Universiade in Neapel

 

130 Studenten vertraten die deutschen Farben bei der diesjährigen Universiade in Neapel (IT), die mit rund 8000 Teilnehmern aus 150 Ländern eine der größten Multisportveranstaltungen ist. Vom hsb waren Nadine Stahlberg und Vanessa Riedmüller, sowie Trainer Piotr Sozanski dabei. Beide Fechterinnen schafften es aber nicht ihre Qualitäten abzurufen und mussten sich im Einzel mit Platz 24 für Riedmüller und Platz 33 für Stahlberg abfinden. Auch in der Mannschaft war im Viertelfinale der Traum einer Medaille geplatzt. Zusammen mit Kristin Werner aus Leverkusen zog man gegen Russland mit 45:30 den Kürzeren und erreicht Platz 7 im Endklassement.


Nadine Stahlberg, Piotr Sozanski und Vanessa Riedmüller bei der Eröffnungsfeier

Deutsche Hochschulmeisterschaften in der Mannschaft.


Stahlberg deutsche Hochschulmeisterin, Maunz Doppelvizemeister.

Nach dem Meistertitel im Einzel im Januar dieses Jahr konnte sich Florian Maunz nun auch in der Mannschaft zum Vizemeister krönen und das gleich doppelt, nämlich mit dem Degen und dem Florett. Im Degen konnte sich der Student der Universität Heidelberg unter 31 Mannschaften sich mit seinem Team bis ins Finale durchkämpfen, mussten sich aber gegen die Universität München mit 45:28 geschlagen geben. Mit dem Florett schaffte man es ebenfalls bis ins Finale unter 23 Mannschaften, zog aber auch hier gegen die Universität Bonn mit 45:30 den Kürzeren.
Nadine Stahlberg startete mit der Universität Frankfurt und konnte sich unter 22 Mannschaften den Titel sichern. Die Equipe schlug in Finale die Startgemeinschaft aus Aachen souverän mit 45:24. Für Nadine Stahlberg gibt dies nochmal Selbstvertrauen vor der Universiade, die kommende Woche in Neapel (ITA) stattfindet.


Rein 24. bei der Heim EM.

Stephan Rein erzielt Rang 24 unter 98 Teilnehmern in Düsseldorf.
Fautsch auf Rang 44.
Platz 7 mit der Mannschaft

Unterstützung von Zuhause: Stephan Rein und Niklas Multerer

Stephan Rein bester Deutscher mit Platz 25 bei der Europameisterschaft
Mit 4 Siegen und zwei Niederlage startete der hsbler Stephan Rein gut in die Heim-EM in Düsseldorf, mit unter anderem einem deutlichen Sieg gegen den Holländer Bas Verwiljen, Nummer 14 der Welt. Nach einem Freilos im 128er Tableau, besiegte er im 64er den Britin Paul James Sanchez-Lethem 15:13. Im 32er Tableau stand er dem Finnen Niko Vuorinen gegenüber, der als Nummer 1 gesetzt in die Direktausscheidung gestartet war. Rein fand im ersten Drittel schnell seinen Rhythmus und konnte eine 7:2 Führung heraus arbeiten und diese auch bis zum Trefferstand von 14:11 gut verteidigen. Doch der Finne gab nicht auf, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte den Ausgleich zum 14:14 erfechten und schließlich auch noch den Siegestreffer zum 15:14 setzen. Stephan Rein belegt im Endklassement Platz 25 unter 97 Teilnehmer, erzielt damit das beste deutsche Ergebnis im Herrendegen. Lukas Bellmann (Leverkusen), Nikolaus Bodoczi (Offenbach) und Richard Schmidt mussten alle im 64er K.O. die Segel streichen.

Fautsch verliert gegen Nummer 6 der Welt.
Auch Lis Fautsch schaffte einen guten Start in den Damendegen Wettkampf und erreichte mit 4 Siegen, unter anderem gegen Vizeolympiasiegerin Rosella Fiamingo aus Italien und 2 Niederlagen die Qualifikation für die Direktausscheidung. Allerdings bescherte ihr dies kein Losglück? Schon im 64er Tableau musste Fautsch gegen die Russin Violetta Kolobova, Doppeleuropameisterin antreten. Kolobova zeigte in diesem Gefecht ihre Klasse, konnte im ersten Drittel schon mit 4:1 in Führung gehen und im zweiten Drittel ihren Vorsprung auf 11:3 vergrößern. Fautsch schaffte es nochmals auf 8:11 heran, doch Kolobova liess sich nicht verunsichern und gewann souverän 15:8. Fautsch belegt im Endklassement Platz 44 unter 88 Konkurrentinnen. Ex-hsblerin Ricarda Multerer (Leverkusen) musste auch nach einer guten Vorrunde mit 4 Siegen und 2 Niederlagen sich im 64er gegen Ksenia Pantelyayeva (UKR) 15:9 geschlagen geben. Besser machte es Alexandra Ndolo aus Leverkusen. Sie sorgte mit Bronze für die erste deutsche Medaille bei dieser Europameisterschaft. Ndolo musste sich erst im Halbfinale gegen die Französin Coraline Vitalis mit 15:12 geschlagen geben. Vitalis setze sich danach noch gegen ihre Lanndeskameradin Maire-Florence Candassamy 15:11 durch und krönte sich zur besten Fechterin Europas.


