Alexandra Zittel bestätigt

Platz 12 beim European Cadet Circuit in Grenoble

 

 


Erleichtert wird die 16-Jährige Alexandra Zittel vom European Circuit aus Grenoble zurückkommen. Nachdem sie letzte Saison die Qualifikation bei der U17 verpasst hatte und sich „nur" bei den Junioren qualifiziert hatte, legt sie diese Saison nach: Schon der Sieg beim deutschen Ranglistenturnier in Solingen letzte Woche, zeigte ihre deutlichen Ambitionen auf eine Nominierung für die U17 Europa- und Weltmeisterschaften und am Wochenende startete sie unter 201 Teilnehmerinnen mit 5 Siegen und einer Niederlage gut ins Turnier. Nach einem Freilos im 256er K.O. verbuchte sie einen deutlichen 15:9 Sieg gegen die die Französin Mathilde Faugeras und setzte sich danach mit 15:14 knapp gegen die Französin Lilly Serre. Die nächste Gegnerin, ebenfalls eine Französin, Prudence Pozzoli, war für Zittel auch kein Hindernis und sie schlug sie mit 15:9, sodass das Achtelfinale erreicht war. Im Einzug ums Finale der Besten 8 stand sie wieder einer Französin gegenüber, Ela Jouve, die aber diesmal die Oberhand behielt und Zittel mit 12:10 knapp verlor. Mit Platz 12 erreichte sie die beste deutsche Platzierung und das beste Ergebnis ihrer Karriere bei einem European Cadet Circuit. Carolina Alves de Lima schaffte noch als einzige Heidenheimerin den Sprung in die Top 64, musste sich hier der Französin Juliette Baudinot 15:14 geschlagen geben. Alla Zittel erreicht Platz 91, Anna Karsten Platz 94, Patricia Schulenburg wird 98., Mariella Tomic 170.

Deutschland überrascht mit Silber in der Mannschaft
Am Sonntag konnte die deutsche Equipe, wo Zittel mit Patricia Schulenburg, Kathrin Meißner und Katharina Kozielski (beide Tauberbischofsheim) an den Start ging voll und ganz überzeugen. Nach einem 45:42 Sieg gegen USA 4 im 32 er K.O. ließ man Russland 3 (45:36) und Ukraine 1 (45:27) keine Chance. Im Halbfinale stand man Frankreich gegenüber, wo es bis zum 7 Gefecht sehr ausgeglichen war, Zittel aber dann im vorletzten einen Vorsprung von 6 Treffern herausarbeiten konnte und Kathrin Meißner das Gefecht sicher mit 45:42 für Deutschland entschied. Im Finale konnte man gegen die USA 1 keine Gegenwehr bieten und sie verlieren deutlich mit 45:29. Die Silbermedaille für die U17 Mannschaft beendet aber eine lange Durststrecke ohne Medaille und gibt Hoffnung für die kommende Wettkämpfe.
„Für Alexandra war es ein wichtiger Schritt in Richtung EM/WM Qualifikation. Die deutsche Mannschaft hat mit diesem Podium das gute Ergebnis von Klagenfurt noch verbessert. Man hat deutlich gemerkt, dass sie hungrig auf eine Medaille waren. Dies sind auch tolle Vorzeichen für das Heim-Circuit Anfang Dezember in Heidenheim." So Verbandskadernachwuchstrainer Philipp Stein.
Am 7 und 8. Dezember findet in Heidenheim das European Circuit im Damendegen statt. Hier werden rund 300 U17 Fechterinnen aus der ganzen Welt erwartet.


Erfolfgreich zu Silber: Kathrin Meißner, Patricia Schulenburg, Katharina Kozielski und Alexandra Zittel

Alexandra Zittel gewinnt Solingen


Starkes Damendegenteam in Solingen

 

99 Teilnehmer kämpften am Wochenende in Solingen um Punkte für die deutsche U17 Rangliste. Mit dabei 9 Heidenheimerinnen, die sich einiges vorgenommen hatten und das auch schon in den Vorrunden zeigten. Nicht weniger als fünf Fechterinnen waren für das K.O. unter den Top 10 platziert: Patricia Schulenburg, Alexandra und Alla Zittel, Anna Karsten und Giulia Albrecht. Und alle fünf schafften es durch souveräne Siege bis ins Viertelfinale, genauso wie Carolina Alves de Lima und Mariella Tomic, sodass Heidenheim mit 7 Fechterinnen um den Einzug ins Finale der Besten 8 kämpfte. Carolina Alves de Lima stand hier der Nummer 3 der deutschen Rangliste Katharina Kozielski gegenüber und musste eine äußerst knappe 15:14 Niederlage hinnehmen. Anna Karsten verlor gegen die Nummer 5 Lina Zerweck aus Tauberbischofsheim, Alla Zittel verlor 9:11 gegen Mara Mende aus Leipzig und Mariella Tomic verlor gegen die Nummer 1 Kathrin Meissner aus Tauberbischofsheim. Im vereinsinternen Duell konnte sich Alexandra Zittel gegen Giulia Albrecht mit 15:14 durchsetzen und Patricia Schulenburg gewann gegen Svenja Jütten aus Leverkusen. Im Kampf um eine Medaille gewinnt Patricia Schulenburg gegen Nina Ulrich aus Frankfurt deutlich mit 15:7 und Alexandra Zittel besiegt Meissner ebenso deutlich 15:7. Im Halbfinale standen sich die zwei Heidenheimerinnen gegenüber und Zittel konnte sich mit 15:13 durchsetzen und ließ auch im Finale gegen Kozielski nichts anbrennen und gewinnt mit 15:10.
„ Dass es 7 Fechterinnen unter die Top 16 schaffen ist herausragend. Dass wir allerdings an dieser Stelle so viele Fechterinnen verlieren ist schade, aber mit Bronze und Gold können wir zufrieden sein und optimistische nach Grenoble fahren" so Bundeskadernachwuchstrainer Philipp Stein. Am kommenden Wochenende findet in Grenoble das European Cadet Circuit statt, welches als Nominierungsturnier für die Europa- und Weltmeisterschaften gewertet wird. Insgesamt werden hier 7 Fechterinnen aus Heidenheim am Start sein.

