofsheim, die beim hsb trainiert und eine Zweitmitgliedschaft besitzt, schaffte durch eine perfekte Vorrunde die Direktqualifikation für das Hauptfeld. Hier musste sie sich aber gegen die Russin Kristina Yasinskaya 15:8 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 44.

Herrendegen beim Weltcup in Paris.
Im Herrendegen lieft der letzte Weltcup der Saison nicht so erfolgreich ab. Beim enormen Teilnehmerfeld von 380 Fechtern konnte Niklas Multerer 3 Siege in der Vorrunde erfechten, musste sich im 256er Feld gegen den Kuwaiter Abdulaziz Alshatti 15:11 geschlagen geben, was nur Platz 235 bedeutete. Stephan Rein konnte eine gute Vorrunde mit 5 Siegen und nur einer Niederlage vorzeigen, musste sich aber im 128er Tableau gegen den Senegalesen, der früher mal für Frankreich startete, 15:8 geschlagen geben und sich mit Platz 98 begnügen. Auch in der Mannschaft konnte Stephan Rein mit seinen Teamkollegen Richard Schmidt, Nikolaus Bodoczi (beide Offenbach) und Lukas Bellmann (Leverkusen) nicht überzeugen. Sie verloren ihr Auftaktgefecht gegen Polen mit 38:35 belegten Platz 18 und lassen in Paris wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation liegen.

Für Lis Fautsch und Stephan Rein fangen jetzt die letzten Wochen der Vorbereitung auf die Heim-Europameisterschaften in Düsseldorf vom 16 bis 21 Juni an.


15 Medaillen für den hsb


Schüler Herrendegen

15 Medaillen bei den Landesmeisterschaften Baden Nord-Württemberg der Schüler
In Topform zeigten sich am Wochenende die Schüler des Fechtzentrum Heidenheims. 7 Landesmeistertitel und 8 weiter Medaillenkonnte man sich mit dem Degen in den verschiedenen Altersklassen sichern. In der Altersklasse U10 der Mädchen sichert sich Maria Herz vor Vereinskameradin Anna Sünderhauf die Goldmedaille, indem sie das Finalgefecht mit 10:8 für sich entscheidet. Katie Busch kann sich bei der U11 über die Silbermedaille freuen, konnte sich im Halbfinale gegen Darin Mohr vom Fechtverein Heidelberg 10:9 durchsetzen, zog aber gegen Svenja Heinrich im Finale mit 10:7 den Kürzeren. Bei der U12 standen gleich 3 Heidenheimerinnen auf dem Podest. Im reinem Heidenheimer Halbfinale setzte sich Lisa-Marie Nüsseler 10:2 gegen Greta Neuber durch und konnte auch im Finale gegen Lisa Wunderle von der Fechtakademie Ravensburg mit 10:1 auftrumpfen. Wunderle hatte vorher äußerst knapp mit 10:9 gegen hsblerin Annalena Wohlstein gewonnen, die für die zweite Bronzemedaille sorgen konnte. Auch in der Mannschaft trat das Quartett Wohlstein, Nüsseler, Busch und Neuber sehr souverän auf, schlugen im Halbfinale die Startgemeinschaft Hardheim-Höpfingen/ Tauberbischofsheim 45:30 und im Finale den TSG Reutlingen mit 45:22.
Im Herrendegen gewinnt in der Altersklasse U10 Eilert Kummer Gold. Es schlug im Halbfinale seinen Zwillingbruder Rainald mit 10:8 und im Finale Vereinskollege Julian Saur mit 10:7. Bei der U11 sicherte sich Istvan Schuller die Goldmedaille. Er gewinnt im Finale gegen Rudy Hummel aus Pliezhausen. Dieser hatte vorher Noah Kreß vom hsb mit 10:9 besiegt, der noch auf dem Bronzerang landete. Bei der U12 gewinnt Frederik Zimmermann zuerst im Halbfinale gegen Paul Reich vom hsb 10:5 und ließ auch Kilian Schmutz vom SSV Ulm im Finale mit 10:4 keine Chance. In der Mannschaft setzten sich Cornelius Köpf, Paul Reich, Frederik Zimmermann und Johannes Köpf im Halbfinale gegen Böblingen mit 45:21 durch und im Finale gegen Ditzingen mit 45:27.

„Heidenheim hat deutlich gezeigt, dass wir hier im Land die Nummer 1 sind. In allen Altersklassen konnten wir uns gut verkaufen und die Schüler waren richtig motiviert sich von ihrer besten Seite zu zeigen, was uns Trainer natürlich sehr viel Freude bereitet und uns ermutigt weiter mit Sünderhauf, grässlehnen zu arbeiten" so Wilhelm Ewert, Trainer im Herrendegen.


Damendegen Schüler

Matthew Bülau gewinnt die Gesamt-Challenge

Am Wochenende fand die letzte von drei Allstar-Challenges der B-Jugend in Leipzig statt. Matthew Bülau, der im Februar in Frankfurt und im April in Leverkusen siegreich war, konnte diesmal allerdings nicht den Turniersieg mit nach Hause bringen. Doch ein neunter Platz unter 84 Konkurrenten reichte ihm, um die Gesamtwertung zu gewinnen. Nach einer makellosen Vorrunde und einem Freilos im 129er Tableau gewann er deutlich gegen Quirin Kraus aus Laupheim mit 10:4 und im Folgegefecht gegen Ole Veltrup aus Krefeld 10:8. Im Achtelfinale war aber der Frankfurter Max Busch zu stark und er musste eine 8:10 Niederlage hinnehmen. Doch die Chance auf den Gesamtsieg bestand noch und so konnte Bülau sich wieder motivieren und in den Platzierungsgefechten Siege gegen den Bulgaren Kaloyan Ryapov (10:7), Vereinskollege Tim Jurtschak (10:8) und den Polen Szymon Walkowiak (10:8) einfahren und die Gesamtchallenge mit 267 Punkten, 5 Punkte vor dem zweitplatzierten Nicolo Warnking vom Fechterring Hochwald, für sich entscheiden. Tim Jurtschak belegte in Leipzig Platz 11 und kann sich in der Gesamtwertung über Platz 12 freuen. Joannes Schenkengel landet auf Platz 46, Erik Busch wird 52. und Lennart Wulf 83. Nun liegt der Fokus auf der Deutschen Meisterschaft, die am Wochenende vom 25. Mai in Heidenheim stattfindet.