Platz 7 mit der Mannschaft


17 Mannschaften kämpften um den Titel des Europameisters 2019 und um wichtige Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele. Die deutsche Mannschaft mit hsbler Stephan Rein, Leverkusener Lukas Bellmann, Richard Schmidt und Nikolaus Bodoczi aus Offenbach hatte schon im Achtelfinale mit Spanien einen achtbaren Gegner gegenüber stehen. Spanien hatte erst beim letzten Weltcup in Paris ihre Stärke gezeigt und sich bis in Halbfinale gekämpft. Doch die deutsche Equipe weiß um ihre Stärken und will bei der Olympiaqualifikation mitreden. Schon nach den ersten zwei Kämpfen hatte Deutschland eine komfortable 6-Treffer Führung, konnte ihre Taktik bis zum Schluss durchziehen und einen 45:36 Erfolg feiern. Im Viertelfinale stand man Titelverteidiger Russland, Nummer 1 der Welt, gegenüber. Es war lange ein offenes Gefecht, Deutschland lag leicht in Rückstand und Schlussfechter Lukas Bellmann konnte sogar noch auf einen Treffer aufschließen, doch der 31-Jährige Russe Pavel Sukhov, Gewinner der Heidenheimer Pokals 2010, nutzte die Uhr die für ihn lief und ließ Bellmanns Angriffe ins Leere laufen. Russland gewann mit 36:26. Bei den Platzierungsgefechten unterlag man Italien 38:45, konnte aber eine Revanche gegen Polen nehmen und die deutsche Equipe beendete die Europameisterschaften auf Platz 7.
„Der Sieg gegen Spanien war sehr wichtig und eine tolle Mannschaftsleistung. Gegen Russland hat heute auch nicht viel gefehlt, Sukhov hat nur knallhart seine ganze Erfahrung im letzten Gefecht gezeigt. Gegen Polen konnten wir unsere Revanche, für das verlorene Gefecht in Paris nehmen. So können wir versöhnlich mit dieser EM abschließen und das Positive mit zur Weltmeisterschaft nach Budapest nehmen" kommentierte Stephan Rein die Teamleistung.
Russland sicherte sich den Europameistertitel in einem spannenden Kampf gegen die Überraschungsmannschaft Dänemark im Sudden Death mit 31:30. Für Stephan Rein steht nun eine kurze Pause auf dem Programm, bevor es zur Vorbereitung der Weltmeisterschaft nach Kopenhagen geht. Am 15. Juli beginnt die Weltmeisterschaft in Budapest.


Bronze für Mariella Tomic


Bronze für Mariella Tomic, 5. Platz für Franziska Eichhorn

Einen tollen Saisonabschluss erreichten unsere zwei Nachfuchsfechterinnen Mariella Tomic und Franziska Eichhorn bei der deutschen B-Jugendmeisterschaft in Waldkirch. Mariella durfte sich im Einzelwettbewerb des älteren Jahrgangs (2005) über die Bronzemedaille freuen. Nach 4 Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde und einer ebenso guten Zwischenrunde, startete Tomic mit einem 10:8 Sieg gegen Louise Borghs ins Tableau. Im 16er musste sie aber eine knappe 9:10 Niederlage gegen Lilli Löhler hinnehmen, schaffte es aber dann über Hoffnungslauf mit Siegen gegen Alice Maaßen (10:6) und Lina Lützenkirch (10:8) sich für das Finale des Besten 8 zu qualifizieren. Im Kampf um eine Medaille schlug Tomic Sonja Boxheimer und auch die Chance auf den Titel war nicht weit weg, verlor aber gegen nach einem spannendem Kampf äusserst knapp gegen Kimberley Walter 9:10. Trotzdem kann sich Mariella Tomic über Bronze bei der deutschen Meisterschaft freuen. Ihre Trainingskollegin Eichhorn erreichte bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften (2006) den starken fünften Rang, schaffte es ohne Hoffnungslauf direkt ins Finale des Besten 8, und verlor im Sudden Death gegen Philine Kaltenbach vom SV Waldkirch . Im Länderpokal starteten beide zusammen mit Johanna Pahlow aus Schwenningen und Annika Amler aus Ditzingen für das Team aus Württemberg. Hier mussten sich die vier erst im Finale der Mannschaft aus Berlin mit 45:35 geschlagen geben und holen sich damit Silber.