 


3 Podiumsplätze beim U20-Ranglistenturnier in Bad Segeberg


Beim deutschen Ranglistenturnier der U 20 in Bad Segeberg konnte im Herrendegen Jakob Blum seine starke Form bestätigen und sich Bronze erkämpfen. Nach 4 Siegen und 2 Niederlagen schaffte er im 64er Tableau gegen Julis Dehn aus Essen einen 15:6 Sieg und gewann ebenfalls mit 15:6 im 32er Tableau gegen den Luxemburger Niklas Prinz. Auch der Leipziger Jonas Enzmann dominierte er mit 15:9, sodass der Weg ins Viertelfinale gesichert war. Hier stand ihm mit Paul Veltrup aus Krefeld, Nummer 1 der deutschen Ranglisten und Silbermedaillengewinner bei den Jugendspielen, ein starker Gegner gegenüber. Doch Blum ließ sich nicht beeindrucken und konnte auch hier wieder sein Können unter Bewies stellen und gewann 15:7. Im Halbfinale war aber gegen die Leverkusener Louis Bongard Endstation mit 12:15. Die Bronzemedaille wird ihm aber sicherlich Rückenwind geben für das kommende Wochenende, wo in Riga (Lettland) der erste Juniorenweltcup. Cedric Reiser schaffte es noch unter die Top 16, musste im Gefecht ums Finale eine 15:6 Niederlage gegen Veltrup hinnehmen. Dominik Renz und Benedict Schenkengel schafften den Sprung unter die Besten 32 unter 84 Teilnehmer.
Bei den Damen konnte Routinier Lea Mayer ihre Klasse erneut unter Beweis stellen und sich den Turniersieg zum zweiten Mal in Folge sichern. Alla Zittel, die noch im ersten Jahr der U19 ist, sicherte sich Bronze.
Unter 79 Teilnehmerinnen startete Lea Mayer an Platz 4 gesetzt in die Direktausscheidung und konnte bis zum Viertelfinale deutliche Siege verbuchen: 15:3 gegen Nina Pfeiffer aus Leverkusen, 15:6 gegen Leah Haase aus Berlin und 15:9 gegen Klara Jaskulla aus Leipzig. Im Viertelfinale schlug sie Lara Goldmann aus Leverkusen mit 15:11, bevor sie im Halbfinale auf ihre Vereinskameradin Alla Zittel traf. Zittel hatte ihrerseits ein sehr nervenstarkes Turnier vorgezeigt: Schon im 64er setzte sie sich 15:14 gegen Ella Gödde durch, im 32er gegen Vereinskameradin Patricia Schulenburg 15:14 und ebenfalls mit 15:14 sicherte sie sich gegen Katrin Meißner aus Tauberbischofsheim, die am Wochenende vorher noch in Klagenfurt beim European Circuit den 2. Platz erreicht hatte, den Platz auf im >Finale der Besten 8. Ein Sieg gegen Viktroia Hilbrig mit15:12 sicherte ihr den Platz auf dem Podium. Im Gefecht ums Finale sah es bis zim Stand von 7:7 spannend aus, doch dann setzte Lea Mayer ihre ganze Erfahrung ein und gewann mit 15:9. Im Finale
„Die Vorrunde war ganz gut und die ersten K.O.s stellten auch kein Problem dar, da ich etwas Gläuck mit meinem Lauf hatte. Das Halbfinale gegen Alla war schon etwas spannender, aberim letzten Drittel konnte ich durch klare Einzeltreffer es gut für mich entscheiden und auch mit dem Gefecht gegen Lisa-Marie Löhr im Finale bin ich ganz zufrieden. Nun bin ich schon erleichtert, dass mir die Titelverteidigung geglückt ist" so Lea Mayer.
Neben Lea Mayer und Alla Zittel auf dem Podium und Viktroia Hilbrig und Carolina Alves de Lima unter den Besten 8, rundeten Alexandra Zittel, Pauline Loh und Giulia Albrecht mit ihren Top 16 Platzierungen das gute Ergebnis noch ab.

 


Jakob Blum gewinnt Bronze

Medaillenausbeute in Pliezhausen
5 von 6 Goldmedaillen beim Württembergischen Ranglistenturnier.

 


In Top-Form präsentierte sich der Heidenheimer Fechtnachwuchs am Wochenende beim Ranglistenturnier von Baden-Württemberg in Pliezhausen. In der Alterskategorie U11 im Herrendegen schafften es gleich 3 Heidenheimer unter 28 Teilnehmer auf das Podest. Rainald Kummer gewann die Goldmedaille, nachdem er im Finale seinen Zwillingsbruder Eilert Kummer mit 10:4 schlug. Julian Saur sicherte sich Bronze. Bei der U13 setzte sich Frederik Zimmermann unter 45 Teilnehmer im Finale gegen Vereinskamerad Paul Reich durch und bei der U15 ist es Matthew Bülau der sich die Goldmedaille unter 47 Teilnehmer gegen den Heidenheimer Max Busch 15:11 im Finale sichert.
Im Damendegen sorgte Anna Sünderhauf in der Altersklasse U11 für die Goldmedaille. Maria Herz sicherte sich Silber und Elisabeth Herz Bronze unter 12 Fechterinnen. Bei der U13 gewinnt Lisa-Marie Nüsseler unter 20 Teilnehmern das Turnier, indem sie sich im Finale gegen die Tauberbischofsheimerin Svenja Heinrich mit 10:4 durchsetzte. Anna-Lena Wohlstein Wohlstein gewinnt die Bronzemedaille. Nüsseler war auch bei der U15 als 7. beste Heidenheimerin unter 26 Fechterinnen.