 


Zweimal Gold für Zittel.

Herrendegen mit zweimal Bronze


Medaillengewinner: Julian Seyd, Alexandra Zittel und Lucas Fendt

Es war das perfekte Wochenende für die erst 14-Jährige Fechterin Alexandra Zittel und es zeichnete sich schon die ganze Saison ab. Nicht qualifiziert für die Kadetten Europa und Weltmeisterschaften, schaffte sie die Qualifikation bei den Junioren und konnte bei der EM sogar für das Beste deutsche Ergebnis sorgen. So war es eigentlich keine Überraschung, dass sie bei den deutschen Meisterschaften in der höheren Alterklasse erneut auftrumpfte und sich den deutschen Titel sicherte. In der Runde ungeschlagen und als Nummer 1 unter 91 Teilnehmer gesetzt startete sie in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er K.O., gewann sie ihre Folgegefechte souverän mit 15:3 gegen Melissa Hager aus Böblingeim 64er k.O., 15:4 gegen Thereas Bühner aus Böblingen im 32er K.O. und 15:10 gegen Svenja Jütten aus Leverkusen im Achtelfinale. Im Viertelfinale kam es zum Heidenheimer Duell gegen Viktoria Hilbrig, die sich mit einem 15:12 Sieg gegen die Heidenheimerin Lea Mayer für das Finale der Besten 8 qualifiziert hatte, und Zittel gewann 15:10. Im Halbfinale stand sie der Leverkusenerin Lara Goldmann gegenüber, konnte das Gefecht offensiv mit 15:8 für sich entscheiden und auch im Finale gegen Lisa Maria Löhr trat Zittel sehr überzeugt auf und sicherte sich mit 15:8 den Titel des deutschen Meisters der Junioren.
„ Das erste Gefecht in meiner Runde konnte ich noch nach einem 2:4 Rückstand drehen und gewinnen und danach ging es nur noch Bergauf. Im Viertelfinale verletzte ich mich am Arm und es fiel mir echt schwer, meinen Degen noch zu halten, doch ich biss mir auf die Zähne und dachte nur „Schmerz geht vorbei, Stolz bleibt immer" und deswegen machte ich einfach weiter und freue mich extrem über den Titelgewinn" so eine glückliche Alexandra Zittel.
HSB wird Mannschaftsmeister.
In der Mannschaft wurden die HSBler Alexanrda Zittel, Franziska Mayr, Lea Mayer und Viktoria Hilbrig ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich den Titel. Nach einem Sieg gegen Wuppertal im Viertelfinale mit 45:22, kam es zum Duell gegen Ditzingen, welches Heidenheim mit 45:30 für sich entschied. Auch im Finale liess man dem Team aus Solingen mit 45:30 keine Chance.

Überraschung im Herrendegen
Im Herrendegen schafften es gleich zwei Heidenheimer auf das Podest. Mit vier Siegen und einer Niederlage startete Lucas Fendt als 16. gesetzt ins K.O. und schlug nach einem Freilos im 128er K.O. den Reutlinger Fabio Rempfer 15:9 und im 32er K.O. seinen Vereinskameraden Henri Zimmermann 15:14. Im 16er K.O. wartete dann die Nummer 1 der deutschen Rangliste, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen 2018, Paul Veltrup aus Krefeld. Doch Fendt ließ sich nicht beeindrucken ging sofort in Führung und gewann 15:9. Im Finale der Besten 8 besiegte er Marco Birkenmaier ebenfalls 15:9. Im Halbfinale musste er sich aber gegen den Böblinger Tobias Weckerle 15:12 geschlagen geben, doch kann sich über eine Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften freuen und belegt nun Platz 12 der deutschen Rangliste. Auch Julian Seyd zeigte einen sehr gute Vorstellung. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startet er als 27. ins K.O. und besiegte im 64er K.O. souverän mit 15:5 den Mannheimer Michael Trebis. Mit einem 15:14 Sieg im 32er K.O. gegen Luca Husemann aus Essen, einem 15:8 Sieg gegen Jana Talan aus Augsburg im 16er K.O. und einem 15:9 Sieg gegen Maximilian Kämereit aus Leverkusen sicherte er sich seinen Platz auf dem Podest. Im Halbfinale musste er sich aber gegen den Leverkusener Louis Bongard, Nummer 4 der deutschen Ranligste 15:10 geschlagen geben. „ Ich hatte vorher mit meinem Trainer Thomas Zimmermann das Ziel Top 8 ausgemacht, nun wurde es sogar eine Medaille. Gegen Veltrup bin ich früh in Führung gegangen und dann musste er angreifen und ich konnte ihn sehr gut kontrollieren" so Lucas Fendt.
Mannschaft erreicht Platz 6.
Beim Mannschaftsbewerb verliert das Quartett Niklas Deißler, Lucas Fendt, Jakob Blum und Jonas Boorz im Viertelfinale gegen den TSG Reutlingen mit 45:33. Bei den Platyierungsgefechten gewinnen sie gegen Hochwald Wadern mit 45:41, verlieren aber den Kampf um platz 5 45:41 gegenTauberbischofsheim.

