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Heidenheimer Turnerinnen behaupten sich in der Oberliga

Die leistungsstärkste Oberliga seit Jahren hatte am vergangenen Sonntag ihren Saisonstart. Auftaktwettkampf war in Berkheim.

Für die Saison2026 sind neun Mannschaften am Start, da der TSV Wernau als Absteiger aus der Regionalliga zu den bestehenden acht Teams dazu kam.

Die WKG Heidenheim- Nattheim geht neu aufgestellt und somit mit dem, mit Abstand jüngsten Team in die Saison. Mit Letizia Tjhay, Marlen Ramsayer, Emma Wiedenmann, Xenia Güldner und Celine Heer ist die komplette Nachwuchsligamannschaft von 2025 mit dabei.

Das Startgerät war der Stufenbarren. 

Mit einer fehlerfreien Teamleistung holten die Turnerinnen das zweithöchste Ergebnis an diesem Gerät. 

In das Mannschaftsergebnis flossen die Wertungen von Emma Wiedenmann (9,8 Pkt), Celine Heer (9,85 Pkt), Amelie Schübel (9,9 Pkt) und Letizia Tjahy (11,55 Pkt) ein. 

Der anschließende Balken lief zwar nicht fehlerfrei aber dennoch mit einem guten Ergebnis.

Emma Wiedenmann turnte ohne Sturz ihre Übung durch und konnte eine Verbindung aus Bogengang mit direktem Absprung zum Menicelli zeigen und erhielt 10,65 Pkt. Ein Sturz beim Salto rückwärts aber hochwertige gymnastische Elemente brachten für Amelie Schübel 11,1 Pkt. Eine weitere fehlerfreie Übung zeigte Olga Burger, sie erturnten für ihr Team 11,2 Pkt.

Auch am Balken holte Letizia Tjhay die meisten Punkte für die Mannschaft. Sie hatte zwar einen Sturz beim Seitsalto aber auf Grund des hohen Schwierigkeitswertes ihrer Übung holte sie dennoch 11,7 Pkt. 

Nachdem das Team die beiden Zittergeräte gut gemeistert hatte, kam das große Aufatmen. Doch leider ging dann am Boden so einiges schief.

Xenia Güldner (10,15 Pkt) war Startturnerin. Sie hatte einige Unsauberheiten und musste dafür auch Punktabzug in Kauf nehmen. Leonora Viola hatte einen Sturz bei der eineinhalbfachen Schraube rückwärts und erhielt nur 9, 65 Pkt.

Lediglich Emma Wiedenmann (11,15 Pkt) und Letizia Tjhay (12,65 Pkt) kamen fehlerfrei durch ihre Übungen und konnten alle Anforderungen sauber präsentieren. Der Boden lief mit 43,6 Pkt enttäuschend und man ließ einige Punkte liegen.

Am abschließenden Gerät dem Sprung, holten die Mädchen dann nochmals alles raus.

Die vier gehockten Tsukahars von Xenia Güldner (11,2 Pkt), Marlen Ramsayer (11,45 Pkt), Celine Heer (11,6 Pkt) und Mina Akkaya (11,7 Pkt) waren alle sauber in den Stand geturnt und nach dem Bodenturnen ein versöhnlicher Abschluss. 

Am Ende wurde es mit 175,32 Pkt der fünfte Tabellenplatz. Es wäre mehr drin gewesen. Dennoch war man mit der Platzierung zufrieden. Für die „Neulinge“ im Team, mit ihren erst 12 Jahren, war dies der erste „große“ Wettkampf  und dementsprechend groß war die Nervosität. Doch haben die jungen Turnerinnen gezeigt, dass die Leistung schon stimmt, es aber noch Stabilität und Routine braucht.