 


Gutes Abschneiden der Heidenheimer Fechter beim European Circuit in Klagenfurt.

Beim ersten internationalen Ranglistenturnier für die U17, das European Circuit in Klagenfurt konnten Patricia Schulenburg und Giulia Albrecht überzeugen. Unter 186 Fechterinnen erreichten beide die Top 16.
Mit 6 Siegen und keiner Niederlage startete Schulenburg sicher ins Turnier und nach einem Freilos im 256er K.O. war die Italienerin Margherita Zado im 128er auch kein Hindernis und Schulenburg bezwang sie 15:4. Im 64er K.O. kam es zum ersten Härtetest: Die Schweizerin Chiara Pettola, die im Lauf vorher die Heidenheimerin Alexandra Zittel 15:14 besiegt hatte, forderte Schulenburg ihr ganzes Können ab. Am Ende setzte Schulenburg aber den entscheidenden Treffer zum 15:14 Sieg. Im 32er K.O. setzte sie sich gegen die Polin Katarzyna Slezak 14:11 durch. Im Achtelfinale kam es zum deutschen Duell gegen die Tauberbischofsheimerin Katrin Meissner. Schulenburg geriet schnell in Rückstand und musste eine 15:10 Niederlage hinnehmen und landetet auf Platz 9 im Endklassement. Meissner erkämpfte sich im weiteren Verlauf Silber. Giulia Albrecht konnte nach einer sehr guten Vorrunde mit 5 Siegen und 1 Niederlage und einem Freilos im 256er Tableau einen Sieg gegen die Schweizerin Kira Kamaras mit 15:13 im 128er Tableau einbuchen und einen knappen Sieg im 64er Tableau mit 9:8 im Sudden Death gegen die Rumänin Renata Axinte und auch die Ungarin Reka Galvalvy bezwang Albrecht mit 15:12. Nur die Polin Gloria Klughardt, die vorher die Heidenheimerin Anna Karsten mit 15:5 besiegt hatte und auch nachher das Turnier gewann, schien auch für Albrecht zu stark und sie verlor 15:10, sicherte sich aber mit Platz 13 wichtige Punkte für die Nominierungsrangliste für die Europameisterschaften im Februar in Porec, Kroatien.
„Das Ergebnis lässt sich sehen: 2 Heidenheimerinnen in den Top 16 dazu noch Anna Karsten in den Top 32 ist ein stabiler Einstieg bei den internationalen Turnieren. "so Verbandskadernachwuchstrainer Philipp Stein.

Im Herrendegen konnte kein Heidenheimer Fechter die Top 32 erreichen. Unter 220 Fechter belegt Max Eberhardt als Bester Heidenheimer den 45. Platz, Benedikt Schenkengel den 52. und Henri Breker den 55. Platz.
Am Sonntag in der Mannschaft erreichte Deutschland 2 mit der Besatzung Alexandra Zittel, Patricia Schulenburg, Carolina Alves de Lima (alle Heidenheim) und Katrin Meißner (Tauberbischofsheim) Platz 5 unter 31 Mannschaften. Nach 2 souveränen Siegen gegen Polen 3 und gegen die Startgemeinschaft England/Luxemburg mussten sie eine knappe Niederlage gegen Ungarn 44:45 hinnehmen, konnten aber bei den Platzierungsgefechten noch gegen die Schweiz und Polen 2 gewinnen. Giulia Albrecht, die mit Lina Zerweck und Katharina Kozielski (beide Tauberbischofsheim) für Deutschland 1 startete belegte Platz 13.
Im Herrendegen erreicht Deutschland 1 mit Matthew Bülau, Keanu Nagel (Krefeld), Michael Trebis (Mannheim), Ian-Etienne Kolditz Platz 13 unter 36 Mannschaften. Nach einem Sieg gegen Ukraine, verloren sie im 16er K.O. gegen Rumänien 45:43. Auch Serbien war anschließend zu stark, die Kämpfe gegen Polen 2 und Polen 3 konnte man klar für sich entscheiden.


Deutschland Team in Klagenfurt. Alexandra Zittel, Patricia Schulenburg, Carolina Alves de Lima und Katrin Meißner (TBB)

Bronze für Rein, Multerer auf Platz 6


Niklas Multerer und Stephan Rein können zufrieden sein

 

Beim Allstarcup in Reutlingen konnte sich Stephan Rein unter 141 Teilnehmern bis aufs Podium vorfechten. Den Grundstein für sein gutes Resultat legte er schon in der Vorrunde: 6 Siege und keine einzige Niederlage war die Bilanz, sodass er als fünfter gesetzt in die Direktausscheidung startete. Nach einem Freilos im 128er, konnte er sein erstes Gefecht gegen Dean Müller aus Leverkusen souverän mit 15:8 gewinnen. Im 32er K.O. folgte ein Sieg gegen Bastian Lindenmann aus Reutlingen mit 15:12. Im 16er Tableau wurde es etwas spannender: 15:14 setzte er sich gegen Alexander Riedel aus Waldkirch durch. IM Viertelfinale stand Rein dem Bronzemedaillengewinner von der Europameisterschaft 2018 Richard Schmidt aus Tauberbischofsheim gegenüber, welches er 15:13 für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale zog er aber gegen den Holländer Bas Verwijlen, 4facher Olympiateilnehmer mit 15:7 den Kürzeren. Verwilen liess sich seinen dritten Turniersieg nicht nehmen und setzte sich im Finale gegen den Heidelberger Philipp Becker 15:14 durch. Der zweite hsbler Niklar Multerer konnte ebenso eine gute Leistung vorzeigen. Nach 5 Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde und einem Freilos im 128er K.O., gewann er im 64er K.O. gegen den Heidelberg Robert Schmier 15:9 und erkämpfte sich weitere Siege gegen Luca Husemann aus Essen im 32er K.O. mit 15:12 und gegen Daniel Türkis 15:12 im Achtelfinale. Im Viertelfinale musste er eine sich auch dem Holländer Verwijlen mit 15:8 geschlagen geben und erreichte im Endklassement Platz 6. Das gute Ergebnis bei diesem deutschen Ranglistenturnier gibt Zuversicht für den ersten Weltcup der Saison, der Ende November in Bern stattfindet.