 


Stephan Rein glänzt in Kolumbien

Beim ersten Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio 2020, zeigte der hsbler Stephan Rein eine starke Vorstellung und erreicht Rang 13. Dies obwohl er noch letzte Woche die deutschen Meisterschaften wegen einer Verletzung auslassen musste.

Mit 5 Siegen und einer Niederlage startete der Heidenheimer als 20. gesetzt unter 184 Konkurrenten beim Grand Prix in Cali (Kolumbien) in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er K.O. konnte er sich im 64er Vorentscheid gegen den Junioren Weltmeister Philippe Arthur klar mit 15:10 durchsetzen und qualifizierte sich somit für den zweiten Wettkampftag. Vereinskamerade Niklas Multerer schaffte die Vorrunde sicher mit 4 Siegen und 2 Niederlagen, lieferte einen sehr guten Kampf gegen Maxton Milner aus Großbritannien mit 15:3 ab, musste sich aber im Gefecht um den zweiten Wettkampftag gegen den Esten Sten Priinits, Nummer 71 der Weltrangliste mit 15:11 geschlagen geben und erreichte im Endklassement Platz 128.
Auf Stephan Rein wartete im 64er K.O. der Israeli Grigori Beskin, Nummer 54 der Welt. Rein ging schnell mit 3 Treffer in Führung und Beskin konnte ihn trotz Druck nicht zu Fehlern animieren und Rein gewinnt sicher mit 15:9. Im 32er K.O. stand ihm der Luxemburger Flavio Giannotte gegenüber, der vorher überraschenderweise den Weltranglistenersten Yannick Borel aus dem Rennen geworfen hatte. Rein konnte anhand einer guten Spitze auch in diesem Gefecht wieder schnell in mit 2 Treffern in Führung gehen und diese auch bis zum 15:13 behalten und somit stand er im Achtelfinale des Grand Prix's. Dort wartete der Italiener Gabriele Cimini, Nummer 9 der Welt, der beim letzten Weltcup in Buenos Aires die Silbermedaille gewonnen hatte. Dieser zeigte auch gegen Rein eine sehr starke Vorstellung und liess dem 30-Jährigen wenig Chancen, um seine Taktik durchzuziehen und Rein musste eine 6:15 Niederlage hinnehmen. „ Mit einem 13. Platz bin ich natürlich sehr zufrieden. Es war die richtige Entscheidung mich für Cali zu schonen und auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften zu verzichten." so das Fazit von Rein. Mit dem besten deutschen Ergebnis setzte er auch nochmal ein Ausrufezeichen für die Nominierung für die in Düsseldorf stattfindende Europameisterschaft Mitte Juni. Vorher findet noch der Weltcup in Paris Ende Mai statt.
Im Damendegen war aus Sicht des hsb nur Lis Rottler-Fautsch am Start. Die Luxemburgerin schaffte es mit 4 Siegen und 2 Niederlagen in die Direktausscheidung und schlug im 128er Tableau die Polin Kamila Pytka deutlich mit 15:8. Im Gefecht um den zweiten Tag verlierte sie knapp mit 15:14 gegen die Argentinierin Melissa Englert und muss sich im Endklassement mit Platz 80 unter 170 Konkurrenten zufrieden geben.


Stephan Rein im Gefecht gegen Juniorenweltmeister Arthus Philippe

HSB in der Erfolgsspur

2x Silber, 2 x Bronze ist die Medaillenbilanz des hsb vom letzten Wochenende bei den Aktiven Deutschen Meisterschaften im Degen


Nadine Stahlberg wird Vizemeisterin. Niklas Multerer und Anna Hornischer sichern sich Bronze. Foto: Melinda Kövecs

