Mit einer Mischung aus taktischer Reife, mentaler Stärke und geschlossenem Teamauftritt hat die männliche U15 der SG VolleyAlb/Brenztal die Bezirksmeisterschaft eindrucksvoll geprägt. Während die Erstvertretung in der Meisterrunde ungeschlagen und ohne Satzverlust den Titel sicherte, überzeugte die zweite Mannschaft in der Endrunde um die Plätze 7 bis 12 mit vier 2:0-Siegen und verpasste nur knapp ein makelloses Abschneiden. Am Saisonende steht für die Zweitvertretung ein starker 7. Platz im Bezirk Ost – und für die „Erste“ neben den „Bezirksmeister“-T-Shirts die Qualifikation zu den Württembergischen Meisterschaften.

Zweite Mannschaft: Konstanz belohnt – starker Schlussspurt zu Rang sieben

VolleyAlb 2 zeigte in der Platzierungsrunde (7–12) eine zunehmend gefestigte Performance. Über zwei Spieltage hinweg verbuchte die Mannschaft vier klare 2:0-Erfolge und unterlag lediglich einmal unglücklich mit 1:2. Die Entwicklungskurve zeigte dabei konstant nach oben: stabile Annahme, konstante Aufschläge und souveräne Lösungen im Sideout brachten die notwendigen Punkte für ein überzeugendes Gesamtergebnis. Der verdiente Lohn: Platz sieben im Bezirk Ost und ein starkes Signal für die kommende Saison.

Erstvertretung setzt früh ein Ausrufezeichen

Die Erstvertretung ließ von Beginn an keinen Zweifel an ihren Titelambitionen. Bereits im ersten Abschnitt der Bezirksmeisterschaft wurden die Teams aus SV Esslingen und Spraitbach (SG MADS 2) konsequent auf Distanz gehalten. Der erste echte Härtetest folgte gegen TSV Birkach – und geriet zur Saisonbestleistung.
Mit taktisch klugen, fehlerarmen Aufschlägen setzten die Heidenheimer den Gegner beständig unter Druck und unterbanden wirkungsvoll das Spiel über die körperlich überlegenen Angreifer. Im Gegenangriff nutzten die VolleyÄlbler immer wieder nervenstark seinen technischen Vorteil, punktete variabel und effizient.

Das Resultat: 25:20 und 25:23, letzterer nach 22:23-Rückstand im zweiten Satz – ein unerwarteter, aber verdienter Sieg im Schlüsselspiel, der dem Team zusätzliches Selbstvertrauen gab.

Heimvorteil genutzt: Druck von der Linie, Ruhe in der Crunchtime

Im zweiten Turnierabschnitt in Heidenheim knüpfte die Mannschaft nahtlos an. Gegen den ASV Botnang geriet der Gegner bereits zu Beginn durch eine starke Aufschlagphase an seine Grenzen. Zwar gaben die Heidenheimer beim Stand von 24:13 noch eine Sieben-Punkte-Serie ab, verwerteten letztlich jedoch mit etwas Fortune die achte Satzchance zur 1:0-Führung. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichen, getragen von intensiver Unterstützung beider Fanlager. In den entscheidenden Momenten blieb VolleyAlb cool – 25:22 und der nächste 2:0-Erfolg.

Finale gegen das befreundete Team SG MADS 1 (Aalen): Präzision siegt

Auch das abschließende Duell mit dem befreundeten Team aus Aalen startete ausgeglichen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes erhöhten die Heidenheimer die Präzision in Annahme, Zuspiel und Abschluss, kontrollierten das Tempo und gaben die Partie nicht mehr aus der Hand. Mit diesem fünften Sieg im fünften Spiel kürte sich die Erstvertretung satzverlustfrei zum Bezirksmeister.

Doppelter Grund zur Freude – und ein klarer Ausblick

Die Freude war greifbar, als die Spieler ihre „Bezirksmeister“-T-Shirts in Empfang nahmen. Noch wertvoller: die Qualifikation zu den Württembergischen Meisterschaften, bei denen die SG VolleyAlb den eingeschlagenen Weg fortsetzen möchte.
„Der Aufschlagdruck und unsere Nervenstärke in engen Phasen waren der Schlüssel“, bilanzierte der Trainer. „Beide Mannschaften haben sich weiterentwickelt – die Erste mit einem herausragenden Finish, die Zweite mit einer reifen, konstanten Leistung. Das macht Mut für die nächsten Aufgaben.“

Mit einem überzeugenden Gesamtauftritt hat die U15 der SG VolleyAlb / Brenztal gezeigt, wie Titel gewonnen und Perspektiven geschaffen werden: durch taktische Disziplin, technische Sauberkeit und mannschaftliche Geschlossenheit.

Es spielten:
Elia Denning, Samuel Krieger, Vincent Mäck, Samuel Müller, Tobias Wehlauch, Lorent Zeqiri (VolleyAlb 1)
Constantin Abraham, Jonbathan Fuchs, Jacob Gühring, Joseph Malouf (VolleyAlb 2)

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