Ein völlig verturnter zweiter Wettkampf in der zweiten Bundesliga kostet das Team den sechsten Tabelleplatz.

Auch eine tolle Leistung von Marit Reijnders die mit 48,4 Pkt die drittbeste Zweitligaturnerin in Ulm war, konnte das Team nicht retten.

Das Startgerät für den hsb war der Schwebebalken.
Als erste ging Marit Reijnders ans Gerät.
Sie holte für die Mannschaft für eine fehlerfreie Übung 11,65 Pkt. Verletzungsbedingt mit einer, ein klein wenig abgespeckten Übung, turnte Lia Nemeth als zweite. Auch sie kam fehlerfrei durch und erhielt 10,05 Pkt.
Elisa Kuen hatte zwar einen Sturz bei der Verbindung aus Schrittsprung und anschließendem Seitsalto, turnte aber mit dem höchsten Schwierigkeitswert und einer ansonsten sehr schönen Übung dennoch 11,35 Pkt.
Jenna Dirczka fand gar nicht in ihre Übung und stürzte gleich zweimal. Da auch der Schwierigkeitswert der Übung nicht hoch war, bleiben am Ende nur 8,3 Pkt.
Dennoch war man noch guter Dinge. Kamen doch jetzt die beiden „sicheren" Geräte, Boden und Sprung an denen normal die meisten Punkte geholt werden.
Es startete Elisa Kuen am Boden. Für eine sehr schöne Übung erhielt sie 11,55 Pkt.
Als zweite ging Elisa Horn an den Start. Sie verturnte ihre erste Akrokatikbahn und zog die Doppelschraube rückwärts nicht durch. Sie stellte zwar geistesgegenwärtig die Übung um, um trotzdem noch alle Anforderungen zu zeigen, erhielt dafür aber dennoch kräftig Abzug und kam am Ende auf nur 9,2 Pkt. Jenna Dirczka landetet den Doppelsalto mit Stütz der Hände und bekam dafür nicht nur den Abzug für den Sturz, es wurde auch das Element nicht anerkannt was sich dann auf den Schwierigkeitswert der Übung auswirkte. Trotz einer schönen Übung am Boden bleiben nur 9,65 Pkt.
Marit Reijnders überzeugte mit ihren Schwierigkeiten und einer ausgefallenen Choreografie und erhielt 11,95 Pkt.
Auch am Sprung gab es dann für die Mannschaft nochmals einen Sturzabzug. Jenna Dirczka konnte den gebückten Tsukahara nicht stehen und erhielt dafür lediglich 10,6 Pkt.
Elisa Horn und Elisa Kuen zeigten den gleichen Sprung und erhielten dafür 11,75 und 12,0 Pkt.
Marit Reijnders Yurchenko mit einer Schraube brachte dem Team 13,25 Pkt.
Trotz dieser vielen verturnten Übungen hätte das Team am Barren noch die Chance gehabt sich vom achten Platz weg zu retten.
Elisa Horn ging als erste ans Gerät. Sie holte aus ihrer Übung mit einem ganz geringen Schwierigkeitswert alles raus und erturnte 8,45 Pkt.
Nicole Fritz turnte eine super Übung, schaffte seit langem wieder den Sprung über die 10 Punkte und war glücklich über 10,45 Pkt für die Mannschaft.
Dann passierte ausgerechnet Elisa Kuen, die so eine schöne Barrenübung turnen kann und eigentlich auch die 10 Punkte knacken kann gleich nach dem Überflieger zum Angang ein Sturz beim Bückumschwung. Hier konnte sie den Handstand nicht halten und musste vom Gerät. Nicht nur Sturz sondern auch Technikabzug bescherten ihr 8,65 Pkt am Barren.
Auch hier am Barren konnte Marit Reijnders punkten sie holte für eine fehlerfrei Barrenübung 11,55 Pkt.
Am Ende verlor der hsb nach einem ganz unglücklichen Wettkampf. Mit 170,7 Pkt diesen zweiten Bundesligastaffeltag.
Zu Platz sieben fehlten dem hsb lediglich 0,65 Pkt und auf den sechsten Platz waren es 1,65 Pkt.
Mit einem einigermaßen durch geturnten Wettkampf hätte der hsb sich wie erhofft ins Mittelfeld turnen können aber da waren einfach zu viele Fehler im Programm.
Mit dieser Leistung verliert der hsb auch den sechsten Tabelleplatz und rutscht auf Platz sieben ab.
Natürlich ist mit noch zwei ausstehenden Wettkämpfen nicht alles verloren aber nochmals eine solche schwache Leistung kann der hsb sich nicht leisten sonst wird es sehr eng mit dem Verbleib in der zweiten Bundesliga.
Auf diesem unguten siebten Platz geht der hsb in die Wettkampfpause bis dann die beiden abschließenden Wettkämpfe im November stattfinden.

 


29.09.2019

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