Bronze in der 2er Mannschaft.
Am Sonntag wurde zum ersten Mal der Allstar Team Cup in Zweierteams ausgeführt, wo nach einem Wechsel bei 5 Treffern, auf 10 Treffer hochgefochten wurde. Rein und Multerer konnten in der Vorrunde 4 der 5 Gefechte für sich entscheiden und gewannen im 16er K.O. gegen Karlsruhe mit 10:4. und im Viertelfinale gegen Tauberbischofsheim 2 mit 10:8. Im Halbfinale war aber Leverkusen in der Besetzung von Lukas Bellmann und Marco Brinkmann zu stark und die hsbler verloren 5:10, konnten sich aber im Gefecht um Platz 3 gegen Leverkusen 2 souverän mit 10:4 durchsetzen.


Riedmüller bestätigt

 

Plat 7 beim Satellitenturnier in Split


unsere Damen in Split: Anna Jonas, Vanessa Heinz, Vanessa Riedmüller, Sophia Weitbrecht und Anna Hornischer

Mit 150 Teilnehmern war im Damendegen das Satellitenturnier an der dalmatinischen Küste von Kroatien äußerst stark besetzt: Mit Europameisterin von 2017, Violetta Kolobova aus Russland, Weltmeisterin von 2018. Mara Navarria aus Italien, Europameisterin von 2018, Kathrina Lehis aus Estland waren einige hochkarätige Fechterinnen in Split gemeldet. Umso mehr muss man die guten Resultate der hsb-Fechter würdigen. Vor allem Vanessa Riedmüller, die schon vor 2 Wochen beim Satellitenturnier in Stockholm mit Platz 5 eine starke Leistung vorzeigte und schon damals die passende Antwort auf ihre Nichtnominierung in den deutschen Kader gegeben hatte, konnte nun wieder ihr fechterisches Können unter Beweis stellen. Den Grundstein legte sich schon mit ihren 5 Siegen und nur einer Niederlage in der Vorrunde. Nach einem Freilos im 128er K.O. gewann sie das vereinsinterne Duell gegen Sophia Weitbrecht im 64er K.O. mit 15:11. Weitbrecht hatte ihrerseits im 128er K.O. eine von den Favoritinnen Kathrina Lehis aus Estland mit 15:10 bezwungen, belegte im Endklassement Platz 59. Im 32er K.O. gewann Riedmüller nach zwei ausgeglichenen Dritteln souverän gegen die Israelin Nickol Tal 15:11 und im Achtelfinale setzte sie gegen die Ungarin Borbola Kolczonay bei 14:14 den entscheidenden Treffer. Riedmüller konnte schon fast von ihrer ersten internationalen Medaille bei einem Satellitenturnier träumen, allerdings stellte sich die Russin Anastasia Soldatova als zu stark heraus und Riedmüller verlor im Viertelfinale deutlich mit 6:15. Mit dem 7. Platz kann sie sich aber erneut über die beste deutsche Platzierung freuen und rutscht mit diesem Resultat auf Platz 3 der deutschen Rangliste hoch.
„Das Gefecht gegen Sophia war sowohl für den Kopf als auch für den Körper sehr anstrengend. Gegen die Ungarin Kolconay habe ich meine gut ausgefochtene Führung unnötig verspielt, sodass es nochmal spannend wurde, ich aber durch eine Parade Riposte das Gefecht für mich entscheiden konnte. Gegen Soldatova wurde der Arm müde und ich habe immer die Momente verpasst, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden bei einem so stark besetzen Turnier siebte geworden zu sein." so Riedmüller.
Neben Sophia Weitbrecht schaffte auch Anna Hornischer durch einen Sieg gegen Yeva Maur aus der Ukraine mit 15:12 den Sprung unter die Top 64, musste sich dann aber gegen Amelia Tataran aus Rumänien mit 6:15 geschlagen geben und belegt Platz 49. Anna Jonas verlor das erste Gefecht gegen die Ungarin Sarolta Nattan 8:15 und wurde 73. Vanessa Heinz schaffte die Vorrunde mit nur einem Sieg nicht und belegte Platz 131.
Rein auf Platz 16.
Stephan Rein und Niklas Multerer gingen am Sonntag im Herrendegen an den Start. Unter 92 Starter und mit 3 Siegen und 2 Niederlagen war Rein als 40. im Tableau gesetzt und gewann im 64er gegen seinen deutschen Kollegen Samuel Unterhauser aus Tauberbischofsheim 15:11. Im 32er K.O. setzte er sich gegen den Russen Egor Guzhiev 15:11 durch, musste aber anschließend eine 14:15 Niederlage gegen den Russen Olehg Knysh hinnehmen und belegte im Endklassement Platz 16. Niklas Multerer konnte in der Runde 4 Siege und eine Niederlage verbuchen, gewann im 64er Tableau gegen den Deutschen Hilmar Reiss, verlor anschließend im 32er K.O. gegen den Russen Vadim Anokhin 15:5 und belegte Rang 22.