Im Herrendegen ging der amtierende Meister Niklas Multerer als Mitfavorit auf den Titel ins Rennen. Multerer empfand dies aber nicht als Druck, sondern zeigte durch souveräne Siege bis ins Finale der besten Acht seine Stärke: Im 64er K.O. gewinnt er gegen Moritz Weitbrecht aus Frankfurt 15:11, im 32er K.O. gegen Jens Kientzele aus Böblingen 15:10, und eine Runde später gewann er ebenfalls 15:10 gegen Peter Bitsch aus Darmstadt. Durch einen weiteren Sieg gegen Gerit von Laue aus Reutlingen mit 15:8 war Multerer ein Platz auf dem Treppchen gesichert. Im Halbfinale platzte aber der Traum vom erneuten Titel. Der 21-jährige Samuel Unterhauser aus Tauberbischofsheim, der bis zum Halbfinale eine überraschend starke Vorstellung geliefert hatte, und unter anderem die Nummer 1 der deutschen Rangliste Lukas Bellmann aus Leverkusen geschlagen hatte, schlug Multerer mit 14:11. Doch auch mit einem dritten Platz kann sich Multerer durchaus zufrieden geben und motiviert zum Grand Prix nach Cali (Kolumbien) fliegen, welches als erstes Turnier für die Olympiaqualifikation gewertet wird. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Medaille. Ich habe bei den letzten 3 deutschen Meisterschaften jeweils eine Medaille gewonnen. Nun hab ich den Medaillensatz komplett. Jetzt geht der Blick klar auf Cali und bin gespannt wie ich mich international präsentieren kann." so Niklas Multerer.
Hsbler Stephan Rein, Nummer 2 der deutschen Rangliste, musste verletzungsbedingt auf einen Start verzichten und hofft schnell wieder fit zu werden für den Grand Prix in Cali. Florian Maunz erreichte Platz 23, musste nach einem 15:11 Sieg gegen Jonas Enzmann aus Leipzig eine 15:7 Niederlage gegen Rico Braun aus Tauberbischofsheim hinnehmen. Junior Jakob Blum scheiterte im 64er Tableau an Gerrit von Laue mit 15:14. Neuer deutscher Meister wurde Nikolaus Bodoczi aus Offenbach, der im Finale Samuel Unterhauser 15:10 besiegte.
Im Damendegen hatten sich insgesamt 14 Heidenheimer Fechterinnen für die deutschen Meisterschaften qualifiziert, was schon eine sehr gute Quote im Vorhinein bedeutete. Das hochgesteckte Ziel war es, mit mindestens 3 Fechterinnen im Finale der Besten Acht vertreten zu sein und zwei Medaillen zu sichern. Und im 16er K.O. standen mit 7 Fechterinnen noch die Hälfte aller Heidenheimer Starterinnen. Im Achtelfinale musste sich Vanessa Riedmüller gegen Vereinskameradin Sophia Weitbrecht 15:14 geschlagen geben, Franziska Mayr 15:10 gegen Vereinskameradin Nadine Stahlberg und Vanessa Heinz gegen die Leverkusenerin Ricarda Multerer 15:10. Doch mit Nadine Stahlberg, Anna Hornischer, Anna Jonas und Sophia Weitbrecht erreichten gleich vier Fechterinnen das Finale der Besten 8. Dort konnte Stahlberg einen weiteren Sieg gegen die Berlinerin Julia Wagner feiern und durch einen Sieg von Anna Hornischer über Ricarda Multerer kam es zu einem rein Heidenheimer Halbfinale. Sophia Weitbrecht verlor im Kampf um eine Medaille gegen Alexandra Ehler aus Leverkusen und Anna Jonas zog gegen die Nummer 1 der deutschen Rangliste, Beate Christmann aus Tauberbischofsheim mit 15:11 den Kürzeren. Im Halbfinale kam es zwischen Anna Hornischer und Nadine Stahlberg zum spannenden Duell. Die Freundinnen, die schon seit ihrer Jugend viel im Fechten gemeinsam erlebt haben und auch zusammen 2015 Junioren Europameisterinnen im Team wurden, zeigten ein Gefecht von höchster Klasse. Bis zum Stand von 13:14 war es ein enges Gefecht, welches Stahlberg dann durch einen Doppeltreffer für sich entscheiden konnte. Im Gefecht um den Titel stand Stahlberg der Tauberbischofsheimerin Christmann gegenüber, die sich im Halbfinale gegen Ehler mit 15:8 durchsetzen konnte. Stahlberg geriet schnell im ersten Drittel mit 5:8 in Rückstand, konnte aber durch neue taktische Anweisungen durch Trainer Piotr Sozanski wieder auf 9:10 fünf Sekunden vor Schluss aufschließen, aber Christmann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und setzte in der Abwehr noch zwei Treffer und Stahlberg verlor 12:9.
„Ich bin super zufrieden mit meinem Vizemeistertitel. Im Vorfeld hatten Anna und ich das Späßchen gemacht, das wir uns auf der Hochbahn wiedertreffen. Toll, dass das wirklich geklappt hat. Klar hätte ich gerne auch gegen Beate gewonnen, aber die war heute einfach sehr gut drauf. Ich hatte heute sehr viel Spaß auf der Fechtbahn." so Nadine Stahlberg.
„Alle unsere 14 Fechterinnen haben heute ihr Soll erfüllt. Jeder hat am Limit gefochten, selbst unser Nachwuchs, und so können wir sehr zufrieden sein mit der heute erbrachten Leistung. Nun liegt der Fokus für die Juniorinnen auf den Deutschen Meisterschaften kommendes Wochenende in Laupheim. Hier wollen wir ähnliche Resultate vorzeigen können." so Damendegentrainer Hans-Jürgen Hauch.


Am Sonntag stand der Mannschaftsbewerb auf dem Programm. Bei den Herren ging der hsb durch die Abwesenheit von Rein geschwächt an den Start, doch die neben Niklas Multerer noch junge Truppe mit Philipp Kondring, Jakob Blum und Florian Maunz zeigte einen beherzten Wettkampf. Im Achtelfinale gewinnt Heidenheim deutlich gegen Berlin- Wittenau klar mit 45:25 und auch das Fechtzentrum Berlin konnte man deutlich mit 45:34 im Viertelfinale schlagen. Im Habfinale wartete Leverkusen, die mit den zwei Nationalteamfechtern Marco Brinkmann und Lukas Bellmann, sowie dem weiteren Bundeswehrfechter Fabian Herzberg doch zu stark waren und Heidenheim 45:30 verlor. Im Kampf um die Bronzemedaille stand man dem FC Offenbach gegenüber. Nach den ersten fünf Gefechten hatte der hsb eine Führung von drei Treffern herausgearbeitet, doch ein Zusammenbruch in den folgenden Gefechten brachte den hsb mit 40:35 in Rückstand und der Kampf um Bronze ging mit 45:43 verloren. „Wir haben uns heute sehr gut präsentiert. Das Gefecht gegen Offenbach war schade, ich hatte den Rückstand im letzten Gefecht fast wieder aufgeholt. Mit Stephan wäre bestimmt eine Medaille drin gewesen." so Schlussmann Niklas Multerer.
Im Damendegen wusste man, dass die hsbler einen guten Tag erwischen müssten, um das Finale zu erreichen. Und es hat alles gepasst: Nach einem sicheren 45:24 Sieg gegen Essen, konnte das Quartett Hornischer, Stahlberg, Riedmüller und Jonas im Halbfinale eine sehr gute Leistung gegen Tauberbischofsheim abrufen. Nach einem Rückstand von vier Treffern schafften Stahlberg und Riedmüller in ihren Gefechten den Ausgleich, bevor Hornischer eine Führung von zwei Treffern ausbauen konnte, welche bis zum Endstand von 41:39 gehalten wurde. Im Finale stand man Leverkusen gegenüber. Mit Alexandra Ehler, Alexandra Ndolo und Ricarda Multerer stellt Leverkusen drei Fechterinnen der Nationalmannschaft. Doch trotzdem zeigten die hsbler vollen Einsatz und konnten bis zum Schlussgefecht den Traum vom Titel bewahren. In den letzten drei Minuten konnte aber Alexandra Ehler ihre Erfahrung als Schlussfechterin auf internationalem Niveau beweisen und die Heidenheimer musste sich äußerst knapp 39:36 geschlagen geben.
„Die Harmonie in der Mannschaft hat uns heute bis ins Finale gebracht. Wir haben füreinander gekämpft und jeder hat alles gegeben. Es hat Spaß gemacht die Nationalmannschaft so zu fordern und ich freue mich sehr über diesen Vizemeistertitel" so eine glückliche Anna Hornischer.