Gold in der Mannschaft


Württemberg wird Deutscher Mannschaftsmeister


Viel Action gab es am Wochenende auf dem Galgenberg. 132 Fechter kämpften im Jahrgang 2005 und 2006 um den deutschen Meistertitel und Südbaden durfte beide Goldmedaillen im Einzel mit nach Hause nehmen. Marvin Heuberger auf Offenburg setzte sich im jüngeren Jahrgang durch und Julius Ruppenthal aus Waldkirch beim Jahrgang 2005. Auch die hsbler konnten vorne mitmischen: Bei Matthew Bülau, Nummer 1 der deutschen Rangliste, fehlte nur wenig, um es auf das Treppchen zu schaffen. Nach einer souveränen Vorrunde und einem Freilos im 64er K.O. ebnete er sich gegen Philip Sigmund aus Tauberbischofsheim (10:6), Leopold Heusel aus Reutlingen (10:5) und gegen Samuel Hochwald aus Ditzingen (10:6) den Weg ins Finale des Besten 8. Hier stand er wieder Samuel Hochwald gegenüber, der sich über den Hoffnungslauf für das Finale qualifiziert hatte und Hochwald hatte aus seinen Fehlern der ersten Begegnung gelernt: Bülau verliert den Kampf um die Medaille 7:10 und erreicht somit im Endklassement Platz 5. Horant Kummer schaffte 3 Siege und 3 Niederlagen in der Vorrunde, setzte sich im 64er K.O. gegen Maximilian Fries aus Schnaidhain mit 10:5 durch, verlor aber sein Kampf im 32er K.O. gegen Samuel Hochwald 10:6, musste auch im Hoffnungslauf eine knappe Niederlage gegen Dennis Plischke aus Radebeul 9:10 hinnehmen und erreicht Platz 31. „ Matthew hat die ganze Saison sehr gut gefochten. Bei den deutschen Meisterschaften kommt es dann auf die Tagesform an und heute hat einfach zum Schluss der Kopf nicht ganz mitgespielt, trotzdem kann er zufrieden mit dem Ergebnis und mit seiner ganzen Saison sein.", so das Fazit von Herrendegen Trainer Jannis Blank.
Ein starkes Auftreten zeigte der jüngere Jahrgang von Heidenheim. Gleich zwei Heidenheimer schafften es ins Finale der Besten 8. Tim Jurtschak zeigte schon in der Vorrunde sein Können mit 6 Siegen gegenüber keiner einzigen Niederlage und setzte sich im 32er K.O. 10:8 gegen Moritz Strassner durch. Im 16er K.O. verlor er äußerst knapp mit 9:10 gegen Daniel Cerefino aus Solingen, konnte sich aber im Hoffnungslauf gegen Tim Bingener vom Lüdenscheider TV 10:3 und Marc Pohl 10:1 vom OFC Bonn und gegen Florian Deißler aus Schweinfurt 10:3 durchsetzen. Im Kampf um eine Medaille kam es wieder zum spannenden Duell gegen Daniel Cerefino und beim 9:9 setzte Jurtschak auch einen Treffer, den die Obfrau aber als Bodentreffer wertete. Cerefino bekam nochmal die Chance, setzte dann den entscheidenden Treffer und konnte sich mit 10:9 für das Halbfinale qualifizieren. Joannes Schenkengel schaffte es auf direktem Wege ins Viertelfinale: mit 6 Siegen in der Vorrunde, gewan nach einem Freilos im 64er Tableau gegen Dario Knör aus Friedrichshafen 10:4, gegen Safouane Tachrifet aus Düsseldorf 10:3, und setzte sich im Achtelfinale 10:9 gegen Jonathan Prinz aus Solingen durch. Gegen Max Straub aus Saarbrücken war aber dann mit 7:10 Endstation, Schenkengel konnte sich aber mit Platz 8 über das beste Ergebnis dieser Saison freuen.
„Tim und Joannes haben sich heute vor dem Heimpublikum exzellent präsentiert und ich bin sehr zufrieden mit ihren Leistungen. Bitter ist nur, dass die Obfrau Tim den entscheidenden Treffer im Viertelfinale nicht gewertet hat. In meinen Augen war der Treffer auf dem Gegner drauf und kein Bodentreffer. Das hat ihn die Medaille gekostet." so Jannis Blank.
Am Sonntag waren die Heidenheimer deswegen besonders motiviert, bei den Mannschaftsmeisterschaften eine Medaille zu holen. Horant Kummer und Matthew Bülau gingen zusammen mit Samuel Hochwald und Marc Heuer aus Ditzingen für Württemberg 1 an den Start, Tim Jurtschak und Joannes Schenkengel traten mit Emilian Knapp aus Ditzingen und Nico Geckeler aus Reutlingen für Württemberg 2 an. Württemberg 1 setzte sich im 16er K.O. gegen Baden-Nord mit 45:30 und im Viertelfinale gegen Westfalen 45:34. Auch Hessen ließ man im Halbfinale keine Chance und die Mannschaft gewann 45:36.