Jakob Blum wird 7. In Offenbach
Mit 13 Fechtern war Heidenheim beim deutschen Ranglistenturnier der Junioren in Offenbach vertreten und wollten sich bei einige Quotenplätze für den ersten Juniorenweltcup in Riga sichern. Mit Cedric Reiser, Dominik Renz, Jakob Blum und Henri Zimmermann zeigten auch schon vier Fechter ihre Ambitionen direkt in der Vorrunde. Reiser, der alle seine Gefechte in der Vorrunde für sich entschied und nach einem Freilos auch gegen Clubkameraden Felix Ritz im 64er gewann, bekam es aber im 32er schon mit Louis Bongard aus Leverkusen, Nr. 5 der deutschen Rangliste, zu tun und verlor 11:15. Zimmermann konnte einen Sieg gegen Michael Trebis aus Reutlingen im 64er einfahren, verlor aber anschließend gegen die Nummer 1 der deutschen Ranglisten Paul Veltrup aus Krefeld mit 6:15. Renz gewann gegen Jonas Schmitt Spellmann vom Quernheimer FC im 64er, verlor aber ebenfalls im 32er gegen Fabio Murru aus Bonn, Nummer 6 der deutschen Rangliste, 7:15. Nur Jakob Blum schaffte es nach seinem Auftaktsieg gegen Timothy Assmann aus Holland mit 15:10 auch im 32er einen Sieg gegen Valentino Marx vom Fechterring Hochwald einzufahren. Im Achtelfinale gewann er gegen Ian Etienne Kolditz 15:9 asu Leverkusen, aber im Viertelfinale war Endstation: Nummer 2 der deutschen Rangliste, Tobias Weckerle aus Reutlingen war zu stark und Blum verliert 15:12 und belegt im Endklassement Platz 7. Mit diesem Ergebnis sichert er sich Platz 8 auf der deutschen Rangliste und somit auch einen Quotenplatz für die Juniorenweltcups.

 


Guter 7. Platz in Offenbach

Verhaltener Star in Budapest beim U17 Cadet Circuit

Unter 324 Fechtern im Herrendegen konnten sich aber nur 3 Heidenheimer Fechter ihr Gefecht im 256er Tableau für sich entscheiden, wo auch für alle drei Endstation war. Max Eberhardt, der mit 5 Siegen und nur einer Niederlage ins Turnier gestartet war, konnte sich im ersten Gefecht 15:14 gegen die Ungarn Domonkos Regely durchsetzen, musst aber im Einzug unter die Top 64 eine 15:14 gegen die Russen Mikhail Kazmin hinnehmen und belegt Platz 76. Matthew Bülau gewinnt sein erstes Duell gegen den Bulgaren Aleks Kostadinov 15:6 verlor danach gegen den Schweizer Sven Vineis 15:10 erreicht im Endklassement Platz 86 und Vince Vogel gewann gegen den Ukrainer Plaksin 15:11, verlor aber dann gegen den Israeli Rani Anihoam 11:15 wird 112. Hendrik Breker belegt Platz 183, Jannik Ritz wird 191. Benedict ,Schenkengel 218 und Jonas Boorz 273.

Bei den Damen lief es nicht besser. Unter 291 Fechterinnen gemeldet konnten sich noch vier der fünf Heidenheimer für die Direktausscheidung qualifizieren. Patricia Schulenburg hat durch eine gute Vorrunde mit 5 Siegen und einer Niederlage ein Freilos im 256er K.O., verlor aber im 128er im Sudden Death gegen die Britin Julia Caron 8:9 und belegt Platz 67. Giulia Albrecht gewann ihr Auftaktgefecht im 256er gegen die Ungarin Mathe Csenge 15:9 verlor anschließend gegen die Italienerin Margherita Baratta deutlich 5:15 und belegte Platz 86. Carolina Alves de Lima konnte sich im 128er K.O. knapp 15:14 gegen die Bulgarin Imogen Bulmann durchsetzen, verlor danach 14:15 gegen die Ungarin Gyongyver KALMAN und erreicht Platz 113. Anna Karsten gewann ihr Gefecht gegen Yeva Godvana aus der Ukraine 15:14,verlor anschließend gegen die Italienerin Chiara de Piccolo 6:15 und belegte Platz 120. Mariella Tomic schaffte die Vorrunde nicht und belegte Platz 256.

Fautsch in Genf

Lis Fautsch war ihrerseits beim Satellitenturnier in Genf zum ersten Mal in dieser Saison im Einsatz. Satellitenturniere werden neben Grand Prixs und Weltcups als dritthöchste Kategorie des internationalen Fechtverbandes gewertet. Unter 89 Teilnehmerinnen schaffte sie 3 Siege und 2 Niederlagen in der Runde und gewann nach einem Freilos im 128er K.O. gegen die Italienerin Marta Lombardi 15:12. Im Einzug unter die Top 16 verlor sie allerdings gegen die Französin Camille Hermay und belegt im Endklassement den 26. Rang.


Damendegenteam in Budapest

Bezirksmeisterschaften:


Damendegen U11: 1. Maria Herz, 2. Anna Sünderhauf, 3. Elisabeth Herz, 4. Sophia Gräßle

U13 Damendegen: 1. Lisa-Marie Nüsseler, 2. Greta Neuber, 3. Viviana Halupczok

U15 Damendegen: Maike Behrens 2. Franziska Eichhorn 3. Lisa-Marie Nüsseler
4. Greta Neuber, 5. Viviana Halupczok

Herrendegen U11: Eilert Kummer, 2. Julian Saur, 3. Rainald Kummer 4. Hendrik Schüncke
5. Milan Gabriel 6. Loris Diedonne

Herrendegen U13: 1. Johannes Köpf, 2. Istvan Schuller, 3. Paul Reich,
4. Cornelius Köpf, 5. Frederik Zimmermann, 6. Noah Kreß, 7. Finn Riffel
8. Marius Kasdorff

Herrendegen U15: Johannes Köpf, 2, Paul Reich 3. Noah Kreß 4. Cornelius Köpf 5. Istvan Schuller, 6. Finn Riffel 7 Frederik Zimmermann 8. Maus Kasdorff