Zufriedene Trainer, zufrieden Fechter: Damendegen wird Vizemeister. Foto:Kövecs

Lea Mayer

Giulia Albrecht

Keine Überraschungen bei der Junioren und Kadetten EM

 

Lea Mayer schaffte nach 3 Siegen und 3 knappen Niederlagen zu 5:4 den Sprung in die Direktausscheidung. Nach einem Sieg gegen die Venezolanerin Betymul Posada 15:11 musste sie sich im 64er K.O. gegen die Kadettenweltmeisterin Eszter Muhari aus Ungarn 15:11 geschlagen geben und sich im Endklassement mit Platz 61 begnügen. Alexandra Zittel schaffte die Vorrunde ebenfalls mit 3 Siegen und 3 Niederlagen, verlor allerdings ihre erste Direktausscheidung gegen die Rumänin Alexandra Predescu 15:5 und erreicht Platz 96. Für das beste Resultat aus deutscher Sicht sorgte Lisa Maria Löhr aus Solingen mit Platz 40.

Giulia Albrecht meisterte die Runde bei den Kadetten mit 4 Siegen und 2 Niederlagen. Nach einem Freilos im 128er K.O. verlor sie gegen die Estin Madli Palk 15:5 und belegte Platz 39 im Endergebnis. Die beste Deutsche wurde Lara Goldmann auf Platz 28.
Sonntags beim Teambewerb erkämpfte sich Deutschland in Besetzung von Lea Mayer, Alexandra Zittel, Lisa Maria Löhr aus Solingen und Anja Händler aus Ditzingen Platz 14. Nach einem Auftaktsieg 45:25 gegen Chile verloren sie im Achtelfinale äußerst knapp gegen den späteren Weltmeister Frankreich 45:43.

 


Bülau gewinnt Allstar Deutschland Challenge der B-Jugend


Matthew Bülau gewinnt den Allstar Challenge in Leverkusen

Nach seinem Sieg der Allstar Deutschland Challenge im Februar in Frankfurt, konnte Matthew Bülau auch bei der zweiten Challenge in Leverkusen erneut als Sieger auftrumpfen. Unter 81 Teilnehmer schaffte er es nach den Vorrunden auf Platz 1 gesetzt in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er K.O. und souveränen Siegen im 64er K.O. mit 10:3 gegen Lukas Weber aus Hardheim-Höpfingen und im 32er K.O. mit 10:2 gegen Max Straub aus Saarbrücken, gewann er im 16er K.O. gegen Vereinskamerad Tim Jurtschak 10:6, der im Endklassement den guten 10 Platz erreicht. Im Finale der Besten Acht schlug er Nick Morlang, Nummer 3 der deutschen B-Jugend Rangliste, vom Lohausener SV und somit war ihm ein Platz auf dem Podium schon gesichert. Doch Bülau wollte mehr: Im Halbfinale stand er Bertil Peterson vom SV Einheit Altenburg gegenüber und gewinnt mit 10:5. Auch im Finale zeigte er seine ganze Klasse und setzte sich gegen Nicolo Warnking vom Fechterring Hochwald mit 10:3 durch. Somit führt er nun souverän die deutsche Rangliste an und kann seinen Vorsprung beim der dritten und letzten Challenge am 11. Mai in Leipzig noch ausbauen, bevor am 25. Mai in Heidenheim die deutschen Meisterschaften stattfinden. Mit Horant Kummer schaffte es ein zweiter Heidenheimer aufs Podest. Er verlor im Halbfinale im Sudden Death gegen Warking 8:7, konnte sich aber im Gefecht um Bronze mit einem mutigen Fußtreffer 8:7 gegen Petersen durchsetzen.
„Matthew hat heute konstant gefochten. Nur im Halbfinale kam er einmal kurz ins Schwanken, konnte das Gefecht aber dann zum Ende hin dominieren. Ebenfalls sehr gute Leistungen zeigten Horant Kummer und Tim Jurtschak. Horant hat die Umstellung auf den französischen Griff sehr gut gemeistert und Tim hat sich gut durchgesetzt dafür, dass er noch im jüngeren Jahrgang ist." So ein zufriedener Trainer Wilhelm Ewert.