Im Finale stand man Nordrhein gegenüber mit den Fechtern Ole Veltrup aus Krefeld, Nick Morlang aus Lohausen, Jakob Stange vom Fechtzentrum Solingen und Rafael Schuhmacher aus Leverkusen. Nach einem starken Start konnte Württemberg eine 5 Treffer Führung erarbeiten, doch Nordrhein kämpfte sich von Gefecht zu Gefecht wieder heran. Matthew Bülau übernahm das letzte Gefecht beim Stand von 40:39 konnte sich mit risikofreudigen Treffern am Ende 45:43 durchsetzen.
Auch die zweite Mannschaft zeigte Ehrgeiz und erkämpften sich Platz 5. Sie konnte in der Vorrunde 3 Siege einfahren, gewannen im 16er K.O. gegen Westfalen 2 mit 45:29 und unterlagen im Viertelfinale Hessen mit 29:45.
„In der Mannschaft hat heute jeder Fechter seine Aufgabe erfüllt und deswegen haben sie sich den Titel mehr als verdient. Und dass Württemberg 2 noch den fünften Platz erreicht und sich sogar vor Sachsen platziert, ist eine Topleistung" so Blank.

 


2 mal Silber, 2 mal Bronze


Alexandra Zittel wird deutsche Vizemeisterin
2-mal Silber, 2-mal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend

Nachdem Alexandra Zittel vor einer Woche sich den Titel des deutschen Meisters bei den Junioren sichern konnte, schlug sie am Wochenende bei den A-Jugendlichen in Leverkusen erneut zu und krönte sich zum Vizemeister.
Mit einer makellosen Vorrunde stieg sie als Nummer 3 gesetzt ins K.O und konnte nach einem Freilos im 128er Tableau einen 11:5 Sieg gegen Laura Marshall vom TV Augsburg einfahren. Es folgten Siege gegen Klara Wirth zur Osten aus Warendorf 15:7, Jara Sophie Peterson von der Einheit Altenburg (15:10) und nach dem 15:12 Sieg gegen Anna Zens vom TV Hochwald Wadern war ein Platz auf dem Treppchen schon sicher. Im Halbfinale stieß sie Annika Eitner aus Wuppertal. Zittel konnte sehr schnell in Führung gehen und sich durch Konterangriffe klar mit 15:9 durchsetzen. Im Finale wartete Lina Zerrweck aus Tauberbischofsheim, Nummer 1 der deutschen Rangliste und Gewinnerin des Ranglistenturniers in Bonn. Zerrweck präsentierte sich an diesem Tag auch zu stark für Zittel und konnte sich den Titel mit 15:8 sichern. Insgesamt kann Zittel aber nun einen versöhnlichen Abschluss in ihrer Altersklasse hinnehmen. „Nachdem ich die ganze Saison über nicht gut bei den A-Jugendlichen gefochten hab, bin ich nun mit der Silbermedaille äußerst zufrieden. Nun freue ich mich auf die Pause, um dann wieder im September mit neuem Elan in die Saison zu starten." so das Fazit von Alexandra Zittel. Giulia Albrecht belegt Platz 9, Anna Karsten kommt noch auf Platz 13 unter 97 Teilnehmern

Mannschaft gewinnt Silber.
In der Mannschaft konnte sich der hsb im Viertelfinale souverän gegen Hochwald Wadern mit 35:16 durchsetzen und im Halbfinale einen starken Auftritt gegen Mitfavorit auf den Titel, Bayer Leverkusen mit 45:37 hinlegen. Aber im Finale zeigte sich wieder Tauberbischofsheim als zu stark und das Quartett Alexandra Zittel, Anna Karsten, Giulia Albrecht und Carolina Alves de Lima musste sich mit 45:38 geschlagen geben. „Diese Ausbeute war für uns nicht zufriedenstellend. Alexandra Zittel zeigte sich wieder in Topform, aber von den anderen Mädels muss man mehr erwarten und vor allem in der Mannschaft muss der Titel an die Brenz gehen" so Damendegentrainer Hans-Jürgen Hauch.