 


Vanessa Riedmüller erreicht den 5. Platz beim Satellitenturnier in Stockholm

Riedmüller trumpft in Stockholm auf

 

Direkt beim ersten Turnier der Saison schaffte es Vanessa Riedmüller in Topform zu sein. Das Satellitenturnier, welches nach einem Grand Prix und einem Weltcup als dritthöchste Kategorie vom Weltverband gewertet wird, war gleichzeitig erstes QB-Turnier für die deutsche Seniorenrangliste im Damendegen und somit ging es um wichtige Punkte für die Quotenplätze für den Weltcup in Tallin Anfang November. Unter 102 Fechterinnen startete Riedmüller nach starker Vorrunde an Platz 2 gesetzt in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er Tableau besiegte sie die Irländerin Alisha Mulen klar mit 15:6 und auch die Finnin Suvi Lehtonen kontrollierte sie mit 15:8 im 32er Feld Die Polin Diana Dabrowska-Mandrela schien ebenfalls kein Hindernis darzustellen, die sie mit 15:9 besiegte. Im Kampf um eine Medaille stand sie der Weltklassefechterin, Kathrina Lehis, Nummer 21 der Welt aus Estland gegenüber, zog aber dann mit 15:6 den Kürzeren. Riedmüller kann sich mit Platz 5 über die beste deutsche Platzierung freuen und trotz ihrer Nichtnominierung in den Perspektivkader des Deutschen Fechterbundes zeigen, dass sie international mithalten kann und in Deutschland zu den besten Fechterinnen gehört.
„Ich habe von Anfang an sehr gut ins Turnier gefunden, konnte meine ersten 3 Gefechte sogar ohne Gegentreffer entscheiden, was mir natürlich eine gute Ausgangsposition für die Direktausscheidung bescherte. Diese Topform konnte ich bis zum Ende aufrechterhalten, nur Lehis war dann einfach eine Nummer zu groß." so eine zufriedene Vanessa Riedmüller. Mit Nadine Stahlberg und Sophia Weitbrecht schafften es noch zwei Heidenheimerinnen unter die Top 16. Stahlberg verlor gegen die Estin Neli Differt mit 15:14 Weitbrecht zog gegen die Polin Jagoda Zagala mit 15:8 den Kürzeren. Anna Jonas und Franziska Mayr schafften den Sprung bis ins 32er K.O. und belegten Platz 24 und 25 in Endklassement. Am 12. Oktober steht schon das nächste Satellitenturnier in Split (CRO) auf dem Programm.


Gelungener Saisoneinstieg der U17

Einen unglaublich guten Start in die neue Saison erwischten die U17 Fechter des HSB. Allen voran zeigte im Herrendegen Matthew Bülau, der noch bei der U15 startberechtigt ist, dass er auch bei den Älteren schon mithalten kann. An Nummer 5 gesetzt schaffte er es nach einem Freilos im 128er Feld einen leichten 15:2 Sieg über Cornelius Wall aus Südholstein und einen 15:11 Sieg über Mika Ehringhaus aus Dillenburg im 32er K.O. Entscheid. Im Achtelfinale behielt er gegen den Leverkusener Benedict Gerhartz die Oberhand und setzte sich mit 15:12 durch. Im Gefecht um einen Platz auf dem Podium stand er seinem Klubkameraden Benedict Schenkengel gegenüber. Schenkengel, der etwas wackeliger ins Turnier gestartet war, steigerte sich aber in den Direktausscheidungen kontinuierlich, angefangen mit dem Sieg gegen den amtierenden B-Jugend deutscher Meister Julius Ruppenthal aus Waldkirch mit 15:9 und den klaren Siegen gegen Anton Beskorovainyi (15:8) aus Berlin und Benjamin Schwitzer aus Heidelberg (15:11). Bülau setzte sich im Viertelfinale mit 15:9 gegen Schenkengel durch, der im Endklassement Platz 7 belegt. Das Halbfinale wurde dann zum wahren Krimi. Gegen den Mannheimer Michael Trebis musste Bülau sich äußerst knapp mit 15:14 geschlagen geben. Neben den zwei Heidenheimer schafften es zwei weitere ins Finale der Besten 8. Neuzugang Henri Breker zeigte seine Ambitionen auf einen Quotenplatz für die internationalen Turniere mit Platz 5. Im Viertelfinale musste sich nur knapp 14:15 gegen die Nummer 1 der deutschen Rangliste Keanu Nagel aus Krefeld geschlagen geben. Jonas Boorz schaffte es auf Platz 8, verlor im Viertelfinale ebenfalls 14:15 gegen Ian-Etienne Kolditz aus Leverkusen.

„Dass wir mit Bülau einen auf dem Treppchen stehen haben und mit Schenkengel, Breker, Boorz noch 3 Weitere unter den Besten 8 übertrifft unsere Erwartungen. Wir hätten sogar Chancen auf mehrere Medaillen gehabt. Unsere Arbeit der letzten Jahre im Jugendbereich zeigt sich jetzt definitiv in den Turnierresultaten und unsere Fechter sind national sehr stabil geworden. Nun fahren wir mit 7 Fechtern auf das erste internationale CC Turnier in Budapest am 5. Oktober, wo wir uns natürlich auch Einiges in Richtung EM/WM Qualifikation erhoffen." so Trainer Jannis Blank.