Tomic erreicht Platz 8 im Damendegen
Am Sonntag stand der Damendegen Wettbewerb auf dem Programm. Unter 52 Teilnehmerinnen erreichte Mariella Tomic mit Platz 8 das beste Heidenheimer Ergebnis. Sie konnte sich nach guter Vorrunde und einem Freilos im 64er K.O. gegen Charis Lämmler 10:8 durchsetzen und gewann im Achtelfinale in einem spannenden Gefecht gegen Maike Behrens aus Augsburg 10:9. Im Kampf um eine Medaille musste sie sich aber gegen die Solingerin Maya Bienefeld 10:9 geschlagen geben. Danach war die Luft raus und sie musste in den Platzierungsgefechten zwei weitere Niederlagen hinnehmen und belegte im Endklassement Platz 8. Franziska Eichhorn schaffte nach der Vorrunde den Sprung unter die Besten 32 durch einen Sieg gegen Larissa Von Bogendorff vom Chemnitzer PSV musst aber im 32er Tableau eine deutliche Niederlage gegen Eva Steffens hinnehmen. In den Platzierungsgefechten konnte sie sich mit 2 Niederlagen und 2 Siegen noch Platz 27 sichern.


Blum und Hilbrig Landesmeister


Heidenheimer Jungs auf dem Podium

Viktoria Hilbrig gewinnt die Landesmeisterschaft der Junioren

Jakob Blum und Viktoria Hilbrig werden Landesmeister bei den Junioren.
Nachdem Florian Maunz und Vanessa Riedmüller sich vor zwei Wochen bei den Aktiven zum Landesmeister Baden Nord/Württemberg kürten, zogen diese Woche die hsb-Junioren Jakob Blum und Viktoria Hilbrig nach.
Unter 30 Teilnehmer zeigte Blum nach einer makellosen Vorrunde und einem Freilos im 32er K.O. starke Gefechte bis ins Finale. Im Achtelfinale schlug er Dominik Geckeler aus Reutlingen 15:10 und im Viertelfinale hsb-Kamerad Cedric Reiser 15:12. Im Halbfinale wartete ein weiterer Heidenheimer: Christian Mezes. Blum entschied das interne Duell mit 15:8 für sich. Im Finale stand er Gerrit von Laue gegenüber, der auch schon Florian Maunz bei den Aktiven im Finale gegenüber stand. Wieder musste von Laue den Titel an einen Heidenheimer abgeben: Blum gewinnt 15:12. Christian Mezes kann sich über Bronze freuen, Cedric Reiser und Niklas Deißler erreichen das Finale der Besten 8.
Bei den Damen gingen 28 Teilnehmerinnen an den Start und der hsb startete sehr gut ins Turnier: Nach der Vorrunde waren mit Viktoria Hilbrig Lea Mayer und Franziska Mayr drei hsbler vorne an der Spitze. Leider musste Mayr schon im Achtelfinale eine 15:8 Niederlage gegen Kerstin Greul aus Ditzingen hinnehmen. Neben Hilbrig und Mayer schafften es aber noch zwei weitere Heidenheimer in Finale der Besten 8: Pauline Loh schlug Vereinskameradin Alexandra Zittel 15:12 und Giulia Albrecht setzte sich gegen die Schwester Alla Zittel 15:14 durch. Doch im Viertelfinale musste sich Albrecht gegen Greul 15:13 geschlagen geben, Loh unterlag der Tauberanerin Chantall Häussler 15:13 und Lea Mayer zog gegen Lina Zerweck aus Tauberbischofsheim mit 14:12 den Kürzeren. Einzig Viktoria Hilbrig konnte mit einem 15:7 Sieg gegen Anja Händler aus Ditzingen sich für das Halbfinale qualifizieren. Hier gewinnt sie gegen Häussler 15:10 und auch im Finale kann sie sich gegen Greul 15:13 durchsetzen.
„Als ich gegen Thrum an Anfang hinten lag sagte ich mir: ‚Komm reiße dich jetzt mal zusammen' und dann fand ich auch meine Motivation und konnte das Gefecht sicher nach Hause bringen. Gegen Anja Händler war es ein sehr emotionales Gefecht. Händler wurde anstatt von mir für die Juniorenweltmeisterschaft nominiert, da sie zum Ende der Saison bessere Resultate aufzeigen konnte und meine Leistung bei der Europameisterschaft zu schwach war. Deswegen wollte ich im direkten Vergleich zeigen, dass ich gewinnen kann und so war ich da sehr heiß auf den Sieg. Im Finale konnte ich mich gegen Greul nach einem langen Hin und Her zum Schluss durchsetzen und so freue ich mich über einen weiteren Titel " so Viktoria Hilbrig.
„Viktoria hat heute die Ehre des hsb gerettet. Sie hat sehr gute Gefechte bis ins Finale gezeigt und kann sehr zufrieden mit ihrem Auftreten heute sein", so Landestrainer Hans-Jürgen Hauch.
In der Mannschaft konnte sich der hsb im Herrendegen die Bronzemedaille sichern. Jakob Blum, Christian Mezes , Cedric Reiser und Niklas Deißler verloren im Halbfinale äußerst knapp gegen Böblingen 45:44, setzten sich aber im Kampf um Bronze gegen Ditzingen mit 45:39 durch. Damendegen verzichtete auf einen Start in der Mannschaft.
Für Giulia Albrecht, Alexandra Zittel und Lea Mayer war dies die letzte Gelegenheit an der Form zu schleifen, denn am kommenden Mittwoch geht es für die drei nach Torun in Polen zur Kadetten- und Juniorenweltmeisterschaften, wo am Freitag Zittel und Mayer bei den Junioren an den Start gehen und Albrecht am Samstag bei den Kadetten.


Medaillenregen in Schefflenz

15 Medaillen für den hsb beim Schüler und B-Jugend Ranglistenturnier Baden Nord - Württemberg.


Maria Herz sicherte sich die Goldmedaille beim Jahrgang 2009.

