Ein intensiver und lehrreicher Kobudo-Lehrgang fand Ende März in Heidenheim statt.
Kobudo ist eine traditionelle Kampfkunst aus Okinawa, die eng mit dem Karate verbunden ist. Im Mittelpunkt steht dabei der Umgang mit klassischen Waffen, die ursprünglich aus Alltagsgegenständen der Bauern entstanden sind. Ziel ist es, Körperbeherrschung, Koordination und ein tiefes Verständnis für Bewegungsabläufe und Techniken zu entwickeln.
Geleitet wurde der Lehrgang von Dr. Claus Fröhlich (7. Dan Karate, 4. Dan Kobudo) sowie Julia Fröhlich (5. Dan Karate, 2. Dan Kobudo), die mit ihrer großen Erfahrung und ihrem Engagement die Teilnehmer durch abwechslungsreiche Trainingseinheiten führten. Als Gast war zudem Fjodor Bröckelmann aus Augsburg (2. Dan Kobudo) anwesend, der das Training mit zusätzlichem Input bereicherte.
Im Verlauf des Lehrgangs wurden vielfältige Übungen und Techniken mit den traditionellen Kobudo-Waffen vermittelt. Dazu gehörten der Bo (Langstock), der Sai (Dreizack), das Nunchaku (Schlagwaffe aus zwei kurzen Holzstäben) sowie der Jo (Kurzstock). Die Teilnehmer konnten ihre Fähigkeiten vertiefen und neue Bewegungsabläufe erlernen, wobei sowohl Grundlagen als auch fortgeschrittene Techniken im Fokus standen.
Den gelungenen Abschluss der Veranstaltung bildeten die Kyu-Prüfungen. Insgesamt sechs Kobudoka des hsb stellten sich erfolgreich den Anforderungen und bestanden ihre Prüfungen zum nächsten Gürtelgrad. Markus Tischbierek erreichte den 5. Kyu (gelber Gürtel), Hayfaa Bdeir den 2. Kyu (blauer Gürtel). Gerd Pregel, Dr. Rainer Praus, Tom Wengler und Tobias Maurer bestanden die Prüfung zum 1. Kyu (brauner Gürtel).
Der Lehrgang war ein voller Erfolg und unterstrich einmal mehr die Bedeutung traditioneller Kampfkunst sowie den hohen Stellenwert des Kobudo im Trainingsangebot des hsb1846.





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