Am Sonntag sollte dann auch Damendegen auf sich aufmerksam machen. Für Damendegen war das Turnier schon der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften im Februar. Und vor allem Anna Karsten konnte mit Platz 2 ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Sie musste sich im Finale nur gegen die Luxemburgerin Anna Zens mit 15:7 geschlagen geben. In den Gefechten vorher zeigte Karsten ihre volle Nervenstärke. Nach ersten guten Gefechten gegen Alina Reihs aus Solingen (15:7) und Grete von Wolff aus Elmshorn (15:12), musste sie im Achtelfinale gegen ihre Vereinskollegin Giulia Albrecht antreten, die sich letztes Jahr für die Weltmeisterschaften der Kadetten in Foggia qualifiziert hatte. Karsten behielt im vereinsinternen Duell mit 15:11 die Oberhand und ließ auch im Viertelfinale gegen Sarah Brumann aus Augsburg mit 15:11 nichts mehr anbrennen. Im Halbfinale stand sie der Tauberanerin Katharina Kozielski gegenüber, die vorher die Heidenheimerin Carolina Alves de Lima mit 15:12 besiegt hatte. Nach einem spannenden Kampf setzte Karsten zum Schluss den entscheidenden Treffer zum 15:14 Erfolg und ließ ihrer Freude freien Lauf. Mit Alla Zittel schaffte es ein weiteres Heidenheimer Aushängeschild ins Finale der Besten 8. Sie musste sich im Kampf um eine Medaille gegen Lina Zerrweck aus Tauberbischofsheim geschlagen geben. Auch Damendegen hat sich 7 Quotenplätze für die Internationalen CC-Turniere gesichert und kann mit gestärktem Selbstvertrauen zum ersten CC-Turnier am 26. Oktober nach Klagenfurt fahren.


Foto Maximilian Rist

Beim Frankfurter Sparkassencup der U20, welches die Heidenheimer Fechter als Testturnier besuchten, konnte sich Jakob Blum unter 31 Fechtern den Platz ganz oben auf dem Podest sichern. Er schlug im Finale den Mannheimer Michael Trebis 15:13. Die Bronzemedaille ging an den Heidenheimer Christian Mezes. Mit Cedric Reiser, Henri Breker und Matthew Bülau landeteten 3 weitere Heidenheimer im Finale der Besten 8.



7. Platz für Fautsch bei der WM


Jubel bei Lis Fautsch: 7. Platz bei der WM in Budapest

 Photo: Bizzi


Es war wohl eine der spannensten Tage in der Fechtkarriere von Lis Fautsch. Ungeschlagen in der Vorrunde, Direktaufstieg ins Hauptfeld schaffte es Fautsch sogar bis in Viertelfinale und erreichte somit das Beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaften. Der Grundstein für das gute Resultat legte die Schülerin von Hans-Jürgen Hauch im 64er Tableau. Der Sieg gegen die Russin Violetta Khrapina mit 15:12 entfachte eine Siegessträhne und brachte das nötige Selbstvertrauen mit sich. So stand sie der Französin Aurianne Mallo, Nummer 16 der Welt, auch optimistishc gegenüber. Obwohl das Gefecht mit einer zwei Treffer Führung für Mallo begann. Doch Fautsch schaffte es durch gute Vorbereitung im zweiten Dirttel den Ausgleich und sogar eine 4:7 Führung erfechten. Doch es wurde nochmal spannend. Mallo gleichte 30 Sekunden vor Schluss auf 12:12 aus, sodass es zum Sudden Death kam, den Fautsch dann für sich entscheiden konnte. Im Einzug ins Finale der Besten 8 stand sie der Leverkusenerin Alexandra Ndolo gegenüber, die es als einzige deutsche Degenfechterin ins Hauptfeld geschafft hatte. Ndolo übte direkt Druck auf Fautsch aus, doch sie konnte sich mit guten Konterattacken einen Vorsprung herausarbeiten und bis zum 15:12 Sieg die Oberhand behalten. Im Kampf um eine Medaille stand

Fautsch der 33 Jahre alten Brasilianerin Nathalie Moelhausen gegenüber. Auch hier stand es nach regulärem Zeitablauf 10:10 und im Sudden Death leuchtete 18 Sekunden vor Schluss auch die Lampe von Fautsch, allerdings entschied der Kampfrichter nach Videoanalyse auf Bodentreffer. Einem Protest von Fautsch wurde nicht stattgegeben, sodass der Treffer wiederholt werden musste und Moelhausen dann die Nerven behielt und den entscheidenden Treffer setzte. „Es ist frustrierend und ein Skandal, dass der Treffer nicht zählte. Der Obmann der das Video ausgewertet hat, ist der Überzeugung, dass ich den Boden getroffen habe. Diese Entscheidung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Leider hat mich diese Fehlentscheidung eine Medaille gekostet", sagte Fautsch nach dem Ausscheiden. Trotzdem erreicht sie mit dem 7. Platz das Beste Ergebnis, welches je von einer Luxemburgerin bei einer Aktiven Weltmeisterschaft erreicht wurde. „Ich werde aber weiterkämpfen", sagt Fautsch entschlossen im Hinblick auf eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Denn ihr ist nicht nur eine Medaille „durch die Lappen gegangen", auch hat sie deutlich weniger Punkte für die Olympia-Quali sammeln können. „Und ohne eine Mannschaft ist das sowieso extrem schwer", sagt Fautsch. Im Urlaub will die Wahlheidenheimerin wieder Kraft tanken. Um dann wieder voll anzugreifen. Nach dem Motto: „Jetzt erstrecht." Mental habe sie sowieso zuletzt große Fortschritte gemacht. Vom technischen Können her habe sie es drauf, dennoch sei sie häufig trotzdem im ersten Gefecht des zweiten Tages des jeweiligen Wettbewerbs rausgeflogen.

 


Stephan Rein erreicht Platz 38.