In Top-Form präsentierte sich der Heidenheimer Fechtnachwuchs am Wochenende beim Ranglistenturnier Baden Nord- Württemberg. Im Herrendegen konnte man in vier der fünf ausgetragenen Altersklassen den Turniersieg erringen. Im jüngsten Schülerjahrgang 2009 sicherte sich Eilert Kummer die Goldmedaille. Er schlug seinen Vereinskamerad Julian Saur im Finale 10:5. Rainald Kummer sicherte sich die Bronzemedaille. Im Jahrgang 2008 schafften es Noah Kreß und Istvan Schuller auf Platz 3. Kreß musste sich im Halbfinale gegen den späteren Sieger Levi Deng aus Frankfurt 9:10 geschlagen geben. Beim Jahrgang 2007 war Cornelius Köpf unbesiegbar. Im Halbfinale schlug er hsbler Paul Reich 10:2 und im Finale setzte er sich gegen Louis Noe aus Tauberbischofsheim mit 10:8 durch. Im jüngeren Jahrgang der B-Jugend sorgte Tim Jurtschak für die Goldmedaille. Er schlug im Finale Lukas Weber vom FC Hardheim-Höpfingen 10:6. Im älteren Jahrgang setzte sich Matthew Bülau durch, der ein sehr starkes Final-Gefecht gegen den Ungarn Farkas Bulcsu zeigte. Horant Kummer schaffte es auf Rang 3.
„Wir können sehr zufrieden mit unseren Jungs sein. Beim Jahrgang 2009 dominieren nun die 3 Fechter Rainald und Eilert Kummer und Julian Saur die württembergische Rangliste. Die werden nun beim verbleibenden Ranglistenturnier die Platzierungen unter sich ausmachen. Auch in der B-Jugend zeigen wir in Württemberg Dominanz. Matthew Bülau ist nun die Nummer 1 der Rangliste und Horant Kummer wird auf Platz 3 vorrücken. Horant sich heute auch sehr gut präsentiert, wenn man bedenkt, dass dies sein erstes Turnier war, nachdem er auf französischen Griff umgestellt hat und sich erstmal an die neue Technik gewöhnen muss." so ein zufriedener Trainer Wilhelm Ewert.
Für die B-Jugend stehen noch zwei „Deutschland-Challenge"-Turniere an: Das Erste am 13. April in Leverkusen und das Zweite Anfang Mai in Leipzig, bevor es zum Highlight, der deutschen B-Jugend Meisterschaft am 25. Mai zuhause in Heidenheim, kommt.

Im Damendegen sorgte Maria Herz beim jüngsten Schülerjahrgang 2009 für Gold, sie schlug im Halbfinale Vereinskollegin Anna Sünderhauf 10:8 und setzte sich im Finale gegen Kim Schmutz vom SSV Ulm mit 10:5 durch. Beim Jahrgang 2008 erreicht Katie Busch das Podest. Sie musste im Halbfinale eine knappe 9:10 Niederlage gegen Nina Peter aus Heidelberg hinnehmen. Beim ältesten Schülerjahrgang sorgte Lisa-Marie für die Bronzemedaille. Sie verlor im Halbfinale gegen die Offenbacherin Matilda Kunisch 2:10. Im jüngsten B-Jugend Jahrgang wird Franziska Eichhorn Dritte. Sie verlor im Halbfinale 2:10 gegen Eva Steffens aus Bensheim.


Stahlberg meldet sich zurück.