Vogel und Eberhardt mit Bronze belohnt.
Mit Vince Vogel und Max Eberhardt konnten im Herrendegen sich gleich zwei Fechter ein Platz auf dem Treppchen sichern. Eberhardt startete mit 5 Siegen und einer Niederlage ins Turnier, gewann nach einem Freilos gegen Darius Siewert aus Heidelberg mit 15:9 und ebnete sich den Weg ins Finale mit Siegen gegen Benjamin Dithmar aus Berlin mit 15:9 und gegen Nikolo Wanking vom Fechterring Hochwald 15:10. Im Kampf um die Medaille wartete sein Teamkollege Cedric Reiser und Eberhardt setzte sich in einem spannenden Gefecht mit 15:13 durch. Im Halbfinale musste er aber dann eine deutliche 15:9 Niederlage gegen Tristan Matsulevits vom FC Grünewald hinnehmen. „Ich bin sehr zufrieden mit Max und seinen Gefechten heute. Er hat ein sehr souveränes Auftreten gehabt, hätte sogar das Halbfinale noch gewinnen können, aber da war er zu schnell unterwegs." so Trainer Wilhelm Ewert.
Auch Vince Vogel zeigte einen beherzten Wettkampf. Nach einer 5:1 Vorrunde, einem Siegen gegen Robert Brandts aus Lüdenscheid (15:12), schlug er Vereinskamerad Jannik Ritz 14:12. Dies war wie ein Befreiungsschlag für Vogel, sodass er sich auch gegen Michael Trebis aus Mannheim mit 15:13 und gegen den zweitgesetzten Valentin Rosenmayer aus Ditzingen 15:13 durchsetzen konnte. Im Halbfinale war aber gegen Keanu Nagel aus Leverkusen, Dritter der deutschen Rangliste, Schluss, aber Vogel konnte sich über seinen größten Erfolg bei einer deutschen Meisterschaft freuen.
Platz 4 in der Mannschaft.
Das Quartett Cedric Reiser, Max Eberhardt, Vince Vogel und Matthew Bülau konnte leider für keine Medaille sorgen. Nach einem klaren 45:34 Sieg gegen Hochwald Wadern im Achtelfinale, und einem 45:27 Sieg gegen den TV Augsburg im Viertelfinale, musste man sich im Halbfinale gegen die starke Mannschaft aus Leverkusen mit 37:45 geschlagen geben. Nach diesem Gefecht war der Kampfgeist gebrochen und im Kampf um Bronze gegen Tauberbischofsheim zog man mit 39:45 den Kürzeren.

 


6 aus 7.
Fautsch erreicht beim 7. Weltcup dieses Jahr zum 6. Mal die Top 64.

 


Mit 239 Fechterinnen war es in Dubai ein Teilnahmerekord bei einem Weltcup außerhalb Europas. So war klar, dass es für die hsb-Fechterinnen einen sehr anstrengenden ersten Wettkampftag werden wird, um sich für das Hauptfeld der Besten 64 qualifizieren zu können. Nadine Stahlberg kämpfte sie sich wegen einer Magenverstimmung mühsam mit 3 Siegen und 3 Niederlagen durch die Runde und musste im 256er K.O. eine 15:14 Niederlage gegen Yaping Wang aus China hinnehmen und erreicht in Endklassement Platz 161. Besser machte es Lis Fautsch: Nach einer 5:1 Vorrunde und einem Freilos im 256er K.O. stand sie der Italienerin Eleonore De Marchi gegenüber. Fautsch ging früh in Führung und konnte diese bis zum 15:11 Endstand auch verteidigen. Im Einzug ins Hauptfeld der Besten 64 stand sie der Polin Anna Mroszczak, Nummer 106 der Welt gegenüber. Auch hier fand Fautsch schnell ihren Rhythmus und konnte eine 8-3 Führung herausarbeiten. Doch die Polin gab nicht auf, schaffte es im letzten Drittel nochmal auf 12:11 den Anschluss zu finden. Fautsch bewahrte aber Ruhe und setzte in der Endphase die entscheidenden Treffer zum 15:13. Am zweiten Wettkampftag traf Fautsch auf Sera Song aus Korea (45 der Welt). Nach zwei ausgeglichenen Vierteln konnte Song eine Minute vor Schluss eine 12:10 Führung erarbeiten. Fautsch schaffte 20 Sekunden vor Schluss nochmals den Anschlusstreffer, doch Song konnte ihre Angriffe in den letzten Sekunden alle abwehren und sich 15:11 durchsetzen.
Damit erreicht Fautsch Platz 49 im Endklassement. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Wettkampftag. Es war nicht einfach, sich durch die Masse durchzukämpfen. Bei so einem großen Teilnehmerfeld zieht sich das Turnier und da muss man es schaffen die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das ist mir recht gut gelungen. Gegen Song hat mir zum Schluss das nötige Glück gefehlt. Klar hätte ich gerne das 32er Feld erreicht. Insgesamt muss ich aber sagen, kann ich zufrieden mit dem Verlauf dieser Saison sein." so das Resümee von Fautsch.
Shirin Vollrath aus Tauberbischofsheim, die beim hsb trainiert und eine Zweitmitgliedschaft besitzt, schaffte durch eine perfekte Vorrunde die Direktqualifikation für das Hauptfeld. Hier musste sie sich aber gegen die Russin Kristina Yasinskaya 15:8 geschlagen geben und belegt im Endklassement Platz 44.

