6. Heidenheimer Stadtmeisterschaften um den Volksbank-Pokal

Heidenheimer Spieler siegen souverän

Bilder in der Bildergalerie unter 6. Stadtmeisterschaften 2018

Bei schönstem Herbstwetter fanden am Wochenende vom 29. bis 30. Oktober die 6. Offenen Heidenheimer Stadtmeisterschaften um den Volksbank-Pokal statt. Da dieses Turnier terminbedingt die letzte Chance im Tennisjahr 2018 bot, die eigene Leistungsklasse quasi in letzter Minute zu verbessern, war die Resonanz auch bei Spielern aus entfernteren Vereinen – den längsten Anfahrtsweg von mehr als 2 Stunden hatte ein Spieler aus dem badischen Sandhausen – erfreulicherweise groß. So kämpften insgesamt 30 Spieler in 4 Kategorien (Herren B, Herren 40, Herren 50 und Herren 65) um den Titel des Stadtmeisters und um attraktive Preisgelder.

Den anwesenden Zuschauern wurde Tennis auf sehr hohem Niveau geboten und unter der bewährten Regie von Harry Schneider hat sein „Team Chalet" die Verköstigung der Spieler und Zuschauer stets sichergestellt.

Ein besonderer Dank gilt auch der Heidenheimer Volksbank, die mit ihrer Unterstützung u.a. das Auszahlen der Preisgelder ermöglichte, was die Attraktivität des Turniers zusätzlich gesteigert hat.

Die Turnierleitung war in den Händen von Bernd Hammer und Ralf Glöckler, das Amt des Oberschiedsrichters hatte Stefan Linke inne. Die Vereinsführung und viele Helfer im Hintergrund ermöglichten das Zustandekommen des Turniers und die Resonanz bei Spielern und Zuschauern war ausserordentlich groß, das Turnier nächstes Jahr zu wiederholen.

In der Kategorie Herren B gewann der HSB-Spieler Patrick Bieniek in einem packenden und hochklassigen Endspiel gegen Adrian Brosch vom TC RW Winterbach. Bieniek setzte sich im Halbfinale mit 6:4 und 6:3 gegen David Neugebauer vom TC Ebnat durch, Brosch musste auf dem Weg ins Finale zweimal in den Match-Tiebreak, im Halbfinale beim 2:6, 6:2, 10:5 gegen Julian Ackermann von der TA TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und in der Runde zuvor sogar bei 3:9 Rückstand unter Abwehr von 6 Matchbällen in Serie. Dass Bieniek diesen nervenstarken Gegner mit 11:9 im Match-Tiebreak schlagen konnte, war die Meisterleistung des gesamten Turniers.

Die Herren 40 wurden im Gruppenmodus ausgetragen. Dabei setzte sich Michael Kraus – ebenfalls ein HSB-Spieler - souverän und ohne Satzverlust gegen drei starke auswärtige Gegner durch, u.a. gegen den 2. Sieger Andreas Kaluza vom TC Schorndorf.

Bei den Herren 50 trafen im Finale die amtierende Nummer 1 der Herren 40-Mannschaft des HSB, Ralf Glöckler und die langjährige frühere Nummer 1, Waldemar Rogowski aufeinander. Letztendlich souverän setzte sich Rogowski mit 6:2 und 6:4 gegen seinen Kontrahenten durch und holte sich damit auch die Spitzenposition in der Mannschaft zurück.

Ebenfalls im Gruppenmodus wurden die Spiele der Herren 65 ausgetragen, wobei sich Erwin Bachmann vom HSB mit seinem Power-Tennis ohne Satzverlust den Titel sicherte. Zweiter Sieger wurde Eberhard Schnell – ebenfalls ein HSB-Spieler – der sich lediglich Erwin Bachmann mit 3:6 und 3:6 geschlagen geben musste. Beide Spieler hatten sich zuvor gegen hochklassige Spieler aus Sulzbach an der Murr und Burgrieden durchgesetzt.

In den Nebenrunden gewann bei den Herren B Dimitros Karagiotzidis (HSB) nach Aufgabe seines Gegners, bei den Herren 50 setzte sich Joachim Zetzmann vom TC Heidenheim gegen seinen Bruder Uwe (Königsbronn) mit 6:4 und 6:2 durch.

Fazit: In allen Kategorien setzten sich Heidenheimer Spieler durch, die Stadt braucht sich hinsichtlich der Leistungsdichte in den Tennis-Vereinen über alle Altersklassen hinweg also keine Sorgen zu machen.