Stephan Rein auf Platz 38

Auch Stephan Rein zeigte sich in guter Form. Unter 230 Teilnehmer schaffte er durch eine makellose Vorrunde den direkten Aufstieg ins Hauptfeld der Besten 64. Hier stand der dem Russen Sergey Bida, Nummer 3 der Welt gegenüber und musste eine 10:15 Niederlage hinnehmen. Trotzdem kann sich Stephan über den 38. Platz freuen und sich auf Rang 55 der Weltrangliste vorarbeiten. In der Mannschaft konnte Stephan zusammen mit Richard Schmidt, Nikolaus Bodoczi ( beide Offenbach) und Lukas Bellmann (Leverkusen) Rang 15 erreichen. Nach einem 45:33 Sieg gegen Niederlande im 32er Tableau, folgte eine bittere 39:33 Niederlage gegen Italien. In den Platzierunggefechten folgten Niederlagen gegen Ungarn (45:27), gegen USA (43:42) und einen Sieg gegen Venezuela (45:39). Mit diesem Resultat ließ die Mannschaft allerdings wichtige Punkte im Hinblick auf die Olympia Qualifikation liegen


Universiade in Neapel

 

130 Studenten vertraten die deutschen Farben bei der diesjährigen Universiade in Neapel (IT), die mit rund 8000 Teilnehmern aus 150 Ländern eine der größten Multisportveranstaltungen ist. Vom hsb waren Nadine Stahlberg und Vanessa Riedmüller, sowie Trainer Piotr Sozanski dabei. Beide Fechterinnen schafften es aber nicht ihre Qualitäten abzurufen und mussten sich im Einzel mit Platz 24 für Riedmüller und Platz 33 für Stahlberg abfinden. Auch in der Mannschaft war im Viertelfinale der Traum einer Medaille geplatzt. Zusammen mit Kristin Werner aus Leverkusen zog man gegen Russland mit 45:30 den Kürzeren und erreicht Platz 7 im Endklassement.


Nadine Stahlberg, Piotr Sozanski und Vanessa Riedmüller bei der Eröffnungsfeier

Deutsche Hochschulmeisterschaften in der Mannschaft.


Stahlberg deutsche Hochschulmeisterin, Maunz Doppelvizemeister.

Nach dem Meistertitel im Einzel im Januar dieses Jahr konnte sich Florian Maunz nun auch in der Mannschaft zum Vizemeister krönen und das gleich doppelt, nämlich mit dem Degen und dem Florett. Im Degen konnte sich der Student der Universität Heidelberg unter 31 Mannschaften sich mit seinem Team bis ins Finale durchkämpfen, mussten sich aber gegen die Universität München mit 45:28 geschlagen geben. Mit dem Florett schaffte man es ebenfalls bis ins Finale unter 23 Mannschaften, zog aber auch hier gegen die Universität Bonn mit 45:30 den Kürzeren.
Nadine Stahlberg startete mit der Universität Frankfurt und konnte sich unter 22 Mannschaften den Titel sichern. Die Equipe schlug in Finale die Startgemeinschaft aus Aachen souverän mit 45:24. Für Nadine Stahlberg gibt dies nochmal Selbstvertrauen vor der Universiade, die kommende Woche in Neapel (ITA) stattfindet.


Unterstützung von Zuhause: Stephan Rein und Niklas Multerer

Stephan Rein bester Deutscher mit Platz 25 bei der Europameisterschaft
Mit 4 Siegen und zwei Niederlage startete der hsbler Stephan Rein gut in die Heim-EM in Düsseldorf, mit unter anderem einem deutlichen Sieg gegen den Holländer Bas Verwiljen, Nummer 14 der Welt. Nach einem Freilos im 128er Tableau, besiegte er im 64er den Britin Paul James Sanchez-Lethem 15:13. Im 32er Tableau stand er dem Finnen Niko Vuorinen gegenüber, der als Nummer 1 gesetzt in die Direktausscheidung gestartet war. Rein fand im ersten Drittel schnell seinen Rhythmus und konnte eine 7:2 Führung heraus arbeiten und diese auch bis zum Trefferstand von 14:11 gut verteidigen. Doch der Finne gab nicht auf, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte den Ausgleich zum 14:14 erfechten und schließlich auch noch den Siegestreffer zum 15:14 setzen. Stephan Rein belegt im Endklassement Platz 25 unter 97 Teilnehmer, erzielt damit das beste deutsche Ergebnis im Herrendegen. Lukas Bellmann (Leverkusen), Nikolaus Bodoczi (Offenbach) und Richard Schmidt mussten alle im 64er K.O. die Segel streichen.

Fautsch verliert gegen Nummer 6 der Welt.
Auch Lis Fautsch schaffte einen guten Start in den Damendegen Wettkampf und erreichte mit 4 Siegen, unter anderem gegen Vizeolympiasiegerin Rosella Fiamingo aus Italien und 2 Niederlagen die Qualifikation für die Direktausscheidung. Allerdings bescherte ihr dies kein Losglück? Schon im 64er Tableau musste Fautsch gegen die Russin Violetta Kolobova, Doppeleuropameisterin antreten. Kolobova zeigte in diesem Gefecht ihre Klasse, konnte im ersten Drittel schon mit 4:1 in Führung gehen und im zweiten Drittel ihren Vorsprung auf 11:3 vergrößern. Fautsch schaffte es nochmals auf 8:11 heran, doch Kolobova liess sich nicht verunsichern und gewann souverän 15:8. Fautsch belegt im Endklassement Platz 44 unter 88 Konkurrentinnen. Ex-hsblerin Ricarda Multerer (Leverkusen) musste auch nach einer guten Vorrunde mit 4 Siegen und 2 Niederlagen sich im 64er gegen Ksenia Pantelyayeva (UKR) 15:9 geschlagen geben. Besser machte es Alexandra Ndolo aus Leverkusen. Sie sorgte mit Bronze für die erste deutsche Medaille bei dieser Europameisterschaft. Ndolo musste sich erst im Halbfinale gegen die Französin Coraline Vitalis mit 15:12 geschlagen geben. Vitalis setze sich danach noch gegen ihre Lanndeskameradin Maire-Florence Candassamy 15:11 durch und krönte sich zur besten Fechterin Europas.