Herrendegen beim Weltcup in Paris.
Im Herrendegen lieft der letzte Weltcup der Saison nicht so erfolgreich ab. Beim enormen Teilnehmerfeld von 380 Fechtern konnte Niklas Multerer 3 Siege in der Vorrunde erfechten, musste sich im 256er Feld gegen den Kuwaiter Abdulaziz Alshatti 15:11 geschlagen geben, was nur Platz 235 bedeutete. Stephan Rein konnte eine gute Vorrunde mit 5 Siegen und nur einer Niederlage vorzeigen, musste sich aber im 128er Tableau gegen den Senegalesen, der früher mal für Frankreich startete, 15:8 geschlagen geben und sich mit Platz 98 begnügen. Auch in der Mannschaft konnte Stephan Rein mit seinen Teamkollegen Richard Schmidt, Nikolaus Bodoczi (beide Offenbach) und Lukas Bellmann (Leverkusen) nicht überzeugen. Sie verloren ihr Auftaktgefecht gegen Polen mit 38:35 belegten Platz 18 und lassen in Paris wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation liegen.

Für Lis Fautsch und Stephan Rein fangen jetzt die letzten Wochen der Vorbereitung auf die Heim-Europameisterschaften in Düsseldorf vom 16 bis 21 Juni an.


15 Medaillen für den hsb


Schüler Herrendegen

15 Medaillen bei den Landesmeisterschaften Baden Nord-Württemberg der Schüler
In Topform zeigten sich am Wochenende die Schüler des Fechtzentrum Heidenheims. 7 Landesmeistertitel und 8 weiter Medaillenkonnte man sich mit dem Degen in den verschiedenen Altersklassen sichern. In der Altersklasse U10 der Mädchen sichert sich Maria Herz vor Vereinskameradin Anna Sünderhauf die Goldmedaille, indem sie das Finalgefecht mit 10:8 für sich entscheidet. Katie Busch kann sich bei der U11 über die Silbermedaille freuen, konnte sich im Halbfinale gegen Darin Mohr vom Fechtverein Heidelberg 10:9 durchsetzen, zog aber gegen Svenja Heinrich im Finale mit 10:7 den Kürzeren. Bei der U12 standen gleich 3 Heidenheimerinnen auf dem Podest. Im reinem Heidenheimer Halbfinale setzte sich Lisa-Marie Nüsseler 10:2 gegen Greta Neuber durch und konnte auch im Finale gegen Lisa Wunderle von der Fechtakademie Ravensburg mit 10:1 auftrumpfen. Wunderle hatte vorher äußerst knapp mit 10:9 gegen hsblerin Annalena Wohlstein gewonnen, die für die zweite Bronzemedaille sorgen konnte. Auch in der Mannschaft trat das Quartett Wohlstein, Nüsseler, Busch und Neuber sehr souverän auf, schlugen im Halbfinale die Startgemeinschaft Hardheim-Höpfingen/ Tauberbischofsheim 45:30 und im Finale den TSG Reutlingen mit 45:22.
Im Herrendegen gewinnt in der Altersklasse U10 Eilert Kummer Gold. Es schlug im Halbfinale seinen Zwillingbruder Rainald mit 10:8 und im Finale Vereinskollege Julian Saur mit 10:7. Bei der U11 sicherte sich Istvan Schuller die Goldmedaille. Er gewinnt im Finale gegen Rudy Hummel aus Pliezhausen. Dieser hatte vorher Noah Kreß vom hsb mit 10:9 besiegt, der noch auf dem Bronzerang landete. Bei der U12 gewinnt Frederik Zimmermann zuerst im Halbfinale gegen Paul Reich vom hsb 10:5 und ließ auch Kilian Schmutz vom SSV Ulm im Finale mit 10:4 keine Chance. In der Mannschaft setzten sich Cornelius Köpf, Paul Reich, Frederik Zimmermann und Johannes Köpf im Halbfinale gegen Böblingen mit 45:21 durch und im Finale gegen Ditzingen mit 45:27.

„Heidenheim hat deutlich gezeigt, dass wir hier im Land die Nummer 1 sind. In allen Altersklassen konnten wir uns gut verkaufen und die Schüler waren richtig motiviert sich von ihrer besten Seite zu zeigen, was uns Trainer natürlich sehr viel Freude bereitet und uns ermutigt weiter mit Sünderhauf, grässlehnen zu arbeiten" so Wilhelm Ewert, Trainer im Herrendegen.