Platz 14 beim Weltcup in Chengdu


Nadine Stahlberg ist in Top Form


Für Nadine Stahlberg und Lis Fautsch vom hsb ging es am Wochenende nach Chengdu in China zum Weltcup. Für Stahlberg war es erst der zweite Weltcup für dieses Jahr, nachdem sie im Dezember eine mehrwöchige Verletzungspause wegen anhaltenden Knieproblemen einlegen musste. Umso erstaunlicher ist es, welche Topleistung sie in China an den Tag legen konnte. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startete sie stabil ins Turnier und war unter 180 Fechterinnen auf Platz 46 für die Direktausscheidung gesetzt. Nach einem Freilos konnte sie sich mit einem Sieg gegen die Chinesin Sihan Yu mit 15:13 für den zweiten Wettkampftag qualifizieren. Hier stand sie im 64er K.O. wieder einer Chinesin, diesmal Chengzi Xu gegenüber und gewinnt souverän 15:9. Im 32er Tableau wartete die Nummer 50 der Welt, Rumänin Maria Udrea. Udrea gab im ersten Drittel das Tempo an und konnte schnell eine Führung herausarbeiten. Doch Stahlberg wusste im zweiten Drittel umzustellen, nahm selber das Gefecht in die Hand und setzte mit 15:13 zum Schluss die entscheidenden Treffer. Im Einzug ums Finale stand sie der amtierenden Weltmeisterin Mara Navarria, Nummer 4 der Welt, gegenüber. Doch Stahlberg ließ sich von der Italienerin nicht beeindrucken, schaffte es sogar einen 7-11 Rückstand in eine 14:13 Führung umzuwandeln. Hier zeigte Navarria allerdings ihr ganzes Können und entschied das Gefecht mit 15:14 für sich. Allerdings kann sich Stahlberg mit Platz 14 über das beste deutsche Ergebnis der ganzen bisherigen Saison freuen. "Gegen die Chinesin habe ich am Anfang sehr verhalten und etwas angespannt gefochten. Doch nach dem Sieg fühlte ich mich befreit und ich wurde sicherer in meinen Aktionen. Ich habe die Momente gut gesehen und dann lief es einfach" so eine glückliche Stahlberg. Lis Fautsch konnte ebenfalls den zweiten Wettkampftag erreichen. Sie schaffte die Vorrunde mit 4 Siegen und zwei Niederlagen und konnte nach einem Freilos die Französin Marie Gabrielle Fayolle 15:7 besiegen. Im 64er Tableau musste sie allerdings eine knappe 12:11 Niederlage gegen die Hong-Kong Chinesin Coco Lin Yik, Nummer 49 der Welt, hinnehmen, kann sich aber trotzdem mit Platz 50 über die fünfte Top 64 Platzierung dieser Saison freuen.
Überraschung in der Mannschaft.
Am Sonntag beim Mannschaftsbewerb konnte Deutschland für eine faustdicke Überraschung sorgen: Alexandra Ndolo, Ricarda Multerer, Alexandra Ehler (alle Leverkusen) und Beate Christmann (Tauberbischofsheim) sicherten sich nach einem grandiosem Wettkampftag die Goldmedaille. Nach einem starken Auftaktsieg gegen Korea mit 45:36 besiegten sie im Viertelfinale Frankreich 39:34. Im Halbfinale schafften sie einen 41:34 Sieg gegen Italien und im Finale besiegten sie anschließend noch die Mannschaft aus Estland mit 45:39. Dies gibt Selbstvertrauen für die beim kommenden Weltcup Turnier in Dubai Ende Mai beginnende Olympiaqualifikation.
Herrendegen in Buenos Aires.
Währen Damendegen in China verweilte, kreuzten die Herren dieses Wochenende beim Weltcup in Buenos Aires in Argentinien die Klingen. Allerdings lief es hier für die beiden hsb-Fechter Niklas Multerer und Stephan Rein alles andere als optimal. Beide konnten in den Vorrunden nur einen Sieg verbuchen und qualifizierten sich nicht für die Direktausscheidung. Sie belegten Platz 178 und 179 unter 214 Starter. Auch in der Mannschaft lief es nicht rund: Stephan Rein erreichte zusammen mit seinen Kollegen Fabian Herzberg, Lukas Bellmann (beide Leverkusen) und Richard Schmid (Offenbach) nur Platz 16. Nach einem 45:40 Auftaktsieg gegen Brasilien im 32er Tableau, verloren sie gegen Italien 38:33. Bei den Platzierungsgefechten folgten dann noch Niederlagen gegen Frankreich (45:34), Korea (45:39) und Niederlande (45:36).


Maunz und Riedmüller küren sich zum Landesmeister


Bei der zum zweiten Mal ausgetragenen Landesmeisterschaft Baden Nord - Württemberg konnte der hsb beide Einzeltitel für sich entscheiden.
Bei den Herren konnte Florian Maunz, der vor einigen Wochen sich den Titel des deutschen Hochschulmeisters in Hamburg sicherte, erneut seine gute Form unter Beweis stellen. Maunz startete nach einer guten Vorrunde an Platz 2 gesetzt in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 64er KO besiegte er den Reutlinger Dominik Geckeler 15:11 und auch Lukas Kleiner aus Tauberbischofsheim ließ er mit 15:7 im Achtelfinale keine Chance. Im Viertelfinale gewann er gegen den Heidelberger Robert Schmier 15:13 und im Halbfinale besiegte er den Heidelberger Alexander Trützschler souverän mit 15:6. Im Finale stand er Gerrit von Laue aus Tauberbischofsheim gegenüber und sicherte sich mit einem 15:8 Sieg den Landesmeistertitel. Lucas Fendt, Etienne Folz, Jakob Blum, und Christian Mezes schafften es noch unter die besten 16 Fechter unter 48 Konkurrenten.
Im Damendegen konnte Vanessa Riedmüller ihren Titelgewinn vom letzten Jahr verteidigen. Unter 31 Teilnehmer besiegte Riedmüller im Halbfinale die Tauberbischofsheimerin Shirin Vollrath knapp im Sudden Death 15:14. Hsblerin Lea Mayer gewann im Halbfinale gegen Vereinskollegin Anna Hornischer 15:13. Das rein Heidenheimer Finale zwischen Riedmüller und Mayer konnte Riedmüller mit 15:10 für sich entscheiden. Mit Anna Jonas (5.) Pauline Loh (6.) und Viktoria Hilbrig (8.) schafften es drei weitere Heidenheimerinnen unter die Besten 8.
In der Mannschaft konnten die Damen Riedmüller, Mayer, Hornischer und Jonas sich ebenfalls den Titel sichern. Sie gewannen im Finale gegen Reutlingen klar mit 45:26. Herrendegen sicherte sich in der Besatzung Florian Maunz, Christian Mezes, Jakob Blum und Etienn Folz die Bronzemedaille. Sie mussten sich im Halbfinale mit 39:45 gegen Böblingen geschlagen geben.

 


Florian Maunz wird Landesmeister Bande Nord Württemberg

Damendegen mannschaft

Florian Kaufmann 19. bei den deutschen Florettmeisterschaften


Florian Kaufmann ging am Wochenende in Tauberbischofsheim bei den deutschen Florettmeisterschaften an den Start. Nach einer makellosen Vorrunde mit 6 Siegen gewann er im 64er K.O. gegen Leonard Semper aus Berlin 15:9, musste im 32er K.O trotz einer 8:9 Führung, eine 12:15 Niederlage gegen Dominik Schoppa aus Bonn hinnehmen und erreichte damit Platz 19. „Florian kann mit dieser Platzierung zufrieden sein. Mit seinen 35 Jahren kann er immer noch vorne mithalten, auch wenn Schoppa dann zum Schluss schon seine Klasse ausgespielt hat." so Landestrainer Wilfried Gsching. Benjamin Kleibrink, Olympiasieger von 2008, konnte sich im Finale gegen den 4 fachen Weltmeister Peter Joppich 15:9 durchsetzen.