Damendegen Schüler

Matthew Bülau gewinnt die Gesamt-Challenge

Am Wochenende fand die letzte von drei Allstar-Challenges der B-Jugend in Leipzig statt. Matthew Bülau, der im Februar in Frankfurt und im April in Leverkusen siegreich war, konnte diesmal allerdings nicht den Turniersieg mit nach Hause bringen. Doch ein neunter Platz unter 84 Konkurrenten reichte ihm, um die Gesamtwertung zu gewinnen. Nach einer makellosen Vorrunde und einem Freilos im 129er Tableau gewann er deutlich gegen Quirin Kraus aus Laupheim mit 10:4 und im Folgegefecht gegen Ole Veltrup aus Krefeld 10:8. Im Achtelfinale war aber der Frankfurter Max Busch zu stark und er musste eine 8:10 Niederlage hinnehmen. Doch die Chance auf den Gesamtsieg bestand noch und so konnte Bülau sich wieder motivieren und in den Platzierungsgefechten Siege gegen den Bulgaren Kaloyan Ryapov (10:7), Vereinskollege Tim Jurtschak (10:8) und den Polen Szymon Walkowiak (10:8) einfahren und die Gesamtchallenge mit 267 Punkten, 5 Punkte vor dem zweitplatzierten Nicolo Warnking vom Fechterring Hochwald, für sich entscheiden. Tim Jurtschak belegte in Leipzig Platz 11 und kann sich in der Gesamtwertung über Platz 12 freuen. Joannes Schenkengel landet auf Platz 46, Erik Busch wird 52. und Lennart Wulf 83. Nun liegt der Fokus auf der Deutschen Meisterschaft, die am Wochenende vom 25. Mai in Heidenheim stattfindet.

 


Zweimal Gold für Zittel.

Herrendegen mit zweimal Bronze


Es war das perfekte Wochenende für die erst 14-Jährige Fechterin Alexandra Zittel und es zeichnete sich schon die ganze Saison ab. Nicht qualifiziert für die Kadetten Europa und Weltmeisterschaften, schaffte sie die Qualifikation bei den Junioren und konnte bei der EM sogar für das Beste deutsche Ergebnis sorgen. So war es eigentlich keine Überraschung, dass sie bei den deutschen Meisterschaften in der höheren Alterklasse erneut auftrumpfte und sich den deutschen Titel sicherte. In der Runde ungeschlagen und als Nummer 1 unter 91 Teilnehmer gesetzt startete sie in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er K.O., gewann sie ihre Folgegefechte souverän mit 15:3 gegen Melissa Hager aus Böblingeim 64er k.O., 15:4 gegen Thereas Bühner aus Böblingen im 32er K.O. und 15:10 gegen Svenja Jütten aus Leverkusen im Achtelfinale. Im Viertelfinale kam es zum Heidenheimer Duell gegen Viktoria Hilbrig, die sich mit einem 15:12 Sieg gegen die Heidenheimerin Lea Mayer für das Finale der Besten 8 qualifiziert hatte, und Zittel gewann 15:10. Im Halbfinale stand sie der Leverkusenerin Lara Goldmann gegenüber, konnte das Gefecht offensiv mit 15:8 für sich entscheiden und auch im Finale gegen Lisa Maria Löhr trat Zittel sehr überzeugt auf und sicherte sich mit 15:8 den Titel des deutschen Meisters der Junioren.
„ Das erste Gefecht in meiner Runde konnte ich noch nach einem 2:4 Rückstand drehen und gewinnen und danach ging es nur noch Bergauf. Im Viertelfinale verletzte ich mich am Arm und es fiel mir echt schwer, meinen Degen noch zu halten, doch ich biss mir auf die Zähne und dachte nur „Schmerz geht vorbei, Stolz bleibt immer" und deswegen machte ich einfach weiter und freue mich extrem über den Titelgewinn" so eine glückliche Alexandra Zittel.
HSB wird Mannschaftsmeister.
In der Mannschaft wurden die HSBler Alexanrda Zittel, Franziska Mayr, Lea Mayer und Viktoria Hilbrig ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich den Titel. Nach einem Sieg gegen Wuppertal im Viertelfinale mit 45:22, kam es zum Duell gegen Ditzingen, welches Heidenheim mit 45:30 für sich entschied. Auch im Finale liess man dem Team aus Solingen mit 45:30 keine Chance.

Überraschung im Herrendegen
Im Herrendegen schafften es gleich zwei Heidenheimer auf das Podest. Mit vier Siegen und einer Niederlage startete Lucas Fendt als 16. gesetzt ins K.O. und schlug nach einem Freilos im 128er K.O. den Reutlinger Fabio Rempfer 15:9 und im 32er K.O. seinen Vereinskameraden Henri Zimmermann 15:14. Im 16er K.O. wartete dann die Nummer 1 der deutschen Rangliste, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen 2018, Paul Veltrup aus Krefeld. Doch Fendt ließ sich nicht beeindrucken ging sofort in Führung und gewann 15:9. Im Finale der Besten 8 besiegte er Marco Birkenmaier ebenfalls 15:9. Im Halbfinale musste er sich aber gegen den Böblinger Tobias Weckerle 15:12 geschlagen geben, doch kann sich über eine Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften freuen und belegt nun Platz 12 der deutschen Rangliste. Auch Julian Seyd zeigte einen sehr gute Vorstellung. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen startet er als 27. ins K.O. und besiegte im 64er K.O. souverän mit 15:5 den Mannheimer Michael Trebis. Mit einem 15:14 Sieg im 32er K.O. gegen Luca Husemann aus Essen, einem 15:8 Sieg gegen Jana Talan aus Augsburg im 16er K.O. und einem 15:9 Sieg gegen Maximilian Kämereit aus Leverkusen sicherte er sich seinen Platz auf dem Podest. Im Halbfinale musste er sich aber gegen den Leverkusener Louis Bongard, Nummer 4 der deutschen Ranligste 15:10 geschlagen geben. „ Ich hatte vorher mit meinem Trainer Thomas Zimmermann das Ziel Top 8 ausgemacht, nun wurde es sogar eine Medaille. Gegen Veltrup bin ich früh in Führung gegangen und dann musste er angreifen und ich konnte ihn sehr gut kontrollieren" so Lucas Fendt.
Mannschaft erreicht Platz 6.
Beim Mannschaftsbewerb verliert das Quartett Niklas Deißler, Lucas Fendt, Jakob Blum und Jonas Boorz im Viertelfinale gegen den TSG Reutlingen mit 45:33. Bei den Platyierungsgefechten gewinnen sie gegen Hochwald Wadern mit 45:41, verlieren aber den Kampf um platz 5 45:41 gegenTauberbischofsheim.

 


Stephan Rein glänzt in Kolumbien

Beim ersten Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio 2020, zeigte der hsbler Stephan Rein eine starke Vorstellung und erreicht Rang 13. Dies obwohl er noch letzte Woche die deutschen Meisterschaften wegen einer Verletzung auslassen musste.

Mit 5 Siegen und einer Niederlage startete der Heidenheimer als 20. gesetzt unter 184 Konkurrenten beim Grand Prix in Cali (Kolumbien) in die Direktausscheidung. Nach einem Freilos im 128er K.O. konnte er sich im 64er Vorentscheid gegen den Junioren Weltmeister Philippe Arthur klar mit 15:10 durchsetzen und qualifizierte sich somit für den zweiten Wettkampftag. Vereinskamerade Niklas Multerer schaffte die Vorrunde sicher mit 4 Siegen und 2 Niederlagen, lieferte einen sehr guten Kampf gegen Maxton Milner aus Großbritannien mit 15:3 ab, musste sich aber im Gefecht um den zweiten Wettkampftag gegen den Esten Sten Priinits, Nummer 71 der Weltrangliste mit 15:11 geschlagen geben und erreichte im Endklassement Platz 128.
Auf Stephan Rein wartete im 64er K.O. der Israeli Grigori Beskin, Nummer 54 der Welt. Rein ging schnell mit 3 Treffer in Führung und Beskin konnte ihn trotz Druck nicht zu Fehlern animieren und Rein gewinnt sicher mit 15:9. Im 32er K.O. stand ihm der Luxemburger Flavio Giannotte gegenüber, der vorher überraschenderweise den Weltranglistenersten Yannick Borel aus dem Rennen geworfen hatte. Rein konnte anhand einer guten Spitze auch in diesem Gefecht wieder schnell in mit 2 Treffern in Führung gehen und diese auch bis zum 15:13 behalten und somit stand er im Achtelfinale des Grand Prix's. Dort wartete der Italiener Gabriele Cimini, Nummer 9 der Welt, der beim letzten Weltcup in Buenos Aires die Silbermedaille gewonnen hatte. Dieser zeigte auch gegen Rein eine sehr starke Vorstellung und liess dem 30-Jährigen wenig Chancen, um seine Taktik durchzuziehen und Rein musste eine 6:15 Niederlage hinnehmen. „ Mit einem 13. Platz bin ich natürlich sehr zufrieden. Es war die richtige Entscheidung mich für Cali zu schonen und auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften zu verzichten." so das Fazit von Rein. Mit dem besten deutschen Ergebnis setzte er auch nochmal ein Ausrufezeichen für die Nominierung für die in Düsseldorf stattfindende Europameisterschaft Mitte Juni. Vorher findet noch der Weltcup in Paris Ende Mai statt.
Im Damendegen war aus Sicht des hsb nur Lis Rottler-Fautsch am Start. Die Luxemburgerin schaffte es mit 4 Siegen und 2 Niederlagen in die Direktausscheidung und schlug im 128er Tableau die Polin Kamila Pytka deutlich mit 15:8. Im Gefecht um den zweiten Tag verlierte sie knapp mit 15:14 gegen die Argentinierin Melissa Englert und muss sich im Endklassement mit Platz 80 unter 170 Konkurrenten zufrieden geben.


Stephan Rein im Gefecht gegen Juniorenweltmeister Arthus Philippe